Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Wichtiges Signal für den Wohnungsbau: GdW begrüßt Verlängerung der EH55-Plus-Förderung

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, die Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus aufzustocken und damit die Fortführung des Programms bis zum Jahresende zu ermöglichen. Der GdW hatte sich ausdrücklich für eine Verlängerung des Programms eingesetzt, um den dringend benötigten Wohnungsbau weiter anzukurbeln.

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30,5

Prozent betrug der Zuwachs an Ausbildungsstellen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in den letzten 10 Jahren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, begannen im Jahr 2025 knapp 14.400 Menschen eine Ausbildung in einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Damit nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im 10-Jahres-Vergleich um 30,5 Prozent zu.

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EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden

München – Die EXPO REAL 2026 hat eines deutlich gemacht: Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Hohe Bau- und Finanzierungskosten, umfangreiche Anforderungen an Klimaschutz und Sanierung sowie komplexe regulatorische Vorgaben erschweren Investitionen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hoch. Bei zahlreichen Diskussionen am Gemeinschaftsstand Verbände+ wurde deshalb eine zentrale ­Frage immer wieder gestellt: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit ­wieder mehr gebaut, modernisiert und investiert werden kann?

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Neue Wissensplattform hilft, Wohnungslosigkeit zu überwinden

Berlin/Bonn – Wie lässt sich verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren? Welche Hilfen führen aus der Wohnungslosigkeit zurück in ein dauerhaftes Mietverhältnis? Und welche Lösungen funktionieren bereits in anderen Städten und Gemeinden? Antworten auf diese Fragen bietet die Nationale Wissensplattform zum Thema Wohnungslosigkeit, die am 29. September freigeschaltet wurde. Die Plattform ist Teil des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit der Bundesregierung. Sie bündelt erstmals an zentraler Stelle Praxiswissen, Daten, Instrumente sowie Fortbildungs- und Vernetzungsangebote.

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Kurzmeldung

Keine Mehrheit für Enteignung

Eine Mehrheit der Berliner unterstützt Enteignungen großer Wohnungsunternehmen derzeit nicht. Nach Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegel bewerten 43 Prozent der Befragten die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids von 2021 positiv, darunter 31 Prozent sehr positiv. Allerdings sehen 40 Prozent solche Pläne negativ, 32 Prozent sind sogar strikt dagegen. (wi)

Kurzmeldung

Weniger Wohngeldempfänger

Im Jahr 2029 sollen noch rund eine Million Haushalte Wohngeld bei jeweils verringertem Niveau beziehen. Bis dahin soll sich die Wirkung der geplanten Wohngeldreform vollständig entfalten haben. Dies teilte die Bundesregierung unter Bezugnahme auf Mikrosimulationsrechnungen mit. Rund 238.000 Haushalte würden nach diesen Berechnungen ihren Anspruch auf Wohngeld vollständig verlieren. Die Wohnungswirtschaft warnt indes vor den Folgen möglicher Einschnitte. Gerade in einer Phase steigender Wohnkosten, hoher Baupreise und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit sei das Wohngeld für viele Haushalte ein unverzichtbarer Stabilitätsanker. (wi)

