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Brandbrief an Bundeskanzler: Förder-Kürzungen sind fatal

Berlin – Die Bau- und Wohnungswirtschaft hat vor einem Einbruch beim ­Wohnungsbau gewarnt. Dieser stecke schon jetzt in einer tiefen Krise. „Dass der Bund genau in dieser Zeit das Geld, das der Wohnungsbau als Förderung dringend braucht, zusammenstreicht, ist fatal“, heißt es in einem Brandbrief, den das Verbändebündnis Wohnungsbau an die Bundesregierung und den Bundestag richtete.

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Milliarden Euro betrug der Gesamtumsatz am deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2025. Das geht aus aktuellen Daten des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse (OGA) hervor. Nach dem Einbruch infolge der Zinswende hat der deutsche Immobilienmarkt weiter Fahrt aufgenommen. Bundesweit wurden 2025 rund 872.000 Immobilienkaufverträge registriert, acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Roter Backsteinhof2_@Bernd Perlbach

GdW News

Deutscher Bauherrenpreis 2026: Die Preisträger Roter Backsteinhof am Rathausmarkt, ­Kronshagen Der „Rote Backsteinhof am Rathausmarkt“ bildet die neue Ortsmitte von Kronshagen und verbindet in vorbildlicher Weise Wohnen, öffentliche Nutzungen und gemeinschaftliche Freiräume zu einem identitätsstiftenden Ensemble. Das Projekt zeigt, wie wirtschaftliches Bauen, hohe Wohnqualität und Baukultur zusammengehen. Bauherrschaft: Baugenossenschaft Mittelholstein eG, KielArchitektur: BSP Architekten BDA Schulz, Burwitz und Sternitzke, Partnerschaft mbB, KielFreiraumplanung: Trüper Gondesen und Partner mbB TGP Landschaftsarchitekten BDLA, Lübeck; BSP Architekten BDA, Kiel

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Neue Studie zeigt: Viele Bauabfälle könnten vermieden werden

Bonn – Beim Bauen entstehen große Mengen Abfall, doch ein erheblicher Teil davon wäre vermeidbar. Eine neue Studie vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der Technischen Universität Braunschweig zeigt: Nicht erst die Entsorgung auf der Baustelle entscheidet über die Mengen und Qualitäten der Bauabfälle. Bereits bei Planung, Materialbestellung, Transport und Lagerung werden wichtige Weichen gestellt.

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Kurzmeldung

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Kurzmeldung

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

Neues von LinkedIn

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

🏘️ Wohnraum neu denken: Was im Bestand möglich ist   Wie können bestehende Wohnungen, Gebäude und Quartiere besser genutzt und weiterentwickelt werden? Dieser Frage widmet sich am 17. September 2026 die Fachtagung „Neues Wohnen im Bestand“. Die gemeinsame Veranstaltung der @[HafenCity Hamburg GmbH], des @vhw – Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und der @[Technische Hochschule Lübeck] bringt Expert aus Forschung, Politik, Verwaltung sowie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zusammen. Angesichts des hohen Nachfragedrucks und der schwierigen Lage im #Wohnungsbau nimmt die Tagung ergänzende Potenziale im Bestand in den Blick: Gesucht werden attraktive und sozialverträgliche Ansätze, mit denen bestehender Wohnraum besser genutzt, Gebäude weiterentwickelt und Quartiere ergänzt werden können. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] diskutiert auf dem abschließenden Podium gemeinsam mit @[Hilmar von Lojewski] vom Deutschen Städtetag, @[Verena Örenbas] vom @[Verband Wohneigentum e.V.], Dr. Matthias Rasch von der Grundstücks-Gesellschaft TRAVE und der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. @[Marcus Menzl] von der Technischen Hochschule Lübeck. Dabei wird Axel Gedaschko die Perspektive der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft einbringen: Die Aktivierung und Weiterentwicklung des Bestands kann einen wichtigen Beitrag leisten – eingebettet in eine Gesamtstrategie, die zugleich die Schaffung von neuem bezahlbarem Wohnraum ermöglicht. Praxisnahe Impulse und interaktive Working Sessions widmen sich unter anderem: 🔹 der Transformation von Einfamilienhausquartieren 🔹 gemeinschaftlichen Wohnformen 🔹 Neubau und Transformation im Quartier 🔹 der Wohnraummobilisierung durch Wohnungstausch 🗓 17. September 2026, 10:00–17:00 Uhr 📍 HafenCity Universität Hamburg 💻 Teilnahme auch online möglich 🎟️ Kostenfreie Teilnahme Anmeldeschluss ist der 3. September 2026 um 15:00 Uhr. 👉 Jetzt anmelden und eigene Praxiserfahrungen und Fragen einbringen: https://lnkd.in/gY93cVw9

