dena Energiesprong in Merseburg, 17.10.2024.

Serielles Sanieren soll Standard werden: GdW startet europaweite Rahmenausschreibung

Berlin – Energetische Sanierungen sollen schneller, planbarer, digitaler und bezahlbarer werden. Dafür haben Wohnungswirtschaft und Bauindustrie die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet. Die Bekanntmachung wurde auf TED, der zentralen EU-Plattform für öffentliche Ausschreibungen, veröffentlicht.

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Sitze würde die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bekommen, wenn statt der Wähler die KI über die Zusammensetzung des Landtags bestimmen würde. Dies berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) jüngst als Ergebnis eines Experiments. Dazu hatte die FAZ-Redaktion die 38 Thesen des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für Politische Bildung in Sachsen-Anhalt insgesamt 19 Sprachmodellen vorlegt und aus den bevorzugten Parteien der Maschinen einen Landtag berechnet.

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GdW News

Neue Arbeitshilfe zur Informations- und IT-Sicherheit in Wohnungsunternehmen Die neue GdW-Arbeitshilfe „Informations- und IT-Sicherheit in Wohnungsunternehmen“ stellt aufbauend auf ISO-Richtlinien und BSI-Grundschutz einen risikobasierten Ansatz mit konkreten Fragestellungen und empfohlenen Mindestmaßnahmen vor, wie sich Wohnungsunternehmen unterschiedlicher Größenklassen dem vielschichtigen Thema nähern können. Im Fokus: Die Einbeziehung und Befähigung der Mitarbeitenden sowie eine klare Priorisierung von Maßnahmen im Kontext knapper Ressourcen.

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Recht so

Ausschluss einer Maklerprovision für die Vermittlung verwalteter Wohnungen: Mit Urteil vom 21. Mai 2026 (Az.: I ZR 224/25) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass einem Makler als Wohnungsvermittler gegenüber keiner Partei eines Mietvertrags eine Provision zusteht, wenn dieser Vertrag über eine Wohnung abgeschlossen wird, deren Verwalter er ist. In dem zu beurteilenden Sachverhalt sah der zwischen der beklagten Hausverwaltung und der klagenden Vermieterin für Teile des Bestandes bestehende Verwaltervertrag neben Verwalteraufgaben auch den Abschluss von Mietverträgen im Namen der Klägerin...

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Kurzmeldung

Keine Mehrheit für Enteignung

Eine Mehrheit der Berliner unterstützt Enteignungen großer Wohnungsunternehmen derzeit nicht. Nach Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegel bewerten 43 Prozent der Befragten die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids von 2021 positiv, darunter 31 Prozent sehr positiv. Allerdings sehen 40 Prozent solche Pläne negativ, 32 Prozent sind sogar strikt dagegen. (wi)

Kurzmeldung

Weniger Wohngeldempfänger

Im Jahr 2029 sollen noch rund eine Million Haushalte Wohngeld bei jeweils verringertem Niveau beziehen. Bis dahin soll sich die Wirkung der geplanten Wohngeldreform vollständig entfalten haben. Dies teilte die Bundesregierung unter Bezugnahme auf Mikrosimulationsrechnungen mit. Rund 238.000 Haushalte würden nach diesen Berechnungen ihren Anspruch auf Wohngeld vollständig verlieren. Die Wohnungswirtschaft warnt indes vor den Folgen möglicher Einschnitte. Gerade in einer Phase steigender Wohnkosten, hoher Baupreise und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit sei das Wohngeld für viele Haushalte ein unverzichtbarer Stabilitätsanker. (wi)

