Zahlen & Daten

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BBSR-Prognose: Regionale Unterschiede beim Arbeitskräfteangebot nehmen zu

Bonn – Die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland bleibt bis 2045 insgesamt nahezu stabil. Demnach sinkt das Arbeitskräfteangebot bundesweit leicht um rund 0,5 Prozent auf etwa 43,3 Millionen Menschen. Zugleich verschärfen sich die regionalen Unterschiede. Das geht aus der neuen Erwerbspersonenprognose 2045 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

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Knapp ein Drittel lebt in Kommunen mit fertigem Wärmeplan

Bonn – Die kommunale Wärmeplanung kommt bundesweit voran. Ende 2025 lebten bereits 29 Prozent der Bevölkerung beziehungsweise 24,2 Millionen Menschen in Deutschland in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

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Mehr Kleintransaktionen am deutschen Wohnungsmarkt

Bonn – Der Handel mit kleinen Bestandswohnungsportfolios hat im Jahr 2025 deutlich angezogen. Wie aus der Wohnungstransaktionsdatenbank des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervorgeht, wurden 53 sogenannte Kleintransaktionen mit 100 bis 800 Wohnungen registriert. Das entspricht einem Plus von rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert erstmals seit sieben Jahren wieder einen Anstieg in diesem Marktsegment. Mit den zusätzlichen Verkaufsfällen nahm auch die Zahl der gehandelten Wohnungen zu. Insgesamt wechselten 2025 rund 14.300 Wohneinheiten im Rahmen von...

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Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland nutzen aktiv soziale Medien. Die Nutzung sozialer Medien in Deutschland hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen – und zwar in allen Altersgruppen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Anteil gegenüber dem Jahr 2021 deutlich gestiegen. Damals war weniger als die Hälfte der Bevölkerung (47 Prozent) in sozialen Medien aktiv. Dazu zählt beispielsweise das Erstellen eines eigenen Accounts auf einer entsprechenden Plattform, das Erstellen eigener Beiträge oder die Interaktion...

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Regierung stellt Bericht über Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vor

Berlin – Die Bundesregierung hat in einer Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen am 4. März 2026 den Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland vorgestellt. Die Zahl der Baufertigstellungen sei 2023 und 2024 weniger stark gesunken als die Zahl der Baugenehmigungen. Die zielgerichtete Förderpolitik der Regierung habe sich dabei stabilisierend auf die Fertigstellungszahlen ausgewirkt, erläuterte die Regierung in der von der Vorsitzenden Caren Lay (Linke) geleiteten Sitzung. Zur Mietenentwicklung wurde mitgeteilt, dass sich die durchschnittliche...

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Baugenehmigungen 2025: Erste Stabilisierung – doch der Weg zu ausreichend bezahlbarem Wohnraum ist noch weit

Berlin – Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 238.500 Wohnungen genehmigt. Das sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 10,8 Prozent beziehungsweise 23.200 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Damit wurde nach drei Rückgängen in Folge erstmals wieder ein Anstieg verzeichnet. Besonders im Neubau von Mehrfamilienhäusern – der für den Mietwohnungsmarkt entscheidenden Gebäudeart – legten die Genehmigungen deutlich zu: 128.100 Wohnungen wurden hier 2025 genehmigt, ein Plus von 12,1 Prozent. Mehrfamilienhäuser machen damit fast zwei Drittel aller genehmigten Neubauwohnungen aus.

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Rund 1.400 Kommunen beziehen sich auf Mietspiegel

Bonn – Mietspiegel haben in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Sie dienen zunehmend als zentrale Grundlage zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete und tragen zur Rechtssicherheit bei Mietanpassungen sowie in gerichtlichen Auseinandersetzungen bei. Mit seiner Mietspiegelsammlung verfügt das BBSR über einen bundesweiten Überblick zur Verbreitung, Qualität und Aktualität von Mietspiegeln. Die Sammlung umfasst insgesamt 715 Mietspiegel, die Angaben zur ortsüblichen Vergleichsmiete für 1.391 Kommunen enthalten. In 461 Kommunen kommen qualifizierte Mietspiegel zum Einsatz, während 930 Kommunen über einfache Mietspiegel...

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Trotz Bevölkerungsrückgang: Wohnungsneubau bleibt zwingend erforderlich

Berlin – Die neue Ausgabe des empirica Wohnungsmarktberichts 2026 zeichnet ein differenziertes Bild der demografischen Entwicklung in Deutschland, mit weitreichenden Konsequenzen für den Wohnungsbau. Zwar ist die Einwohnerzahl zuletzt erstmals seit vielen Jahren leicht gesunken, doch von einer Entspannung auf den Wohnungsmärkten kann keine Rede sein. Ausschlaggebend sind vor allem die weiterhin steigende Zahl der Haushalte sowie strukturelle Verschiebungen in Altersstruktur und Wohnungsnachfrage.