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Zinssenkung bei EH55 und KFN ist richtiges Signal – Programme jetzt praxistauglich machen

Berlin – Mitte Dezember vergangenen Jahres ist die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung gestartet. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite und kommunaler Zuschüsse. Seit dem Start wurden rund 17.000 neue Wohneinheiten gefördert. Um das Programm attraktiver zu gestalten, werden die Zinssätze zum 2. März weiter gesenkt. Eine Förderung ist dann für einen Zinssatz von 1 Prozent effektiv pro Jahr – bei 10 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung – möglich.

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Gigawatt (GW) Photovoltaikleistung waren in Deutschland Ende 2025 installiert. Dies entspricht etwas mehr als der Hälfte der Leistung, die im Jahr 2030 installiert sein soll (54 Prozent). Darauf wies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) in seinem jüngsten Energiewendemonitor hin. Die Windkraft an Land ist mit einer installierten Leistung von gut 68 GW bereits etwas näher an ihrem Ziel (59 Prozent). Anders sieht es bei der Windkraft auf See aus: Hier waren Ende des Jahres 2025 erst knapp...

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Günstige Mieten bei Genossenschaften in Schleswig-Holstein

Kiel – Die durchschnittliche Nettokaltmiete der Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein liegt aktuell bei 7,85 Euro. Bei den Neuvertragsmieten beträgt der Medianwert bei 8,16 Euro pro Quadratmeter. Im vergangenen Jahr wurden durch die Genossenschaften rund 400 Wohnungen schlüsselfertig übergeben. In diesem Jahr sollen es gut 550 werden. Das geht aus einem aktuellen Monitoring hervor, an dem sich 13 Unternehmen beteiligten. Die Unternehmen bieten rund 71.500 Wohnungen zur Miete an. „Damit bieten die Wohnungsgenossenschaften Wohnraum zu Kosten an, die in vielen Kommunen unter...

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Programm RegioStrat: Strategische Regionalentwicklung als Motor für Klimaschutz, Strukturwandel und Daseinsvorsorge

Berlin – Viele Regionen Deutschlands stehen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen, von industrieller Neuansiedlung über die Energiewende bis hin zu wachsenden Infrastrukturbedarfen. Mit dem Bundesprogramm „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ zielt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) auf eine Stärkung von Regionen ab, die vor tiefgreifenden Transformationsprozessen stehen. Nach dem Programmstart im Jahr 2024 werden nun 12 weitere Vorhaben für die kommenden drei Jahre mit jeweils bis zu 450.000 Euro gefördert. Ziel ist es, wirtschaftliche Entwicklung, Energiewende, Fachkräftesicherung und soziale Infrastruktur...

Kurzmeldung

Gaspreise steigen nach LNG-Ausfall deutlich

Nach der Sperrung der Straße von Hormus und dem Ausfall Qatars als LNG-Exporteur sind die Gaspreise stark gestiegen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 3. März 2026 kletterte der Großhandelspreis zeitweise um fast 50 Prozent auf über 47 Euro je Megawattstunde. Experten warnen vor weiterem Aufwärtsdruck und erschwerter Befüllung der europäischen Speicher. Bundesregierung und EU sehen derzeit keine akute Versorgungsgefahr.

Neues von LinkedIn

2️⃣. IT-Kongress des #GdW – jetzt einen der letzten freien Plätze sichern!💻   Am 1️⃣4️⃣. April trifft sich die #Wohnungswirtschaft in der @[Change Hub | co-creating social impact] – zum 2. IT-Kongress des GdW.   🚫 Wir sprechen nicht über #Zukunftsmusik. 🙌 Wir sprechen über #Umsetzung.   🟣 Keynote: „KI Made in Germany“ mit @[Luise Hölscher], Staatssekretärin im @[Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung] 🔵 KI im Praxis-Check 🟢 IT-Sicherheit & echte Erfahrungsberichte Wir bringen die entscheidenden Köpfe und Themen an einen Tisch.   Hier geht’s es zur Anmeldung: https://lnkd.in/dUm7CcMH

Zinssenkung bei EH55 und KFN: wichtiges Signal – jetzt müssen die Programme praxistauglich werden Die Zinssenkung in den #KfW-Programmen für #EH55-Plus und Klimafreundlichen Neubau (KFN) ist ein positives Signal für den #Wohnungsbau. Gerade in der aktuellen Marktlage können bessere Finanzierungskonditionen Projekte wieder anstoßen. Gleichzeitig zeigt der bisherige Abruf der Mittel: Es gibt weiterhin strukturelle Hürden. Damit die Programme ihre Wirkung entfalten, braucht es vor allem: ❇️ dauerhaft niedrige Zinssätze ❇️ über 2026 hinaus ❇️ Regeln beim Vorhabenbeginn ❇️ Förderung auch für serielles und modulares Bauen https://lnkd.in/dUuz-BcB