Neues von LinkedIn

Heute starteten GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und VdW-Verbandsdirektor @[Hans Maier] im Nordosten von München in den zweiten Tag ihrer Herbsttour: bei @[Karl Scheinhardt] von der @[Baugesellschaft München-Land GmbH] (BML) in Aschheim. Als Landkreisunternehmen baut die BML vor allem für kleinere Kommunen. Häufig übernimmt sie als Generalübernehmer Projekte der Gemeinden. Doch die massiv gestiegenen Baukosten stellen dieses Modell vor enorme Herausforderungen. Als 2024/2025 dann noch die Fördermittel aufgebraucht waren, wurde das für die BML zum Problem: Ohne Förderung konnten viele Kommunen geplante Bauvorhaben nicht mehr realisieren. Die Antwort der BML: Modulbau. Gemeinsam mit Max Bögl entsteht in Aschheim ein Wohngebäude mit 24 Wohnungen. Die Module wurden im September geliefert und innerhalb von nur drei Wochen stand die Anlage, bis Ende des Jahres soll das Gebäude fertiggestellt sein. Das Projekt zeigt: Mit innovativen Bauweisen können Kosten gesenkt und bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Doch die Finanzierung bleibt eine zentrale Herausforderung. Waren die Zinsen 2025 noch niedriger, machen die inzwischen weiter gestiegenen Finanzierungskosten viele Projekte zunehmend schwierig. Genau deshalb sind zinsverbilligte KfW-Kredite und verlässliche Förderprogramme so wichtig. Die heute bekannt gegebene Aufstockung der EH55-Förderung durch das Bundesbauministerium ist daher eine wichtige & gute Nachricht! Auch beim Kita-Bau setzt die BML auf Tempo und Modulbau. Gemeinsam mit einem erfahrenen Architekten und einem Tiroler Holzmodulbauer reagierte sie auf den steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Vom Anruf des Bürgermeisters im März 2025 bis zur Inbetriebnahme vergingen nur 18 Monate! Und es geht weiter: Ab September 2027 soll in einer weiteren Kommune ein ähnlicher, größerer Kindergarten entstehen. Wir müssen schneller und bezahlbarer bauen. Die BML zeigt, was möglich ist. Jetzt braucht es die passenden Rahmenbedingungen, damit solche Lösungen in noch mehr Kommunen umgesetzt werden können. #Wohnungsbau #BezahlbaresWohnen #Modulbau #SeriellesBauen #Wohnungswirtschaft #Förderung #Kommunen #GdW #München

Wichtiges Signal für den Wohnungsbau! 🏗️ Die Bundesregierung verlängert die Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und stockt die Mittel auf. Eine richtige und wichtige Entscheidung, für die sich der GdW intensiv eingesetzt hat. Was bedeutet das konkret für die Branche? 👉 Planungssicherheit: Bereits geplante und genehmigte Bauvorhaben können realisiert werden. 👉 Investitionsanreize: Die zusätzlichen Mittel helfen, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszuweiten. 👉 Schluss mit Stop-and-go: Langfristig stabile Rahmenbedingungen sind der Schlüssel, um die Krise im Wohnungsbau zu überwinden. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich – und appellieren gleichzeitig an die Politik, auch über das Jahresende hinaus für verlässliche und langfristig planbare Förderbedingungen zu sorgen. Nur so schaffen wir die Wende am Bau! https://lnkd.in/deenc-jH

Zum Abschluss waren wir heute bei der @[Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau GmbH] zu Gast, dem kommunalen Wohnungsunternehmen der Stadt. Umbau statt Neubau: Auf einer ehemaligen Konversionsfläche der Bundeswehr wurde das frühere Fachsanitätszentrum zu Wohnraum für Familien und Studenten umgebaut. Mit dem Neubau daneben sind weitere 68 Wohnungen für Klinikumsmitarbeiter und Studenten entstanden. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umnutzung, Nachverdichtung und kommunales Engagement zusammenspielen können, um unterschiedlichen Zielgruppen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Morgen geht es weiter nach Aschheim! #SozialbauKempten #Kempten #Wohnungsbau #KommunalerWohnungsbau #Wohnraum #Konversion #Nachverdichtung #Stadtentwicklung #Wohnungswirtschaft

📍 Nächster Halt: Kempten im Allgäu Die @[BSG-Allgäu] feiert in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen – und das Neubauprojekt in Kempten-Sankt Mang zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig moderner Wohnungsbau sein kann. 🏡 80 Wohnungen in 9 Gebäuden – als Miet- und Eigentumswohnungen
👧 Eine Mini-Kita für 12 Kinder
🤝 Eine Wohngemeinschaft für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen Entstanden ist ein Quartier, das unter einem wichtigen Leitgedanken steht: „Gesellschaft gehört zusammen.“ Dabei war der Weg nicht ganz ohne Herausforderungen. Zu Beginn gab es bei den Anwohnern durchaus Skepsis gegenüber dem Neubauprojekt. Doch mit den ersten Baggern kam Bewegung – und heute ist eine wunderschöne Wohnanlage entstanden, die zeigt, was möglich ist, wenn Wohnungsbau mit sozialer Verantwortung verbunden wird. Gleichzeitig wird auch in Kempten deutlich, wie schwierig die aktuellen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sind. Förderprogramme verändern sich, Planungssicherheit fehlt und vielfach kann nur noch „auf Sicht“ gefahren werden. Für langfristige Projekte ist das eine enorme Herausforderung. Deshalb braucht es einen klaren politischen Fokus auf den Wohnungsbau – und Förderbedingungen, mit denen sich tatsächlich verlässlich planen lässt. 
#Wohnungsbau #Kempten #Allgäu #SozialerWohnungsbau #Wohnraum #Quartiersentwicklung #Bauen #Wohnungspolitik

