Landespolitik

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Fernwärmepreise: Norddeutsche Wohnungswirtschaft fordert mehr Transparenz und faire Strukturen

Hamburg – In Norddeutschland ziehen Verbraucherschützer gegen mehrere Fernwärmeversorger vor Gericht – Grund sind aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Klagen seien bisher gegen die Hansewerk Natur im schleswig-holsteinischen Quickborn und die Stadtwerke Neubrandenburg eingereicht worden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin mit. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) fordert daher mehr Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Organisationsstrukturen, um Preissprünge sozial verträglich zu gestalten.

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Bezahlbarer Neubau in München vor dem Stillstand

München – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in München schlägt Alarm: Wegen massiv gestiegener Baukosten und einer unsicheren Förderung gerät der Neubau bezahlbarer Mietwohnungen zunehmend ins Stocken. Besonders betroffen sind junge Genossenschaften mit ersten Projekten. Zugleich ziehen sich bestandshaltende Wohnungsunternehmen zunehmend aus dem Wohnungsneubau zurück. „Damit laufen wir in Gefahr, zentrale Akteure für dauerhaftes, bezahlbares Wohnen in der Landeshauptstadt zu verlieren“, warnte Ariane Groß, Vorstand der GIMA München, einem Zusammenschluss von 38 Münchner Wohnungsunternehmen.

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Wohnraum sichern, Regionen stärken: Mitteldeutschlands Chance liegt in den Quartieren

Dresden/Erfurt/Magdeburg –Während bundesweit über Wohnungsmangel in Metropolen diskutiert wird, kämpft die mitteldeutsche Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit anderen Realitäten – und zugleich mit denselben politischen Maßnahmen. Die Verbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern ein Umdenken: Neben dem notwendigen Wohnungsneubau in Ballungsräumen sind gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land der Schlüssel zu einem stabilen Wohnungsmarkt.

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Pragmatismus statt Paragrafen: Wohnungsverbände in Sachsen drängen auf neue Wärmelieferverordnung

Dresden – Mit dem Antrag vom 14. Oktober 2025 des Hamburger Senats zur Novellierung der Wärmelieferverordnung (WärmeLV) zur Förderung des Fernwärmeausbaus im Mietwohnungsbestand setzt die Politik ein wichtiges Signal für Klimaschutz und Wärmewende. Die beiden sächsischen Verbände der sozial orientierten Wohnungswirtschaft – Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) und Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Sachsen (vdw Sachsen) – begrüßen die Initiative ausdrücklich. Sie sehen darin einen entscheidenden Impuls für mehr Pragmatismus und Planungssicherheit bei der Transformation des Wärmemarktes.

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Wohnungsbaugenehmigungen in Bayern: 13,4 Prozent Plus im dritten Quartal 2025

München – Von Januar bis September 2025 erteilen die Behörden in Bayern insgesamt 41.237 Baugenehmigungen für Wohnungen. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent beziehungsweise 4.858 Wohnungen. In den Landkreisen erhöhen sich die Wohnungsbaugenehmigungen im Vorjahresvergleich um 16,7 Prozent (+4.007 Genehmigungen), in den kreisfreien Städten um 6,9 Prozent (+851).

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Mietpreisbremse ist nur das zweite Mittel der Wahl – Landesregierung sollte sich stärker um die Wohnnebenkosten kümmern

Schwerin – Das Landeskabinett Mecklenburg-Vorpommern hat heute beschlossen, die Wirkung der Mietpreisbremse für die Universitätsstädte Rostock und Greifswald bis zum 30. September 2028 zu verlängern. Hintergrund ist die im Juli 2025 auf Bundesebene beschlossene Verlängerung der gesetzlichen Ermächtigung der Länder, Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt zu bestimmen.

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Wohnungswirtschaft im Südwesten fordert weitere Reformen und Maßnahmen am Wohnungsmarkt

Frankfurt – Im August sind die Baugenehmigungszahlen nach Angaben des Statistischen Landesamts in Hessen um 38,7 Prozent gestiegen. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) begrüßt diese Entwicklung, warnt aber davor, daraus schon eine nachhaltige Trendwende am Wohnungsmarkt abzuleiten: Es brauche noch viele weitere Maßnahmen und Reformen, damit ausreichend bezahlbare Wohnungen entstehen können.