125 Jahre @[WBG eG Südharz] – und dabei alles andere als stehen geblieben. Beim Sommertour-Besuch von GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] gemeinsam mit @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.] wurde deutlich, wie eine Genossenschaft mit langer Tradition aktuelle Herausforderungen aktiv angeht: Klimaschutz, Energieversorgung, demografischer Wandel und die Entwicklung lebenswerter Quartiere. 🌿 WBGREENONE:
Mit 14 neuen Wohnungen und der ersten begrünten Fassade der Region setzt das Projekt ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und Klimaschutz. Die Fassadenbegrünung kann helfen, Gebäude im Sommer vor Überhitzung zu schützen, produziert Sauerstoff und nimmt CO2 auf. ⚡ WBGBLACKONE:
Hier steht die Energieversorgung im Fokus. Das Gebäude mit sieben Wohnungen soll durch Photovoltaik, Speichertechnik und Infrarotheizungen weitgehend energieautark betrieben werden. Besonders spannend: das Konzept einer Teilinklusivmiete. Das Projekt zeigt außerdem, wie wertvoll der Austausch innerhalb unseres Verbandes ist: Die WBG ließ sich hierbei von der AGW Aschersleben inspirieren. Ein schönes Beispiel dafür, wie unsere Mitgliedsunternehmen voneinander lernen und gemeinsam innovative Lösungen voranbringen. 🏡 Seniorenwohnen Plus:
In Nordhausen-Nord verbindet das Projekt einen modularen Neubau mit 30 Wohnungen mit der Weiterentwicklung bestehender Plattenbauten. So entstehen moderne, altersgerechte Wohnangebote und neue Impulse für das Quartier. Die drei Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Lösungsansätze unserer Wohnungsunternehmen sind – von Fassadenbegrünung und innovativer Energieversorgung bis hin zu altersgerechtem Wohnen und nachhaltiger Quartiersentwicklung. Vielen Dank an Vorstand Sven Dörmann und Projektleiter Mario Vopel für die spannenden Einblicke und den offenen Austausch! #GdWSommertour #Wohnungswirtschaft #Wohnungsgenossenschaft #NachhaltigesBauen #Klimaschutz #Energiewende #AltersgerechtesWohnen #Quartiersentwicklung #Nordhausen #Südharz

Die zweite Station in Thüringen führt uns nach Erfurt. Hier entsteht mit dem Quartier „Auenkamp“ ein Projekt, das eine der zentralen Fragen des Wohnungsbaus aufgreift: Wie können wir schneller neuen Wohnraum schaffen, ohne bei Qualität und Quartiersentwicklung Abstriche zu machen? Die @[KoWo Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt] realisiert gemeinsam mit @[GOLDBECK] 135 Wohnungen in serieller Bauweise. Das Projekt wird über die erste GdW-Rahmenvereinbarung für serielles Bauen umgesetzt und zeigt, wie Planung und Bauprozesse beschleunigt werden können – und das mit einer hohen gestalterischen Qualität. Auch das Quartierskonzept kann sich sehen lassen: autofrei, mit Quartiersplatz, Gemeinschaftsflächen, Urban Gardening sowie Spiel- und Bewegungsangeboten. „Auenkamp“ zeigt damit, dass serielles Bauen weit mehr sein kann als eine effiziente Bauweise. Es kann ein Baustein sein, um bezahlbaren Wohnraum schneller zu schaffen und gleichzeitig lebenswerte Quartiere zu entwickeln. #Wohnungswirtschaft #SeriellesBauen #Wohnungsbau #Erfurt #Thüringen #Quartiersentwicklung #BezahlbarerWohnraum #Sommertour

