Klimaschutz

Solar, Photovoltaik, Energiewende

Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt – Ergebnisse aus dem Projekt TRUST vorgestellt

Dresden/Görlitz – Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg gemeinsam und...

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Knapp ein Drittel lebt in Kommunen mit fertigem Wärmeplan

Bonn – Die kommunale Wärmeplanung kommt bundesweit voran. Ende 2025 lebten bereits 29 Prozent der Bevölkerung beziehungsweise 24,2 Millionen Menschen in Deutschland in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

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Netzwerktreffen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft: Wie gelingt eine bezahlbare Wärmewende für alle?

Frankfurt am Main / Darmstadt - Der Fachkongress der Initiative Wohnen.2050 (IW.2025) beleuchtet vom 28. bis 30. April 2026 in Darmstadt Konzepte zur CO2-neutralen Wärmewende, die es sozial orientierten Wohnungsunternehmen ermöglichen, Klimaneutralität zu erreichen und diese auch zu finanzieren. Erfahrungen aus der Praxis werden ausgetauscht und auch die politische Dimension wird mit einbezogen. Neu: Aufgrund des großen Interesses an den Kernthemen der IW.2050 und des Bedarfs nach mehr Networking-Möglichkeiten wird der Kongress 2026 erstmals um einen dritten Tag für die...

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EEG-Novelle 2027: Nachvollziehbare Ansätze – aber auch Risiken für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft

Berlin – Das Bundeswirtschaftsministerium plant mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), deren Entwurf vor wenigen Tagen bekannt wurde, einen grundlegenden Systemwechsel in der Förderung der Solarenergie. Künftig soll Photovoltaik (PV) deutlich stärker marktorientiert, systemdienlich und speichergekoppelt ausgebaut werden. Während Teile der Branche vor einem „Kahlschlag“ warnen, sieht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW in der Neuausrichtung nachvollziehbare systemische Ansätze, aber auch erhebliche Risiken für Investitionen im sozialen Wohnungsbestand. Der Entwurf zur EEG-Novelle 2027 markiert einen Paradigmenwechsel: Die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen...

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Klimaschutzprogramm 2026: Ziele nur mit verlässlicher Finanzierung und fairer Förderung erreichbar

Berlin – Der bekannt gewordene Entwurf für das Klimaschutzprogramm 2026 sorgt für Kritik aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Nach Medienberichten räumt die Bundesregierung selbst ein, dass zentrale Klimaziele – insbesondere im Gebäude- und Verkehrssektor – voraussichtlich verfehlt werden. Gleichzeitig bleibt in dem Entwurf offen, wie die zusätzlich erforderlichen Maßnahmen finanziert werden sollen.

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Für einen tragfähigen Wärmekonsens – Roundtable Wärmewende legt Praxispapier vor

Berlin – Der Roundtable Wärmewende hat ein neues Policypaper zur Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung veröffentlicht. Unter dem Titel „7 Schlüssel für einen praktisch gelingenden Wärmekonsens“ legt die branchenübergreifende Allianz konkrete Vorschläge vor, wie eine bezahlbare Wärmeversorgung, Versorgungssicherheit und Klimaziele zusammengeführt werden können – als Grundlage für einen politischen und gesellschaftlichen Wärmekonsens. Der Roundtable Wärmewende zeigt zentrale Handlungsbedarfe in den rechtlichen, regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen auf, um Kommunen, Stadtwerke, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie privaten Eigentümer verlässliche Perspektiven zu schaffen, mit denen...

Die rechtzeitige Planung einer Umrüstung sichert die ausreichende Verfügbarkeit moderner Erfassungsgeräte.

Jetzt für die Nachrüstung rüsten: Gebäude brauchen bis Jahresende 2026 digitale Zähler – Fernablesbare Technik ist Pflicht und Chance zugleich

Rudolstadt/Berlin – Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut Paragraf fünf der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.

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Auswirkungen unterschiedlicher Sanierungsraten auf das Energiesystem und seine Kosten

Berlin - Das Beratungsinstitut Prognos hat im Auftrag der in Berlin ansässigen „Stiftung Klimaneutralität” den Einfluss unterschiedlicher Sanierungsraten im deutschen Gebäudebestand bis zum Jahr 2025 und die damit in Verbindung stehenden systemischen Gesamtkosten für Wohnungsunternehmen und Mieter untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung: Klimaneutralität im Gebäudesektor ist auch mit moderater Sanierungsrate auf aktuellem Niveau erreichbar. Entscheidend sei der Fokus auf Heizungstausch und gezielte Sanierung, nicht auf eine generelle Steigerung der Sanierungsquote.