dena Energiesprong in Merseburg, 17.10.2024.

Serielles Sanieren soll Standard werden: GdW startet europaweite Rahmenausschreibung

Berlin – Energetische Sanierungen sollen schneller, planbarer, digitaler und bezahlbarer werden. Dafür haben Wohnungswirtschaft und Bauindustrie die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet. Die Bekanntmachung wurde auf TED, der zentralen EU-Plattform für öffentliche Ausschreibungen, veröffentlicht.

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Sitze würde die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bekommen, wenn statt der Wähler die KI über die Zusammensetzung des Landtags bestimmen würde. Dies berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) jüngst als Ergebnis eines Experiments. Dazu hatte die FAZ-Redaktion die 38 Thesen des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für Politische Bildung in Sachsen-Anhalt insgesamt 19 Sprachmodellen vorlegt und aus den bevorzugten Parteien der Maschinen einen Landtag berechnet.

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GdW News

Neue Arbeitshilfe zur Informations- und IT-Sicherheit in Wohnungsunternehmen Die neue GdW-Arbeitshilfe „Informations- und IT-Sicherheit in Wohnungsunternehmen“ stellt aufbauend auf ISO-Richtlinien und BSI-Grundschutz einen risikobasierten Ansatz mit konkreten Fragestellungen und empfohlenen Mindestmaßnahmen vor, wie sich Wohnungsunternehmen unterschiedlicher Größenklassen dem vielschichtigen Thema nähern können. Im Fokus: Die Einbeziehung und Befähigung der Mitarbeitenden sowie eine klare Priorisierung von Maßnahmen im Kontext knapper Ressourcen.

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Recht so

Ausschluss einer Maklerprovision für die Vermittlung verwalteter Wohnungen: Mit Urteil vom 21. Mai 2026 (Az.: I ZR 224/25) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass einem Makler als Wohnungsvermittler gegenüber keiner Partei eines Mietvertrags eine Provision zusteht, wenn dieser Vertrag über eine Wohnung abgeschlossen wird, deren Verwalter er ist. In dem zu beurteilenden Sachverhalt sah der zwischen der beklagten Hausverwaltung und der klagenden Vermieterin für Teile des Bestandes bestehende Verwaltervertrag neben Verwalteraufgaben auch den Abschluss von Mietverträgen im Namen der Klägerin...

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Kurzmeldung

Keine Mehrheit für Enteignung

Eine Mehrheit der Berliner unterstützt Enteignungen großer Wohnungsunternehmen derzeit nicht. Nach Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegel bewerten 43 Prozent der Befragten die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids von 2021 positiv, darunter 31 Prozent sehr positiv. Allerdings sehen 40 Prozent solche Pläne negativ, 32 Prozent sind sogar strikt dagegen. (wi)

Kurzmeldung

Weniger Wohngeldempfänger

Im Jahr 2029 sollen noch rund eine Million Haushalte Wohngeld bei jeweils verringertem Niveau beziehen. Bis dahin soll sich die Wirkung der geplanten Wohngeldreform vollständig entfalten haben. Dies teilte die Bundesregierung unter Bezugnahme auf Mikrosimulationsrechnungen mit. Rund 238.000 Haushalte würden nach diesen Berechnungen ihren Anspruch auf Wohngeld vollständig verlieren. Die Wohnungswirtschaft warnt indes vor den Folgen möglicher Einschnitte. Gerade in einer Phase steigender Wohnkosten, hoher Baupreise und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit sei das Wohngeld für viele Haushalte ein unverzichtbarer Stabilitätsanker. (wi)