Die Sommertour von GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] geht weiter – heute mit der ersten Station in Thüringen: Ilmenau. Die Stadt zeigt exemplarisch, wie unterschiedlich die Herausforderungen auf den Wohnungsmärkten im Freistaat sind: Während viele Regionen mit Leerständen kämpfen, sorgt die @[Technische Universität Ilmenau] für eine kontinuierliche Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Vor diesem Hintergrund sind innovative Neubauprojekte und die Weiterentwicklung bestehender Quartiere wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Gemeinsam mit @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], und @[Michael Kube] waren wir bei der Ilmenauer Wohnungs- und Gebäudegesellschaft zu Gast. Das Projekt „Wohnen am Königsgarten“ hat für Thüringen Pilotcharakter: Hier entsteht ein mehrgeschossiger Wohnungsneubau in elementierter Massivholzbauweise. Durch diese spezielle Bauweise kann dafür Borkenkäfer-befallenes Holz genutzt werden. Das Projekt verbindet innovative Bauverfahren mit dem Anspruch, nachhaltigen und zugleich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie neue Wege im Wohnungsbau, regionale Ressourcen und nachhaltige Konzepte zusammenwirken können – und welche Impulse daraus für die Zukunft des Wohnens entstehen. #Wohnungswirtschaft #NachhaltigesBauen #Holzbau #Wohnungsbau #Thüringen #Ilmenau #BezahlbarerWohnraum #Sommertour

🏠 Wohnungsnot in Deutschland: Warum wir jetzt ein „neues Normal“ brauchen! In Folge 4 von „Der Konstruktivist“ spricht Host @[Wulf von Borzyskowski] mit @[Ingeborg Esser], Hauptgeschäftsführerin des #GdW. Die Themen im Überblick: 📉 Sechs Millionen Sozialwohnungen weniger: Warum der Bestand schrumpft und wie dringend wir bezahlbaren Wohnraum für Vermietung und Eigentum brauchen. 🛑 EH40-Standard als Bremse: Welche überbordenden Standards und Förder-Hürden den Neubau aktuell blockieren (und warum der EH55-Standard die bessere Wahl wäre). 🚀 Serielles #Bauen als Standard: Wie standardisiertes und modulares Bauen vom Sonderweg zum neuen Normal wird Ingeborg Esser verbindet als Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und GdW-Chefin tiefes Branchenwissen mit glasklaren politischen Forderungen. Ein absolutes Muss für alle, die wissen wollen, was sich in der deutschen #Wohnungswirtschaft grundlegend ändern muss! 🎧 Jetzt reinhören: https://lnkd.in/gHtnugpD

Der zweite Tag der #GdWSommertour in Dresden stand im Zeichen des Austauschs über zukunftsfähiges Bauen und den Umgang mit dem Bestand. Gemeinsam mit @[Alexander Müller] und @[Mirjam Philipp] tauschte sich #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] mit @[Alexander Pötzsch], Präsident des BDA, über den Gebäudetyp E und die Frage aus, wie bezahlbares, hochwertiges und ansprechendes Bauen gelingen kann. Einigkeit bestand darin, dass es einen Mentalitätswechsel braucht: weg von immer höheren Anforderungen, hin zu klaren Mindeststandards für gutes Wohnen. Zum Abschluss gab @[Jonas Malzahn] Einblicke in die Entstehung der Ausstellung „Platte Ost | West“ und führte durch die Schau. Die Ausstellung räumt mit der Annahme auf, die Platte sei ein rein ostdeutsches Phänomen und zeigt die vielfältigen Geschichten hinter der Großtafelbauweise. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick nach vorn: Welche Potenziale bieten die Gebäude und Quartiere heute? Was lässt sich aus der Platte für die Zukunft entwickeln? Die Gespräche und Eindrücke zeigen: Ob Neubau oder Bestand, die Zukunft des Wohnens entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. #Wohnungswirtschaft #Sommertour #GebäudetypE #Architektur #Plattenbau #Dresden