Neues von LinkedIn

Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land Post-Distance-Development: Wohnen jenseits der Metropolen positiv denken   Heute haben wir auf dem NEW bauhaus Festival in Weimar über das Verhältnis von Stadt und Land und die Perspektiven ländlicher Räume diskutiert. Ländliche Räume haben eine Reihe von Vorteilen und sind oft durch starke Nachbarschaften geprägt. @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) betonte, dass „High tech“ auch auf dem Land wirken kann, aber bei den Menschen unbedingt andocken und damit zum „High touch“ werden sollte. Zudem plädierte er für mehr Mut der Landesentwicklungsplan bei der Ausweisung von potenziellen Entwicklungsflächen. Ob sich Kommunen positiv entwickeln, hängt aus Sicht von Prof. Peter Thomé (Lehr- und Forschungsgebiet Strategien ländlicher Räume, Hochschule Koblenz) nicht zwangsläufig von der Entfernung zur nächsten Großstadt, sondern vor allem vom sozialdynamischen Gefüge und dem Engagement der Bewohner vor Ort ab. @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen]) plädierte aus Unternehmersicht für mehr Realismus und Marktorientierung in der Debatte um Stadt und Land. Es braucht aus seiner Sicht vor allem eine Orchestrierung der verschiedenen Ansätze für die ländlichen Räume. Die spannende Diskussion wurde von @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor des vtw - Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.) moderiert. Vielen Dank an alle Beteiligte für die anregenden Denkimpulse.

🏘️ Serielles Sanieren soll Standard werden Energetische Sanierungen müssen schneller, planbarer und bezahlbarer werden. Deshalb ist jetzt die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet. Die Rahmenvereinbarung soll Wohnungsunternehmen den Zugang zu erprobten, skalierbaren und wirtschaftlich planbaren Sanierungslösungen aus einer Hand erleichtern. Standardisierte Prozesse, digitale Planung und industrielle Vorfertigung schaffen die Voraussetzungen, um den Gebäudebestand in deutlich größerem Maßstab klimafreundlich zu modernisieren. Die Ausschreibung umfasst: 🗺️ vier Angebotsregionen 🧱 vier Fachlose: Außenwand sowie EH85, EH70 und EH55 🏢 fünf Stellvertretergebäude als Kalkulationsgrundlage 🎯 flexible Bewerbungen für einzelne Gebäudetypen, Fachlose oder Regionen Gesucht werden integrierte Gesamtlösungen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung. Interessierte Unternehmen können jetzt ihre Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb einreichen. Der GdW entwickelt das Vorhaben gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Deutschen Energie-Agentur sowie in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesbauministerium. 👉 Alle Ausschreibungsunterlagen: https://lnkd.in/g4gDnZ72 Foto: Felix Zahn / photothek.de

Big Tech - neue Chancen für das #Wohnen jenseits der Metropolen 🏡 Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Lagenachteile und Sicherung der Daseinsvorsorge stellen viele Region jenseits der Metropolen vor große Herausforderungen. Auf dem diesjährigen #NEWbauhaus Festival in Weimar (02.–03.09.2026) dreht sich bei uns alles um die Frage, wie wir das Wohnen jenseits der Metropolen positiver denken können. Die Lösung liegt in technologischen Innovationen wie z. B. KI, Robotik, autonomen Fahren und Drohnen-Logistik. Sie helfen dabei den Fachkräftemangel auszusteuern und Distanznachteile auszugleichen. Big Tech bietet einen neuen Denkrahmen „Post-Distance-Development“, der für ländlich geprägte Räume neue Perspektive eröffnet. Wie das gehen kann, stellen wir auf dem NEW bauhaus Festival in drei Panels vor. 🎤 Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land 🎙️Moderation: @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.]) Teilnehmer: @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH] Immobilienholding) Prof. Peter Thomé (Architekt BDA DASL – Lehrgebiet Strategien ländlicher Räume, Leitung Master Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung M.Sc. Campus Koblenz, b-k-w Architektur) @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) 🎤 It`s the Economy: Neue Wirtschaft und sozialer Zusammenhalt jenseits der Metropolen 🎙️ Moderation: @[Mirjam Philipp] (@[VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.] Teilnehmer: @[Axel Fietzek] (Vorstandsvorsitzender @[LebensRäume Hoyerswerda eG]) @[Frank Großmann] (Leiter @Stabsstelle Strukturwandel Industrie- und Handelskammer Dresden) @[Christiane Kilian] (Vorständin @[Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen]) 🎤 Die Zukunft ist schon da 🎙️Moderation: @[Andreas Otto] (Vorstandsvorsitzender @[Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft EG] & @[Stanley Fuls] (@[Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft eG])  Teilnehmer: @[Dieter Michell-Auli] (CEO DRO Deutsche Rail Operations GmbH) Prof. Dr. Mathias Wilde (Vernetzte Mobilität, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, Hochschule Coburg) @[Volkan Sayman] (Techniksoziologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am nexus Institut Berlin) https://lnkd.in/eJq6QNyX