Neues von LinkedIn

Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

Der GdW hat auf dem NEW bauhaus Festival in Weimar einmal mehr die Perspektiven ländlicher Räume diskutiert. Dabei standen vor allem die konkrete Anwendung neuer Techniken im Vordergrund, die Distanznachteile von ländlichen Regionen ausgleichen könnten. Nach dem Motto „Die Zukunft ist schon da“ haben wir über Hyperloops, autonome Shuttles und Drohnen gesprochen.    @[Dieter Michell-Auli] (CEO DRO Deutsche Rail Operations GmbH) hat uns eine Vision davon gegeben, wie Hyperloops dazu beitragen können, große Distanzen schneller (400 km/h) zu überwinden und dabei auch kleine Mittelstädte in ländlichen Räumen anzubinden. Hoffnung macht, dass der Bund den Bau einer Teststrecke mit 200 Mio. € bereits finanziell fördert und im Anschluss mit einer Zulassung gerechnet wird.    Etwas langsamer unterwegs (18 km/h) ist man mit autonomen Kleinbussen, die zum Erhalt des öffentlichen Personennahverkehrs auf dem Land beitragen können. Allerdings verlangt der Gesetzgeber aktuell noch Operatoren, die mitfahren müssen. Daher ist das autonome Fahren vom automatisierten Fahren zu unterscheiden. Nach Auffassung von Prof. Dr. Mathias Wilde (Vernetzte Mobilität, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, Hochschule Coburg) ist der Gesetzgeber gefordert, regulatorische Vorgaben anzupassen, um autonomes Fahren zu ermöglichen. Zudem plädiert er für Partnerschaften in den Kommunen, um auch nach dem Auslaufen einer Förderung, den Betrieb der Shuttles aufrechtzuerhalten.    Spannend war auch der Beitrag von @[Volkan Sayman] (Techniksoziologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am nexus Institut Berlin), der uns über den aktuellen Stand und die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen, also dem Verkehr in der dritten Dimension, informierte. Ländliche Raum sind aus seiner Sicht eine geeignete Gebietskulisse für Erprobung der neuen Technik. Aktuell gibt es in Wustermark in Brandenburg bereits konkrete Testversuche. Die Vorteile liegen auf der Hand. Drohnen können vor allem kleine Pakete schnell ausliefern (z. B. Laborproben). Allerdings sind noch einige Fragen zu klären, etwa die Sicherheit im Luftraum, Landemöglichkeiten vor Ort, die Akzeptanz vor Ort (societal readiness) und die aktuell hohen Stückkosten. Drohnen können langfristig ein logistischer Baustein in einem Gesamtkonzept sein. Noch in diesem Jahr starten daher weitere Reallabore.    Das Panel wurde von @[Stanley Fuls] (Vorstandsvorsitzender @[Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft eG]) und @[Andreas Otto] (Vorstandsvorsitzender @[Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft EG]) mit großem Engagement vorbereitet und moderiert. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die spannenden Einblicke in neue Logistiktechniken, die zur Überwindung von Distanzen und zum Erhalt der Daseinsvorsorge in ländlich geprägten Räumen beitragen können.

It‘s the Economy: Neue Wirtschaft und sozialer Zusammenhalt jenseits der Metropolen: Technische Innovationen als Betriebssystem auf dem Prüfstand   Mit dem Einzug von technischen Innovationen stellt sich gerade für ländliche Regionen die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und den Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt. Beide Fragen konnten wir heute auf einem Panel während des NEW bauhaus Festivals in Weimar diskutieren, welches von @[Mirjam Philipp] (@[VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.]) moderiert wurde. Aktuell gibt es viele Modellversuche und Prototypen in den Regionen, die einen eigenständigen wirtschaftlich tragfähigen Betrieb erst noch nachweisen müssen. @[Frank Großmann] (Leiter Stabsstelle Strukturwandel Industrie- und Handelskammer Dresden) wies darauf hin, dass die Förderung von Geschäftsmodellen oftmals wegen der fehlenden kritischen Masse (Nachfrage) in ländlichen Räumen nicht ohne weiteres in erfolgreiche Betriebssysteme überführt werden können. @[Christiane Kilian] (Vorständin Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen) betonte, dass neben Förderung vor allem Strukturen zu entwickeln sind, die für neue Unternehmen Zugänge zu Netzwerken und Wissen ermöglichen. @[Axel Fietzek] (Vorstandsvorsitzender LebensRäume Hoyerswerda eG) hob die Bedeutung des sozialen Miteinanders und der nachbarschaftlichen Fürsorge hervor, die ein wichtiger Maßstab für den Einsatz von #KI und humanoiden Robotern sind. Unter der Bevölkerung gibt es auch eine gewisse Skepsis gegenüber dem Einsatz von Sensorik in den Wohnungen. Christiane Kilian wies ergänzend darauf hin, dass es auch um die Frage von eigenständigen Entscheidungen von Menschen geht, die beim Einsatz von KI und Robotik erhalten bleiben sollten. Das Panel hat wichtige Impuls zum Weiterdenken gegeben. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die konstruktiven und spannenden Beiträge.

Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land Post-Distance-Development: Wohnen jenseits der Metropolen positiv denken   Heute haben wir auf dem NEW bauhaus Festival in Weimar über das Verhältnis von Stadt und Land und die Perspektiven ländlicher Räume diskutiert. Ländliche Räume haben eine Reihe von Vorteilen und sind oft durch starke Nachbarschaften geprägt. @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) betonte, dass „High tech“ auch auf dem Land wirken kann, aber bei den Menschen unbedingt andocken und damit zum „High touch“ werden sollte. Zudem plädierte er für mehr Mut der Landesentwicklungsplan bei der Ausweisung von potenziellen Entwicklungsflächen. Ob sich Kommunen positiv entwickeln, hängt aus Sicht von Prof. Peter Thomé (Lehr- und Forschungsgebiet Strategien ländlicher Räume, Hochschule Koblenz) nicht zwangsläufig von der Entfernung zur nächsten Großstadt, sondern vor allem vom sozialdynamischen Gefüge und dem Engagement der Bewohner vor Ort ab. @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen]) plädierte aus Unternehmersicht für mehr Realismus und Marktorientierung in der Debatte um Stadt und Land. Es braucht aus seiner Sicht vor allem eine Orchestrierung der verschiedenen Ansätze für die ländlichen Räume. Die spannende Diskussion wurde von @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor des vtw - Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.) moderiert. Vielen Dank an alle Beteiligte für die anregenden Denkimpulse.

🏘️ Serielles Sanieren soll Standard werden Energetische Sanierungen müssen schneller, planbarer und bezahlbarer werden. Deshalb ist jetzt die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet. Die Rahmenvereinbarung soll Wohnungsunternehmen den Zugang zu erprobten, skalierbaren und wirtschaftlich planbaren Sanierungslösungen aus einer Hand erleichtern. Standardisierte Prozesse, digitale Planung und industrielle Vorfertigung schaffen die Voraussetzungen, um den Gebäudebestand in deutlich größerem Maßstab klimafreundlich zu modernisieren. Die Ausschreibung umfasst: 🗺️ vier Angebotsregionen 🧱 vier Fachlose: Außenwand sowie EH85, EH70 und EH55 🏢 fünf Stellvertretergebäude als Kalkulationsgrundlage 🎯 flexible Bewerbungen für einzelne Gebäudetypen, Fachlose oder Regionen Gesucht werden integrierte Gesamtlösungen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung. Interessierte Unternehmen können jetzt ihre Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb einreichen. Der GdW entwickelt das Vorhaben gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Deutschen Energie-Agentur sowie in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesbauministerium. 👉 Alle Ausschreibungsunterlagen: https://lnkd.in/g4gDnZ72 Foto: Felix Zahn / photothek.de

