Recht

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Keine Umlegbarkeit von Wartungskosten für außerhalb der ­Wohnungen in den Hausfluren angebrachte Rauchwarnmelder: Mit Urteil vom 23. Oktober 2025 (Az.: 9 S 32/25) hat das Landgericht (LG) Wuppertal entschieden, dass soweit die Anbringung von Rauchwarnmeldern in Gemeinschaftsflächen weder rechtlich noch tatsächlich erforderlich ist, die Wartungskosten nicht als sonstige Betriebskosten umgelegt werden können. In dem zu beurteilenden Sachverhalt stritten die Parteien über die Umlegbarkeit von Wartungskosten als sonstige Betriebskosten für im Treppenhaus installierte Rauchwarnmelder.

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Zulässigkeit des Drohnenflugs über Wohngebäude zur Vermessung des Dachs Mit Urteil vom 5. Januar 2026 (Az.: 222 C 2/26) hat das Amtsgericht München (AG) entschieden, dass ein Wohnungsinhaber gegen einen angekündigten Drohnenflug zur Dachvermessung eines Wohngebäudes keinen Unterlassungsanspruch geltend machen kann. In dem zu beurteilenden Sachverhalt wollte ein beauftragtes Bauunternehmen Dachvermessungen zur energetischen Sanierung eines Gebäudes einer Gemeinschaft von Wohnungseigentümern durchführen. Die Baufirma wies hierauf per Aushang im Hausflur ebenso hin, wie auf die vorgesehene Unkenntlichmachung von auf den Aufnahmen...

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Recht so: Baugesetzbuch – Novelle und Mietrecht zusammendenken Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW

Nach dem sogenannten Bau-Turbo hat das Bundeskabinett eine umfassende Novelle des Baugesetzbuches beschlossen. Mit dem Entwurf wird der ernsthafte Versuch unternommen, das Bauen in Deutschland zu beschleunigen. So können Verfahren durch Digitalisierung, klare Fristen für Stellungnahmen und Beteiligungen sowie eine parallele Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden beschleunigt werden.

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Wohnungsbau braucht jetzt echten Vorrang: Baugesetzbuch-Novelle ist wichtige Weichenstellung – wirksame Umsetzung notwendig

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die geplante stärkere Priorisierung des Wohnungsbaus in dem am 27. Mai 2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts ausdrücklich. Insbesondere die vorgesehene gesetzliche Verankerung eines „überragenden öffentlichen Interesses“ für den Wohnungsbau in angespannten Wohnungsmärkten bewertet die sozial orientierte Wohnungswirtschaft als wichtigen und richtigen Schritt.

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Zur Umlagefähigkeit von Wärmelieferungskosten bei einer vom Vermieter vorgenommenen Umstellung von mieterbetriebenen Wärmeversorgung auf Wärmecontracting.

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Wann wird der Kautionsrückzahlungsanspruch fällig? Mit Beschluss vom 3. März 2026 (Az.: 31 T 1172/26) hat das Landgericht München I (LG) entschieden, dass der Anspruch des Mieters auf Rückgabe einer Mietsicherheit erst dann fällig wird, wenn eine angemessene Überlegungsfrist abgelaufen ist und dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr zustehen, wegen derer er sich aus der Sicherheit befriedigen darf. In dem zu beurteilenden Sachverhalt kündigte der Mieter das Mietverhältnis und zahlte die letzten drei Monate keinen Mietzins mehr. Gleichwohl...

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Abwägungsvorrang als wichtige Ergänzung zum Bau-Turbo: Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW. „Time is money“ gilt auch beim Bauen. Je schneller und unkomplizierter gebaut werden kann, umso geringer die Kosten und am Ende auch die Miete. Deshalb wird mit dem Entwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs, der sich derzeit in der Verbändeanhörung befindet, an der richtigen Stellschraube gedreht. Planungs- und Genehmigungsprozesse sollen beschleunigt werden durch Digitalisierung, Fristen und eine effizientere Behördenbeteiligung.

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Mietrechts-Reform: Mehr Regulierung löst keine Wohnungsprobleme

Berlin – Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 den Gesetzentwurf „Mietrecht II“ beschlossen. Ziel des Vorhabens ist es laut Regierung, den Mieterschutz zu stärken und Mietsteigerungen in angespannten Wohnungsmärkten zu begrenzen. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft sieht die vorgesehenen Maßnahmen jedoch kritisch und warnt vor zusätzlichen Belastungen für den Wohnungsmarkt.