🏡🏢 2 Tage, 5 Unternehmen, viele Einblicke in die Praxis des Wohnungsbaus: Die Herbsttour von @[Axel Gedaschko] mit @[Hans Maier] durch Bayern ist heute in Lindau gestartet. Zum Auftakt stand die Grundsteinlegung für 68 neue, barrierefreie Wohnungen der @[GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft mbH] mit @[Gabriella J. Herrmann], @[Alexander M.] und @[Christopher Nagel] auf dem Programm. Auf rund 4.190 Quadratmetern Wohnfläche entsteht Wohnraum für Singles, Paare und Familien ebenso wie für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Das Projekt wird gemeinsam mit @[GOLDBECK] auf Grundlage der GdW-Rahmenvereinbarung 2.0 für serielles und modulares Bauen realisiert. Die Bauweise ermöglicht deutlich niedrigere Baukosten pro Quadratmeter als eine vergleichbare konventionelle Umsetzung und schafft damit eine wichtige Grundlage für wirtschaftlichen Wohnungsneubau. Der Neubau ersetzt ein 1957 errichtetes Bestandsgebäude mit 42 Wohnungen und rund 2.350 Quadratmetern Wohnfläche. Mit dem Neubau entstehen 26 zusätzliche Wohnungen und die Wohnfläche wächst um rund 78 Prozent. ✅ Die Grundsteinlegung in Lindau zeigt damit sehr konkret, wie durch serielle und modulare Bauweisen, eine bessere Nutzung vorhandener Grundstücke und unterschiedliche Wohnungsgrundrisse zusätzlicher, moderner und barrierefreier Wohnraum entstehen kann.

🏗️ #Oldenburg macht vor, wie der Bau-Turbo funktionieren kann! Jetzt müssen andere Kommunen nachziehen! Die Herausforderungen auf den deutschen Wohnungsmärkten sind riesig: Hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und fehlender bezahlbarer Wohnraum. Umso wichtiger ist es, dass der #BauTurbo endlich in der Praxis ankommt und nicht nur auf dem Papier steht. 🏘️ Wie das gelingen kann, zeigt die @[Stadt Oldenburg]! Hier ziehen die @[GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH], @[GOLDBECK] und die Stadt gemeinsam an einem Strang, um neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Quartier Helleheide sollen durch die Kombination aus seriellem Bauen und der Anwendung des Bau-Turbos weitere 126 Wohnungen entstehen, rund 60 Prozent davon öffentlich gefördert. 🤝 Das Beispiel zeigt eindrucksvoll: Wenn Kommunen, Wohnungsunternehmen und Bauwirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten, lassen sich vorhandene Potenziale nutzen und neue Wohnungen schneller realisieren. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] konnte sich bereits auf seiner diesjährigen Sommertour vor Ort ein Bild von den innovativen Ansätzen in Oldenburg machen. Klar ist: Wir brauchen jetzt nicht noch mehr Diskussionen über den Bau-Turbo, sondern seine konsequente Anwendung vor Ort! Die gesetzlichen Möglichkeiten müssen genutzt werden. Dafür braucht es Mut, Pragmatismus und vor allem den gemeinsamen Willen, Lösungen zu ermöglichen, statt neue Hürden aufzubauen. Wenn es in allen Kommunen so laufen würde wie in Oldenburg, wäre Deutschland beim bezahlbaren Wohnen einen gewaltigen Schritt weiter. 👉 Wie die GSG OLDENBURG gemeinsam mit GOLDBECK und der Stadt den Bau-Turbo mit seriellem Bauen verbindet, zeigt der aktuelle Beitrag auf wohwi.online und in der wi Wohnungspolitische Informationen: https://lnkd.in/eF43xyAt

