Themen

Die abrupten Kürzungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.

Förderreform bremst Klimaschutz und belastet Millionen Mieter

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundlegend zu korrigieren. In einem Brief an Ministerin Katherina Reiche und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft deutlich gemacht: Die neue Förderlogik benachteiligt massiv den vermieteten Mehrfamilienhausbestand und gefährdet sowohl die Klimaziele als auch das bezahlbare Wohnen.

Weiterbildung

Weiterbildung

Digitale Überwachung in Mietshäusern ⇒20. August, Online In diesem Seminar werden wichtige Fragen der digitalen Überwachung unter mietrechtlichen Aspekten erörtert. Welche Art der Überwachung auf Grundstücken oder innerhalb eines Miethauses erlaubt das Gesetz? Wo ziehen die Gerichte Grenzen und verbieten Überwachungsmaßnahmen rigoros? Besondere Schwerpunkte legt das Seminar auf die Videoüberwachung auf Grundstücken und in Hauseingangsbereichen, ebenso wie innerhalb eines Hauses in Hausflur, Keller oder Tiefgarage. Es wird erläutert, inwieweit Tonüberwachung, Aufnahmen oder Speicherungen zulässig sind. Ebenso wird behandelt, wie ein...

icon_recht_so_1548x1152px

Recht so

Zu den formellen Anforderungen des Typgutachtens Mit Urteil vom 16. Januar 2026 (Az.: 9 S 13/25) hat das Landgericht Itzehoe (LG) entschieden, dass Typengutachten zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete bereits dann den formalen Anforderungen genügen, wenn sie einen nachvollziehbaren Gedankengang schildern. Ein Typengutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist – vereinfacht gesagt – ein Sachverständigengutachten, mit dem für eine bestimmte Art von Wohnungen (einen „Typ“) die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt wird. In dem zu beurteilenden Sachverhalt stritten die Parteien im Rahmen einer Mieterhöhung...

Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Genehmigungsplus täuscht: Wohnungsbaukrise bleibt ungelöst

Berlin – Im Mai 2026 wurden in Deutschland deutlich mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Doch hohe Kosten, schlechte Geschäftsaussichten und eine weiter sinkende Zahl an Fertigstellungen zeigen: Die Wohnungsbaukrise ist längst nicht überwunden.

zahl-der-woche_1548x1152px 69

5

Prozent betrug der Anstieg der Preise im Wohnungsneubau im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im ersten Quartal hatte der Anstieg im Vorjahresvergleich noch bei 3,3 Prozent gelegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Hand adds wooden block with CO2 symbol on stack of coins. Concept about rising costs carbon emissions and climate, change impact on economy and global business.

Wohnungswirtschaft warnt vor Belastungen durch geplante Änderungen im Brennstoffemissionshandel

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) Stellung genommen. Zwar begrüßt der Verband die vorgesehene Stabilisierung des nationalen CO2-Preises für das Jahr 2027, da diese kurzfristig für mehr Planungssicherheit sorge. Zugleich sieht der GdW jedoch erheblichen Anpassungsbedarf bei der weiteren Ausgestaltung der CO2-Bepreisung.

icon_immobilie02_1548x1152px_©PIXEL to the PEOPLE

Bundesregierung definiert Ziele der Stadtentwicklung

Berlin – Lebenswerte, funktionsfähige und gemeinwohlorientierte Städte, Gemeinden und Regionen sind gemeinsames Ziel auf allen föderalen Ebenen der Bundesrepublik. Dies schreibt die Bundesregierung in dem als Unterrichtung vorgelegten Stadtentwicklungsbericht. Verfolgt werde das Ziel einer nutzungsgemischten Stadt mit der räumlich-funktionalen Verschränkung von Wohnen, Arbeit, Handel, dem Ausbau des regionalen Umweltverbunds für stadtverträgliche Mobilität sowie guter Ausstattung für Erholung, Freizeit und Sport. Das Quartier sei dabei die zentrale Handlungsebene. Lebendige und lebenswerte Quartiere in Kommunen würden durch eine geschlechtersensible und -gerechte Gestaltung...