Klimaschutz

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Auswirkungen unterschiedlicher Sanierungsraten auf das Energiesystem und seine Kosten

Berlin - Das Beratungsinstitut Prognos hat im Auftrag der in Berlin ansässigen „Stiftung Klimaneutralität” den Einfluss unterschiedlicher Sanierungsraten im deutschen Gebäudebestand bis zum Jahr 2025 und die damit in Verbindung stehenden systemischen Gesamtkosten für Wohnungsunternehmen und Mieter untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung: Klimaneutralität im Gebäudesektor ist auch mit moderater Sanierungsrate auf aktuellem Niveau erreichbar. Entscheidend sei der Fokus auf Heizungstausch und gezielte Sanierung, nicht auf eine generelle Steigerung der Sanierungsquote.

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Praxisbericht der Initiative Wohnen.2050: Finanzierbarkeit bleibt Thema Nr. 1 für die Branche

Frankfurt am Main/Berlin – Seit fünf Jahren Tradition: Zum „Tag der Wohnungswirtschaft“ des GdW erscheint der Praxisbericht der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) – der Einblick in die Praxis von Unternehmen und Verbänden der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Er zeigt auf, wie weit sich Teile der Branche in Richtung Klimaneutralität weiterbewegt haben. Die am 25. November 2025 in Berlin vorgelegte fünfte Publikation beinhaltet auf 177 Seiten Zahlen, Daten und Fakten aus aktuellen Umfragen, umfasst Klimastrategien, Projekte, Erfahrungsberichte, Meinungen und Einschätzungen von Wohnungsunternehmen unterschiedlichster...

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Die Gemeinschaftsprojekte von Wohnungswirtschaft und eco2nomy

Barrieren weg. Kosten runter. Geschwindigkeit hoch. Darum geht es, wenn die Wohnungswirtschaft und eco2nomy Gemeinschaftsprojekte gemeinsam auf den Weg bringen. Mit Vorteilen für Wohnungsunternehmen sowie für relevante Anbieter von Dekarbonisierungsleistungen, die deutlich über das hinausgehen, was einzelne Akteure allein schaffen können.

GdW

Energiewirtschaftsgesetz: Übergangsregelung zu Kundenanlagen schafft wichtige Planungssicherheit – GdW fordert dauerhafte Lösung

Berlin – Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag hat sich dafür ausgesprochen, im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) eine Übergangsregelung zu verankern, um sogenannte Bestands-Kundenanlagen bis Ende 2028 von den Regulierungsbestimmungen für Verteilnetzbetreiber auszunehmen. Dabei handelt es sich um lokale Energieversorgungsstrukturen – etwa Stromnetze innerhalb von Wohnquartieren oder Gebäudekomplexen –, über die Mieterinnen und Mieter direkt mit vor Ort erzeugtem Strom, beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, versorgt werden. Diese Anlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Energieerzeugung und sind zentrale Bausteine für Mieterstrom-...

GdW

Energetische Sanierung im Preis-Leistungs-Check – Neue Folge von „Bei uns ist zu Hause“

Heidelberg – In fünf neuen Video-Reportagen zeigt die sozial orientierte Wohnungswirtschaft, wie wir aus der Kostenfalle beim Bauen und beim Klimaschutz herauskommen. Dabei geht es um schnellen und kostengünstigen Wohnungsbau und Lösungen, mit denen wir die Wärmewende sozialverträglich schaffen können. In der zweiten Folge geht es bezahlbaren Klimaschutz im Bestand.

GdW

Solarenergie: Millionen Haushalte könnten von Mieterstrom profitieren

Mit Mieterstrom können Mieter günstigeren Solarstrom direkt vom Hausbesitzer beziehen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Das Modell lohnt sich und könnte einen großen Teil des Photovoltaik-Bedarfs decken. Bislang wird es jedoch kaum genutzt.

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Serielle Sanierung in Köln: Projekte mit Vorbildcharakter

Köln – Das serielle Sanieren hat in zahlreichen Projekten bewiesen, dass es ein unverzichtbarer Lösungsbaustein auf dem Weg in den klimaneutralen Bestand ist. Wie sich das innovative Sanierungskonzept in Zukunft weiterentwickeln könnte, zeigen drei serielle Sanierungsprojekte in Köln.

GdW

Transformation im Bestand: Klimaschutz neu denken

Berlin – Die Klimaziele im Gebäudesektor stellen Deutschland vor eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Bis 2045 soll Klimaneutralität erreicht werden – ein Ziel, das nur mit einer grundlegenden Kurskorrektur gelingen kann. Lange Zeit stand dabei vor allem die Energieeffizienz im Fokus. Doch steigende Kosten, begrenzte Wirkung und soziale Spannungen machen deutlich: Es braucht einen Perspektivwechsel hin zu einer konsequenten CO₂-Betrachtung.