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

🏗️ EXPO REAL Tag 2: #BezahlbaresWohnen braucht endlich Vorfahrt! 🏠 Auch am zweiten Messetag zeigt sich in den Gesprächen und Diskussionsrunden deutlich: Die Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum liegen vielfach auf dem Tisch. Jetzt kommt es darauf an, sie auch umzusetzen! 💪 Bei einer sehr spannenden Diskussionsrunde am Stand der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] machte GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] deutlich: Steigende Baukosten – allein +5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr –, weiterhin hohe Zinsen und immer komplexere Anforderungen setzen den Wohnungsbau massiv unter Druck. 👉 Das Gute: „Man kann es ändern – es muss aber endlich auch getan werden!“ Dazu gehört: Der #GebäudetypE muss endlich kommen. Wir müssen an jedem Rad drehen, wenn wir Bauen wieder einfacher und bezahlbarer machen wollen. Und wir brauchen einen echten #Abwägungsvorrang für bezahlbares Wohnen, damit die praktische Umsetzbarkeit bei politischen und rechtlichen Entscheidungen wieder stärker ins Gewicht fällt. Auch die soziale Treffsicherheit von #Förderung gehört auf den Prüfstand. Gleichzeitig dürfen wir den Bestand nicht vergessen: Gerade bei den sozial orientierten Wohnungsunternehmen fällt der dringend notwendige Neubau zunehmend gegenüber den enormen Investitionen in klima- und altersgerechtes Wohnen „hinten runter“. 💬 Auch beim Impulsvortrag von Axel Gedaschko bei @[AENGEVELT Immobilien] stand die Frage im Mittelpunkt: Wie bekommen wir den Wohnungsbau endlich wieder in Gang? Dafür braucht es nicht nur einen #Bauturbo auf dem Papier, sondern auch das entsprechende Mindset in der praktischen Umsetzung. Beim Gebäudetyp E erleben wir dagegen noch immer ein gegenseitiges Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Bau- und Justizministerium. Damit muss Schluss sein: Wenn schneller, einfacher und kostengünstiger gebaut werden soll, braucht es klare Entscheidungen und gemeinsames Handeln statt Zuständigkeitsdebatten. 🏗️ Dass es auch anders geht, zeigt Oldenburg: Dort setzt die @[GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH] gemeinsam mit der Stadt Oldenburg und @[GOLDBECK] die Möglichkeiten des Bauturbos vorbildhaft in die Praxis um. Heißt: Bezahlbarer Wohnraum braucht weniger Hürden, mehr Pragmatismus und vor allem politischen Umsetzungswillen. 🚀 📰 Mehr dazu gibt es in einem großen Artikel in der aktuellen Sonderausgabe der „wi – Wohnungspolitische Informationen“ sowie auf www.wohwi.online 📍Und Tag 2 ist noch nicht vorbei: Am Verbände+ Stand C1.120 wartet ein weiteres spannendes Programm. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns!

Ökonomen warnen vor Bundesbaugesellschaft

Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung angekündigt hatte. Das Vorhaben berge große verfassungsrechtliche Risiken, denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am 31. August 2026.  (destatis)

Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,8 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli 2026 bei +2,8 Prozent. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 Prozent und im Mai 2026 bei +2,6 Prozent gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 Prozent gelegen.

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

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Neue Folgen der Videoreportage „Bei uns ist Zuhause”: Neues Heizungsgesetz, und nun?

Duisburg – Um das Heizungsgesetz wurde politisch viel gestritten – jetzt gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz. Doch wird jetzt alles besser? Wie kann die Wärmewende im Bestand gelingen, ohne dass die Wohnkosten explodieren? Ein Beispiel aus Duisburg zeigt: Mit Wärmepumpen, Photovoltaik, KI und einer Dämmung mit Augenmaß lassen sich CO₂-Emissionen senken und Mieter entlasten.

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