#Wohnungsbau und #Naturschutz – wie lassen sich Zielkonflikte lösen? Im Interview mit der @[DW Die Wohnungswirtschaft] spricht #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] über die wachsenden Spannungen zwischen dringend benötigtem Wohnungsbau und immer komplexeren Regelungen im Natur- und Artenschutz. Es geht nicht um ein Gegeneinander von Umwelt- und Sozialzielen, sondern um eine ehrliche Abwägung. Dafür braucht es aus Sicht der #Wohnungswirtschaft: ✔ schnellere Genehmigungsverfahren ✔ mehr Planungssicherheit ✔ einen Abwägungsvorrang für bezahlbaren Wohnungsbau – die „Fast Lane“ für dringend benötigten Wohnraum in Mangelgebieten https://lnkd.in/di3i9vMa

#Gebäudemodernisierungsgesetz: Neustart mit Investitionssicherheit und Augenmaß Die Eckpunkte der Novelle setzen ein wichtiges Signal: Klimaschutz und wirtschaftliche Tragfähigkeit werden wieder zusammen gedacht. #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] begrüßt den tragfähigen Kompromiss von CDU/CSU und SPD – nach Monaten großer Verunsicherung. Was jetzt zählt: ▪️ Technologieoffenheit: Jeder Heizungstyp kann ersetzt werden – mit maximaler Wahlfreiheit. ▪️ Mehr Praxistauglichkeit: Lockerung der Kopplung an die kommunale Wärmeplanung. ▪️ Fördersicherheit bis 2029: Verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen. ▪️ Keine nationalen Verschärfungen bei der Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie. ▪️ Stärkung des Quartiersansatzes und Vereinfachungen für Kommunen. Klar ist aber auch: Klimaneutralität wird Investitionen erfordern. Entscheidend ist deshalb eine sozial treffsichere Förderung – insbesondere für Haushalte mit niedrigen Einkommen und Mieterinnen und Mieter. https://lnkd.in/dWa436CZ

🏆 Jetzt einreichen: Deutscher Fassadenpreis 2026 Die #Fassade ist mehr als Gebäudehülle – sie ist Identität, Visitenkarte und technologische Schnittstelle zugleich. Mit dem 16. Deutschen Fassadenpreis 2026 für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) würdigt der @[Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V.] wegweisende Projekte, die Gestaltung, Nachhaltigkeit und Bauphysik zukunftsweisend verbinden. 🔎 Ausgelobt in vier Kategorien: ▪️ BAUEN IM BESTAND Innovative Sanierungen und Modernisierungen mit VHF ▪️ DAS BESONDERE DETAIL Herausragende architektonische Detailqualität ▪️ VHF-FUNKTIONSFASSADE Hybride Systeme mit integrierten Funktionen wie BIPV, Begrünung oder thermosolarer Energiegewinnung 🌲 NEU: Sonderpreis VHF-HOLZBEKLEIDUNG Ausgezeichnet werden Projekte, die den Naturwerkstoff #Holz gestalterisch und technisch überzeugend in die VHF integrieren. Der Sonderpreis unterstreicht die wachsende Bedeutung von Holz als nachwachsendem, #CO₂-speicherndem Baustoff – und den Anspruch, Klimaschutz und Architekturqualität zusammenzudenken. 📅 Einreichungszeitraum bis 29. Mai 2026, teilnahmeberechtigt sind Projekte in Deutschland: ✔️ fertiggestellt zwischen dem 1. Januar 2024 und 29. Mai 2026 ✔️ ausgeführt als VHF gemäß DIN 18516-1 ✔️ mit überdurchschnittlicher Qualität in Gestaltung, Innovation, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit https://lnkd.in/deKmyqgg

Tag 2 auf dem #cdupt26 #cdu Bundesparteitag! #GdW Präsident #AxelGedaschko im Gespräch mit Bundeskanzler #FriedrichMerz.

Der #GdW ist heute beim Bundesparteitag der @[CDU Deutschlands] in Stuttgart vor Ort. Unter dem Motto „Verantwortung verpflichtet“ setzen wir klare Impulse für die #Wohnungspolitik: 👉 Abbau von Bürokratie – u. a. durch praxistaugliche Lösungen wie den Gebäudetyp E 👉 Stärkung des bezahlbaren Wohnens durch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen 👉 Verlässliche und auskömmliche Förderprogramme, die Investitionen ermöglichen Unser Ziel bleibt: die Anforderungen an Klimaschutz und Qualität erfüllen – und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum schaffen. Der Dialog mit der Politik ist entscheidend, um die aktuellen Herausforderungen im #Wohnungsbau gemeinsam zu lösen.