🏘️ #GdW-#Sommertour in #Dresden: Zwei Wege zu mehr bezahlbarem und zukunftsfähigem #Wohnraum Wie unterschiedlich die Voraussetzungen für den Wohnungsbau sein können, zeigten die beiden Dresdner Stationen der Sommertour von GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] – bei der kommunalen @[WiD Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG] und der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden. Gemeinsam mit WiD-Geschäftsführer @[Steffen Jäckel], vdw-Verbandsdirektor @[Alexander Müller] und VSWG-Vorstand @[Mirjam Philipp] besichtigte der GdW-Präsident den #Neubau in der Schönaer Straße. Die erst 2017 ohne eigene Grundstücke, Beschäftigte oder Wohnungsbestand gestartete kommunale Gesellschaft verfügt inzwischen über rund 2.300 Wohnungen. Der Neubau umfasst 28 vollständig geförderte #Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein. Mit einer geförderten #Miete von 6,28 Euro pro Quadratmeter, dem KfW-55-EE-Standard, Regenwasserversickerung, digitaler und vandalismussicherer Zutrittstechnik sowie einer intelligent gesteuerten #Fernwärmeversorgung verbindet das Projekt #bezahlbaresWohnen mit niedrigen Betriebskosten und moderner Gebäudetechnik. Deutlich wurde aber auch: Der Bau von Sozialwohnungen allein reicht nicht aus. Eine vielfältige Mieterschaft erfordert eine intensive soziale Betreuung und Verwaltung – eine Aufgabe, für die kommunale Wohnungsunternehmen verlässliche Unterstützung benötigen. Anschließend stellten die Vorstände @[Holger Helzel] und @[Grit Jurenz] den Neubau der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden in der Döbraer Straße vor. Nach einer rund 15-jährigen Planungsgeschichte wurde das Projekt im dritten Anlauf realisiert: 49 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern, Fußbodenheizung, weitgehend barrierearmen Grundrissen und einer vollständig für #Elektromobilität vorbereiteten Tiefgarage. Die enorme Nachfrage – mehr als 800 Interessenten ohne Werbung – zeigt, wie groß der Bedarf an modernen genossenschaftlichen Wohnungen in Dresden ist. Seit März 2026 ist das Quartier vollständig bezogen. Besonders erfreulich: Das vorgesehene Budget von 15 Millionen Euro wurde unterschritten. Beide Projekte zeigen auf unterschiedliche Weise, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche #Wohnungsunternehmen langfristig denken, Verantwortung übernehmen und trotz schwieriger Rahmenbedingungen neuen #Wohnraum schaffen.

Geringere Ausgaben für Integrationskosten

Die finanziellen Leistungen des Bundes im Kontext von Flucht und Migration lagen 2025 bei 24,8 Milliarden Euro. Das sind 3,2 Milliarden Euro weniger als 2024, wie aus dem Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten und die Mittelverwendung durch die Länder im Jahr 2025 hervorgeht. (hib)

Abfallaufkommen erneut gefallen

Im Jahr 2024 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen insgesamt 362,7 Millionen Tonnen Abfälle entstanden. Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2026 mitteilt, sank das Abfallaufkommen damit um 17,4 Millionen Tonnen oder 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein noch niedrigeres Gesamtabfallaufkommen war lediglich im Jahr 2009 mit 359,4 Millionen Tonnen erreicht worden. (destatis)

Inflation im Mai bei 2,6 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich 2,6 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilte, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 Prozent. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich 2,5 Prozent. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 Prozent. (destatis)

Treibhausgasemissionen 2025 kaum gesunken

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2025 laut einem Bericht des Umweltbundesamtes über die Treibhausgas-Projektionen 2026 kaum gesunken. Der Bericht zeigt, dass Deutschland im Jahr 2025 rund 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente emittiert hat. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Ausstoß nahezu unverändert. Die Reduktion lag bei knapp einer Million Tonnen oder 0,1 Prozent CO2-Äquivalente. Während die Industrie vor allem aufgrund niedrigerer Auslastung deutlich Emissionen einsparte, stiegen in den Sektoren Verkehr und Gebäude die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr an.

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Ein Haus (fast) ohne Heizung – geht das?

Während in Deutschland erbittert über Wärmepumpen, Öl und Gas gestritten wird, steht in Ingolstadt ein Haus, das diese Debatte fast beiläufig kontert: Es kommt nahezu ohne Heizung aus. Statt auf Technik setzt das Mehrfamilienhaus ohne klassische Heizung auf ein Prinzip, das so alt ist wie das Bauen selbst: die intelligente Nutzung von Sonnenenergie, Speichermasse und Abwärme.

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Bei uns ist Zuhause – Staffel 3

Die dritte Staffel unserer Reihe ist da und beleuchtet die drängendsten Fragen der Wohnungswirtschaft: Von innovativen Ansätzen wie „Haus fast ohne Heizung“ und den neuesten digitalen Tools bis hin zu politisch relevanten Themen wie dem Heizungsgesetz und Strategien gegen den Wohnungsmangel. Wir gehen zudem der Frage nach, wie wir unsere Quartiere für alle Generationen attraktiv gestalten und Wohnen dort ermöglichen, wo Menschen arbeiten. Denn die Wohnungswirtschaft, der Verbund aus über 3.000 Genossenschaften und Unternehmen hat eines immer im Blick: faire Mieten, die sich jeder...

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