wi Wohnungspolitische Informationen 39/2026

Multi-family House or Modern Apartment Building with Solar Panel, Wooden Facade and Community Garden Landscape is Trendy of Urban Construction in Europe, Germany. Eco Housing concept.

Warum die Netzentgeltreform die Vor-Ort-Versorgung nicht ausbremsen darf

Berlin – Mit der Reform der Netzentgeltsystematik – kurz AgNes – ordnet die Bundesnetzagentur neu, wie sich Stromkunden an den Netzkosten ­beteiligen. Das Ziel ist richtig: Kosten fairer verteilen und netzdienliches Verhalten ­belohnen. Doch in der aktuellen Ausgestaltung droht die Reform ausgerechnet jene Modelle zu schwächen, die das Netz entlasten – die dezentrale Versorgung im Mehrfamilienhaus.

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Neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz muss Wohnraumförderung und Landesbauordnung angehen

Mainz – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz fordert mehr Geschwindigkeit bei der Wohnraumförderung. Auch die Landesbauordnung müsse weiter reformiert werden, um mehr bezahlbare Wohnungen im Land zu ermöglichen. Über diese und weitere Themen diskutierten Vertreter von Wohnungsunternehmen sowie des Verbands der ­Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) und des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW Rheinland Westfalen) mit Bauminister Sven Teuber und weiteren Politikern auf dem Parlamentarischen Abend der sozial ­orientierten Wohnungswirtschaft am 16. September in Mainz.

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Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik – Wege zu mehr Handlungsfähigkeit in der Stadtentwicklung

Köln – Wie können Städte und Gemeinden schneller ins Handeln kommen und zugleich lebenswerte, gerechte und ­zukunftsfähige Orte bleiben und werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 19. Bundeskongresses Nationale ­Stadtentwicklungspolitik, der vom 14. bis 16. September 2026 in Köln stattfand. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiterdenken: Städte für alle gestalten“ kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, ­Wirtschaft, Planung und Zivilgesellschaft zusammen. Im Fokus standen unter anderem Planungs- und Umsetzungsbeschleunigung, ­bezahlbarer Wohnraum, Klimaanpassung, moderne Infrastruktur und neue Formen der Zusammenarbeit.

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Baugenehmigungen steigen – bezahlbarer Neubau braucht aber mehr als Zuversicht

Berlin – Im Juli wurden in Deutschland 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Juli summiert sich die Zahl auf 148.800 Wohnungen und liegt damit 12,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Bei neuen Mehrfamilienhäusern stiegen die Genehmigungen um 15,1 Prozent auf 79.700 Wohnungen. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW sieht darin ein ermutigendes Signal, aber noch keine Entwarnung für den bezahlbaren Mietwohnungsbau.

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Aktuelle Meldungen

Bundesregierung legt Reform des Energieeffizienzgesetzes vor: Die Bundesregierung hat einen Entwurf für ein „Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie“ vorgelegt. Mit dem Vorhaben wird zum einen die geänderte EU-Energieeffizienzrichtlinie von 2023 in nationales Recht umgesetzt, und zum anderen werden damit Vorgaben des nationalen Energieeffizienzgesetzes weitgehend auf EU-Recht zurückgesetzt. Die Bundesregierung will damit „eine Übererfüllung von EU-Vorgaben verhindern und eine erhebliche Entlastung der Wirtschaft erreichen“. (hib)

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Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebt in Familien zusammen. Familien sind dabei definiert als Haushalte, in denen Eltern mit ihren Kindern zusammenleben. Dazu gehören zum einen Paare mit Kindern und zum anderen Alleinerziehende. Der Anteil hat sich nach längerem Rückgang ab Mitte der 2010er-Jahre stabilisiert und liegt aktuell bei einem ähnlichen Wert wie 2015 (48 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, hatten 1996 noch 57 Prozent der Bevölkerung als Elternteil oder Kind in einer Familie gelebt.

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Recht so

Tropfen aus der Dusche als Mietmangel?Mit Urteil vom 28. August 2026 (Az.: 2-11 S 67/25) hat das Landgericht (LG) Frankfurt am Main entschieden, dass ein geringfügiger und unerheblicher Wasseraustritt aus einer Dusche keinen Mietmangel darstellt. In dem zu entscheidenden Fall stritten die Parteien über einen vom beklagten Mieter mehrfach gerügten Mangel an der Duschtür. Dieser sollte dazu geführt haben, dass Wasser aus der Dusche austrat. Aufgrund des behaupteten Mangels minderte der Mieter zunächst rückwirkend die Miete und behielt schließlich die...

09.09.2026 Sachsen Anhalt Magdeburg

Verbandstag 2026 VdW VdWg Die Wohnungswirtschaft 
im Maritim Hotel MD
Jessica Seja Verbandsdirektorin VdWg
Jens Zillmann Verbandsdirektor VdW
Gäste:Prof.Reint Gropp Leibnitz Institut
Roger Jürg Köppel Verleger Die Weltwoche
Partner der Wohnungswirtschaft



Copyrigth Peter Gercke,
Foto Honorarpflichtig auch für Internet

Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt bekräftigt Erwartungen an die neue Landespolitik

Magdeburg – Ein Tag voller Austausch, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven: Am 9. September 2026 haben der ­Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt (VdWg) und der Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt (VdW) ihren gemeinsamen Verbandstag in Magdeburg ausgerichtet. Vertreter der Mitgliedsunternehmen sowie zahlreiche Gäste aus ­Wirtschaft und Wissenschaft nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen Herausforderungen der ­Wohnungswirtschaft auszutauschen und gemeinsam den Blick nach vorn zu richten.

Spatenstich Projekt Götzstraße Berlin Tempelhof: Von links: Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Eva Majewski, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung und Facility Management in Tempelhof-Schöneberg; Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW; Natascha Kiemen, Geschäftsführerin STADT UND LAND; Dr. Christoph Landerer, Vorsitzender des Aufsichtsrats STADT UND LAND; Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND

Serielles Bauen: STADT UND LAND setzt in Berlin ersten Meilenstein für „Neue Mitte Tempelhof“

Berlin – Mit dem symbolischen Spatenstich für ein Wohnungsbauprojekt in der Götzstraße 20 hat die STADT UND LAND AM 14. September den Startschuss für das erste Wohnungsbauvorhaben im Stadtumbaugebiet „Neue Mitte Tempelhof“ gegeben. Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, dem Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann, der Hauptgeschäftsführerin des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, Ingeborg Esser, der Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino sowie zahlreichen Projektbeteiligten wurde der Baubeginn für insgesamt 70 Wohnungen gefeiert. Alle Wohnungen sind gefördert und...