#Baugenehmigungen 2025: Erste Stabilisierung – aber weiterer Handlungsbedarf 🏗️   2025 wurden in Deutschland laut @[Statistisches Bundesamt (Destatis)] 238.500 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 10,8% nach drei Rückgängen in Folge. Besonders der #Neubau von Mehrfamilienhäusern legt mit +12,1 % spürbar zu und bleibt zentral für den Mietwohnungsmarkt.   Das ist ein wichtiges Signal. #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] betont jedoch: Der Bedarf vor allem nach kleinen und bezahlbaren Wohnungen übersteigt weiterhin deutlich das realisierte Angebot. Zudem ist unklar, ob alle genehmigten Projekte angesichts hoher Baukosten tatsächlich umgesetzt werden. Also: Stabilisierung ja, Entspannung nein.   Für ausreichend bezahlbaren #Wohnraum braucht es jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und wirtschaftlich tragfähiges Bauen. https://lnkd.in/diS-DZDh

#Klimaschutzprogramm 2026: Ziele brauchen verlässliche Finanzierung Der aktuelle Entwurf zeigt deutlich: Klimapolitische Ziele im Gebäude- und Verkehrssektor sind nur erreichbar, wenn Maßnahmen realistisch, wirksam und bezahlbar ausgestaltet sind. Ohne gesicherte Finanzierung und faire Förderbedingungen drohen notwendige Investitionen auszubleiben – oder am Ende zu höheren Wohnkosten zu führen. #Klimaschutz im Gebäudebereich gelingt nur im Dreiklang aus: 🏗️ ökologischer Wirksamkeit, 💶 wirtschaftlicher Tragfähigkeit und 🤝 sozialer Verantwortung. Dafür braucht es verlässliche öffentliche Unterstützung, echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter sowie einen klaren Fokus auf bezahlbare #CO₂-Minderung statt immer neuer Zusatzanforderungen. https://lnkd.in/dQReTXS3

Subventionen für kleine Solaranlagen fallen weg

Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die feste Einspeisevergütung für neue Solaranlagen bis zu einer Spitzenleistung von 25 Kilowatt-Peak (kWp) abzuschaffen. Betreiber sollen ihren Strom künftig selbst vermarkten, wie die WELT am 3. März 2026 berichtete. Hintergrund sind EU-Vorgaben und hohe Haushaltskosten: 2024 flossen rund 10 Milliarden Euro an Mitteln aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Solarenergie. Der Ausbaupfad bis 2030 soll bestehen bleiben.

Reallöhne legen weiter zu

Die Nominallöhne in Deutschland lagen 2025 um 4,2 Prozent über dem Vorjahr, bei einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 27. Februar 2026 weiter mitteilte, erhöhten sich damit die Reallöhne um 1,9 Prozent. Nach Rückgängen zwischen 2020 und 2023 setzte sich der Erholungstrend fort. Das Reallohnniveau erreichte 2025 mit 100 Punkten nahezu wieder den Stand von 2019.

Inflationsrate im Januar bei 2,1 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Januar 2026 bei 2,1 Prozent. Im Dezember 2025 hatte sie 1,8 Prozent betragen und zuvor im November und Oktober 2025 jeweils 2,3 Prozent. Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf die Inflationsrate aus.

Bundesverfassungsgericht bestätigt Mietpreisbremse

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Klage gegen die Verlängerung der Mietpreisbremse abgewiesen. Eine Vermietergesellschaft scheiterte mit ihrer Verfassungsbeschwerde, da die Richter keinen Verstoß gegen die Eigentumsgarantie im Grundgesetz sehen. Die Regelung sei weiterhin gerechtfertigt, da sie legitime soziale Ziele verfolge und in angespannten Wohnungsmärkten notwendig sei. Damit widersprach das Gericht der Einschätzung, die Mietpreisbremse könne verfassungswidrig sein.

Mediathek

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Der GdW auf dem CDU-Parteitag

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW nutzte den diesjährigen Bundesparteitag der CDU in Stuttgart vom 20. bis 22. Februar 2026, um zentrale Forderungen der Wohnungswirtschaft in den politischen Dialog einzubringen. Unter dem Motto „Verantwortung verpflichtet“ adressierte der Verband die dringlichsten Herausforderungen der Branche. 

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Tag der Wohnungswirtschaft 2025

Am 25. November 2025 fand in Berlin der Tag der Wohnungswirtschaft unter dem Motto „Zwischen Mangel und Aufbruch – Lust auf Zukunft“ statt.

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Folge 4: Ran an die „Worst Performer“ | „Bei uns ist Zuhause“

Die energetische Sanierung eines Hauses kostet nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit. Wobei beides eng zusammenhängt: Je länger die Arbeiten dauern, desto teurer wird es. In Hattingen zeigt nun ein Projekt, wie alte Mehrfamilienhäuser schnell und dadurch kostengünstig, aber dennoch auf hohem Niveau modernisiert werden können.

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