#Tiefengeothermie als Gamechanger für die Immobilienwirtschaft? 🌍 Die Wärmewende im Bestand stellt die Wohnungswirtschaft vor enorme Herausforderungen – insbesondere mit Blick auf langfristig stabile und bezahlbare Wärmepreise. Genau hier setzt die kommende hochkarätige Veranstaltung der IHK Berlin an: 🗓️ „Tiefengeothermie – Revolution oder Evolution der Wärmewende?“ Um 13:50 Uhr spricht Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW, zum Anwenderfokus Wärmepreise in der Immobilienwirtschaft. Dabei stehen vor allem konkrete finanzielle Rahmenbedingungen im Fokus: Die deutlich verbesserten Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Aufstockung der KfW-Programme 548 und 549 sind ein wichtiges Signal. Durch die gezielte Absicherung der besonders risikoreichen Bohrphase und neue langfristige Finanzierungen für Erzeugung, Speicherung und Wärmenetze werden zentrale Investitionshürden abgebaut. Tiefengeothermie bietet enormes Potenzial für eine dauerhaft sichere und klimafreundliche Wärmeversorgung. Entscheidend ist, dass solche kapitalintensiven Projekte nicht an hohen Anfangsinvestitionen oder dem Fündigkeitsrisiko scheitern. Wenn Bund und KfW hier Risiken abfedern und langfristige Finanzierungen ermöglichen, kann das der Wärmewende einen echten Schub geben. Seien Sie dabei, wenn wir diskutieren, wie tiefe Erdwärme als grundlastfähige Energiequelle für urbane Quartiere skaliert werden kann. 👉 Wann: 31. August 2026 📍 Wo: IHK Berlin / Livestream 🔗 Infos & Anmeldung: https://lnkd.in/d8a2dvas

#Wärmenetzpaket: Wichtiger Schritt für die #Wärmewende! 🏘️🌱 Die Bundesregierung bringt mit dem Wärmenetzpaket zentrale Änderungen für die Fernwärmeversorgung auf den Weg und setzt damit wichtige Forderungen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft um. Dabei sind insbesondere drei Punkte entscheidend: ✅ Mehr #Investitionsspielraum für die Wärmewende Die geplante Anpassung des Kostenneutralitätsgebots ist ein wichtiger Durchbruch. Künftig sollen notwendige Investitionen in Wärmenetzanschlüsse wirtschaftlich besser umsetzbar sein, ohne Mieterinnen und Mieter übermäßig zu belasten. Die vorgesehene Obergrenze von 0,50 € pro Quadratmeter schafft einen Ausgleich zwischen Investitionsfähigkeit und Bezahlbarkeit. ✅ Mehr #Transparenz und wirksame #Preisaufsicht Fernwärme ist ein natürlicher Monopolmarkt – ein Anbieterwechsel ist meist nicht möglich. Deshalb braucht es nachvollziehbare Preise, Transparenz und eine effektive Kontrolle. Die geplante Transparenzplattform und stärkere Preisaufsicht sind wichtige Schritte. Entscheidend wird sein, dass Preissteigerungen ebenso überprüft werden wie mögliche Kostensenkungen an die Kunden weitergegeben werden. ✅ Eigene #Schlichtungsstelle für Fernwärme Die geplante branchenspezifische Schlichtungsstelle kann helfen, Konflikte zwischen Mietern, Wohnungsunternehmen und Wärmeversorgern frühzeitig und unbürokratisch zu lösen – bevor langwierige Gerichtsverfahren notwendig werden. Für eine erfolgreiche Wärmewende müssen drei Ziele zusammen gedacht werden: ➡️ Investitionen in klimaneutrale Wärmenetze ermöglichen ➡️ Transparente und faire Preise sicherstellen ➡️ Wärme dauerhaft bezahlbar halten Jetzt kommt es darauf an, dass der angekündigte Gesetzentwurf schnell folgt und die Regelungen praxistauglich ausgestaltet werden.