Big Tech - neue Chancen für das #Wohnen jenseits der Metropolen 🏡 Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Lagenachteile und Sicherung der Daseinsvorsorge stellen viele Region jenseits der Metropolen vor große Herausforderungen. Auf dem diesjährigen #NEWbauhaus Festival in Weimar (02.–03.09.2026) dreht sich bei uns alles um die Frage, wie wir das Wohnen jenseits der Metropolen positiver denken können. Die Lösung liegt in technologischen Innovationen wie z. B. KI, Robotik, autonomen Fahren und Drohnen-Logistik. Sie helfen dabei den Fachkräftemangel auszusteuern und Distanznachteile auszugleichen. Big Tech bietet einen neuen Denkrahmen „Post-Distance-Development“, der für ländlich geprägte Räume neue Perspektive eröffnet. Wie das gehen kann, stellen wir auf dem NEW bauhaus Festival in drei Panels vor. 🎤 Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land 🎙️Moderation: @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.]) Teilnehmer: @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH] Immobilienholding) Prof. Peter Thomé (Architekt BDA DASL – Lehrgebiet Strategien ländlicher Räume, Leitung Master Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung M.Sc. Campus Koblenz, b-k-w Architektur) @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) 🎤 It`s the Economy: Neue Wirtschaft und sozialer Zusammenhalt jenseits der Metropolen 🎙️ Moderation: @[Mirjam Philipp] (@[VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.] Teilnehmer: @[Axel Fietzek] (Vorstandsvorsitzender @[LebensRäume Hoyerswerda eG]) @[Frank Großmann] (Leiter @Stabsstelle Strukturwandel Industrie- und Handelskammer Dresden) @[Christiane Kilian] (Vorständin @[Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen]) 🎤 Die Zukunft ist schon da 🎙️Moderation: @[Andreas Otto] (Vorstandsvorsitzender @[Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft EG] & @[Stanley Fuls] (@[Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft eG])  Teilnehmer: @[Dieter Michell-Auli] (CEO DRO Deutsche Rail Operations GmbH) Prof. Dr. Mathias Wilde (Vernetzte Mobilität, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, Hochschule Coburg) @[Volkan Sayman] (Techniksoziologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am nexus Institut Berlin) https://lnkd.in/eJq6QNyX

#Tiefengeothermie als Gamechanger für die Immobilienwirtschaft? 🌍 Die Wärmewende im Bestand stellt die Wohnungswirtschaft vor enorme Herausforderungen – insbesondere mit Blick auf langfristig stabile und bezahlbare Wärmepreise. Genau hier setzt die kommende hochkarätige Veranstaltung der IHK Berlin an: 🗓️ „Tiefengeothermie – Revolution oder Evolution der Wärmewende?“ Um 13:50 Uhr spricht Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW, zum Anwenderfokus Wärmepreise in der Immobilienwirtschaft. Dabei stehen vor allem konkrete finanzielle Rahmenbedingungen im Fokus: Die deutlich verbesserten Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Aufstockung der KfW-Programme 548 und 549 sind ein wichtiges Signal. Durch die gezielte Absicherung der besonders risikoreichen Bohrphase und neue langfristige Finanzierungen für Erzeugung, Speicherung und Wärmenetze werden zentrale Investitionshürden abgebaut. Tiefengeothermie bietet enormes Potenzial für eine dauerhaft sichere und klimafreundliche Wärmeversorgung. Entscheidend ist, dass solche kapitalintensiven Projekte nicht an hohen Anfangsinvestitionen oder dem Fündigkeitsrisiko scheitern. Wenn Bund und KfW hier Risiken abfedern und langfristige Finanzierungen ermöglichen, kann das der Wärmewende einen echten Schub geben. Seien Sie dabei, wenn wir diskutieren, wie tiefe Erdwärme als grundlastfähige Energiequelle für urbane Quartiere skaliert werden kann. 👉 Wann: 31. August 2026 📍 Wo: IHK Berlin / Livestream 🔗 Infos & Anmeldung: https://lnkd.in/d8a2dvas