Quo vadis, #Wohnungswirtschaft? 🏢 Der Prüferkongress 2026 Der diesjährige #Prüferkongress liefert wieder wertvollen Input für die Wirtschaftsprüfung. Die Keynote „Quo vadis“ von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] ergänzte die fachlichen Diskussionen um die strategische Perspektive auf die gesamte Branche: Er zeichnete ein klares Bild der aktuellen Lage und sprach über die großen Zukunftsaufgaben – von bezahlbarem Bauen bis zur Finanzierung der Transformation. 📊 Ein weiteres fachliches Schwergewicht setzten @[Ingeborg Esser] und @[Christian Gebhardt] vom GdW mit ihrem tiefgehenden Beitrag zu aktuellen Fragen aus dem IFA des IDW, der Rechnungslegung und Bilanzierungsfragen.💡 Weitere Top-Themen des Kongresses: 🔹 Recht & Krise: Novelle des Genossenschaftsgesetzes und Haftungsfragen (mit Ute Höhfeld, Dr. @[Alexander Schröder], Ingeborg Esser, @[Dr. Matthias Zabel] und Prof. @[Klaus Peter Hillebrand]) 🔹 Innovation: Umsetzung der KI-Strategie im Verband (mit Dr. @[Dr. Florian Remark] & Dr. @[Dr. Marian Eleks]). Ein rundum gelungener Austausch mit starkem Praxisbezug!

#Gasspeicher-Warnung für den Winter 2026/27: Warum Prozentzahlen allein täuschen ⚠️ Mit nur 48,72 Prozent Füllstand zum 11. August 2026 starten Deutschlands Gasspeicher historisch niedrig in die Vorbereitung auf den kommenden Winter – rund 16 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Das Problem: Prozent ist nicht gleich #Versorgungssicherheit. Bei rund zwei Dritteln der deutschen Speicher handelt es sich um Porenspeicher. Dort sinkt mit dem Füllstand auch der Innendruck – und damit die Gasmenge, die pro Stunde entnommen werden kann. Gerade während einer längeren Kälteperiode im Januar oder Februar kann die tatsächliche Ausspeicherleistung deshalb entscheidend sein. #Mieterhaushalte sind bei einer Gasmangellage grundsätzlich gesetzlich geschützt. Bei ihnen dürften sich die Risiken daher vor allem über steigende Preise und höhere Energiekosten bemerkbar machen. #Wohnungsunternehmen tragen zugleich die Folgen von Preisspitzen, Beschaffungsrisiken und den wirtschaftlichen Belastungen ihrer Mieter. Der GdW fordert deshalb von @[Bundesregierung (Federal Government of Germany)] und @[Bundesnetzagentur]: ✅ Strategische Reserve beschleunigen: Die geplante Reserve darf nicht erst 2027 greifen. ✅ Mehr Transparenz schaffen: Benötigt werden Daten zur tatsächlichen Ausspeicherleistung pro Stunde – nicht nur prozentuale Füllstände. ✅ Mieterschutz lückenlos sichern: Auch Bewohner von Fernwärme- oder Contracting-Objekten dürfen in einer Mangellage nicht durch das Raster fallen. In den GdW-Mitgliedsunternehmen leben rund 13 Millionen Menschen. Damit Wohnen und Wärme bezahlbar bleiben, muss die Bundesregierung jetzt vorausschauend handeln. https://www.wohwi.online/