#Wärmenetzpaket: Wichtiger Schritt für die #Wärmewende! 🏘️🌱 Die Bundesregierung bringt mit dem Wärmenetzpaket zentrale Änderungen für die Fernwärmeversorgung auf den Weg und setzt damit wichtige Forderungen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft um. Dabei sind insbesondere drei Punkte entscheidend: ✅ Mehr #Investitionsspielraum für die Wärmewende Die geplante Anpassung des Kostenneutralitätsgebots ist ein wichtiger Durchbruch. Künftig sollen notwendige Investitionen in Wärmenetzanschlüsse wirtschaftlich besser umsetzbar sein, ohne Mieterinnen und Mieter übermäßig zu belasten. Die vorgesehene Obergrenze von 0,50 € pro Quadratmeter schafft einen Ausgleich zwischen Investitionsfähigkeit und Bezahlbarkeit. ✅ Mehr #Transparenz und wirksame #Preisaufsicht Fernwärme ist ein natürlicher Monopolmarkt – ein Anbieterwechsel ist meist nicht möglich. Deshalb braucht es nachvollziehbare Preise, Transparenz und eine effektive Kontrolle. Die geplante Transparenzplattform und stärkere Preisaufsicht sind wichtige Schritte. Entscheidend wird sein, dass Preissteigerungen ebenso überprüft werden wie mögliche Kostensenkungen an die Kunden weitergegeben werden. ✅ Eigene #Schlichtungsstelle für Fernwärme Die geplante branchenspezifische Schlichtungsstelle kann helfen, Konflikte zwischen Mietern, Wohnungsunternehmen und Wärmeversorgern frühzeitig und unbürokratisch zu lösen – bevor langwierige Gerichtsverfahren notwendig werden. Für eine erfolgreiche Wärmewende müssen drei Ziele zusammen gedacht werden: ➡️ Investitionen in klimaneutrale Wärmenetze ermöglichen ➡️ Transparente und faire Preise sicherstellen ➡️ Wärme dauerhaft bezahlbar halten Jetzt kommt es darauf an, dass der angekündigte Gesetzentwurf schnell folgt und die Regelungen praxistauglich ausgestaltet werden.

Quo vadis, #Wohnungswirtschaft? 🏢 Der Prüferkongress 2026 Der diesjährige #Prüferkongress liefert wieder wertvollen Input für die Wirtschaftsprüfung. Die Keynote „Quo vadis“ von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] ergänzte die fachlichen Diskussionen um die strategische Perspektive auf die gesamte Branche: Er zeichnete ein klares Bild der aktuellen Lage und sprach über die großen Zukunftsaufgaben – von bezahlbarem Bauen bis zur Finanzierung der Transformation. 📊 Ein weiteres fachliches Schwergewicht setzten @[Ingeborg Esser] und @[Christian Gebhardt] vom GdW mit ihrem tiefgehenden Beitrag zu aktuellen Fragen aus dem IFA des IDW, der Rechnungslegung und Bilanzierungsfragen.💡 Weitere Top-Themen des Kongresses: 🔹 Recht & Krise: Novelle des Genossenschaftsgesetzes und Haftungsfragen (mit Ute Höhfeld, Dr. @[Alexander Schröder], Ingeborg Esser, @[Dr. Matthias Zabel] und Prof. @[Klaus Peter Hillebrand]) 🔹 Innovation: Umsetzung der KI-Strategie im Verband (mit Dr. @[Dr. Florian Remark] & Dr. @[Dr. Marian Eleks]). Ein rundum gelungener Austausch mit starkem Praxisbezug!

Ökonomen warnen vor Bundesbaugesellschaft

Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung angekündigt hatte. Das Vorhaben berge große verfassungsrechtliche Risiken, denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am 31. August 2026.  (destatis)

Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,8 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli 2026 bei +2,8 Prozent. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 Prozent und im Mai 2026 bei +2,6 Prozent gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 Prozent gelegen.

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

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Ein Haus (fast) ohne Heizung – geht das?

Während in Deutschland erbittert über Wärmepumpen, Öl und Gas gestritten wird, steht in Ingolstadt ein Haus, das diese Debatte fast beiläufig kontert: Es kommt nahezu ohne Heizung aus. Statt auf Technik setzt das Mehrfamilienhaus ohne klassische Heizung auf ein Prinzip, das so alt ist wie das Bauen selbst: die intelligente Nutzung von Sonnenenergie, Speichermasse und Abwärme.

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Bei uns ist Zuhause – Staffel 3

Die dritte Staffel unserer Reihe ist da und beleuchtet die drängendsten Fragen der Wohnungswirtschaft: Von innovativen Ansätzen wie „Haus fast ohne Heizung“ und den neuesten digitalen Tools bis hin zu politisch relevanten Themen wie dem Heizungsgesetz und Strategien gegen den Wohnungsmangel. Wir gehen zudem der Frage nach, wie wir unsere Quartiere für alle Generationen attraktiv gestalten und Wohnen dort ermöglichen, wo Menschen arbeiten. Denn die Wohnungswirtschaft, der Verbund aus über 3.000 Genossenschaften und Unternehmen hat eines immer im Blick: faire Mieten, die sich jeder...

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