Ein möglicher Anstieg der #Stromsteuer wäre ein verheerender Vertrauensbruch bei der Energiewende! 🛑 Laut Medienberichten erwägt das Bundesfinanzministerium auf europäischer Ebene Spielräume für eine spätere Erhöhung der Stromsteuer. Das steht im direkten Widerspruch zum Koalitionsvertrag und gefährdet massiv die Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Die Konsequenzen einer #Steuererhöhung wären fatal: - Für den Klimaschutz: Der Umstieg auf klimaneutrale, strombasierte Technologien wie Wärmepumpen und Mieterstrom wird komplett ausgebremst. - Für die Wohnungswirtschaft: Bereits getätigte Milliarden-Investitionen in Photovoltaik und Co. werden entwertet, neue Projekte unwirtschaftlich. - Für Mieterinnen und Mieter: Die Folge wären dauerhaft höhere Energie- und Wohnkosten. https://lnkd.in/gjDhJ3WF

Energiewende im Wohnungsbestand: Schleswig-Holstein zeigt, wie echter Schulterschluss geht! 🏢 Die #Energiewende im Gebäudesektor scheitert oft an der Realität: Immer neue Einzelpflichten und rein theoretische Zielvorgaben bringen uns nicht weiter. Was wir stattdessen brauchen, ist ein verbindlicher, verlässlicher und finanzierbarer Umsetzungsweg. Genau das macht Schleswig-Holstein jetzt vor: Eine neue Realisierungsvereinbarung verbindet ambitionierten Klimaschutz erfolgreich mit bezahlbarem Wohnen und der wirtschaftlichen Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen. 🤝 Die zentralen Erfolgsfaktoren im Überblick: - Breiter Schulterschluss: Landesregierung, Wohnungswirtschaft, Eigentümervertretungen, Mieterbund und Sozialverbände ziehen gemeinsam an einem Strang – das schafft maximale Akzeptanz und Planungssicherheit. - Ineinandergreifende Maßnahmen: Energetische Sanierung, Wärmewende, kommunale Wärmeplanung und verlässliche Förderung werden sinnvoll miteinander verzahnt. - Ehrlicher Blick auf Restemissionen: Das Modell erkennt an, dass nach 2040 eventuell Restemissionen verbleiben, die in der Gesamtbilanz sektorenübergreifend ausgeglichen werden müssen. - Nachahmenswert für alle Bundesländer: Die Staatskanzlei Schleswig-Holstein und der VNW (Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen) haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an die anderen Bundesländer gewandt, um für dieses praxisnahe Modell zu werben.

Ökonomen warnen vor Bundesbaugesellschaft

Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung angekündigt hatte. Das Vorhaben berge große verfassungsrechtliche Risiken, denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am 31. August 2026.  (destatis)

Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,8 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli 2026 bei +2,8 Prozent. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 Prozent und im Mai 2026 bei +2,6 Prozent gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 Prozent gelegen.

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

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Ein Haus (fast) ohne Heizung – geht das?

Während in Deutschland erbittert über Wärmepumpen, Öl und Gas gestritten wird, steht in Ingolstadt ein Haus, das diese Debatte fast beiläufig kontert: Es kommt nahezu ohne Heizung aus. Statt auf Technik setzt das Mehrfamilienhaus ohne klassische Heizung auf ein Prinzip, das so alt ist wie das Bauen selbst: die intelligente Nutzung von Sonnenenergie, Speichermasse und Abwärme.

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Bei uns ist Zuhause – Staffel 3

Die dritte Staffel unserer Reihe ist da und beleuchtet die drängendsten Fragen der Wohnungswirtschaft: Von innovativen Ansätzen wie „Haus fast ohne Heizung“ und den neuesten digitalen Tools bis hin zu politisch relevanten Themen wie dem Heizungsgesetz und Strategien gegen den Wohnungsmangel. Wir gehen zudem der Frage nach, wie wir unsere Quartiere für alle Generationen attraktiv gestalten und Wohnen dort ermöglichen, wo Menschen arbeiten. Denn die Wohnungswirtschaft, der Verbund aus über 3.000 Genossenschaften und Unternehmen hat eines immer im Blick: faire Mieten, die sich jeder...

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