Die abrupten Kürzungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.

Förderreform bremst Klimaschutz und belastet Millionen Mieter

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, die geplante Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundlegend zu korrigieren. In einem Brief an Ministerin Katherina Reiche und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte Wohnungswirtschaft deutlich: Die neue Förderlogik benachteiligt massiv den vermieteten Mehrfamilienhausbestand und gefährdet sowohl die Klimaziele als auch das bezahlbare Wohnen.

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Prozent betrug der Anstieg der Preise im Wohnungsneubau im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im ersten Quartal hatte der Anstieg im Vorjahresvergleich noch bei 3,3 Prozent gelegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Genehmigungsplus täuscht: Wohnungsbaukrise bleibt ungelöst

Berlin – Im Mai 2026 wurden in Deutschland deutlich mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Doch hohe Kosten, schlechte Geschäftsaussichten und eine weiter sinkende Zahl an Fertigstellungen zeigen: Die Wohnungsbaukrise ist längst nicht überwunden.

Citizen service concept aims to improve online government systems for efficient public sector management.

GdW begrüßt Modernisierung des Genossenschaftsrechts – weitere Anpassung bei Leitungsautonomie sinnvoll

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt den gestern von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Genossenschaftsrechts. Die vorgesehenen Regelungen stärken die Attraktivität der genossenschaftlichen Rechtsform, erleichtern digitale Verfahren und tragen dazu bei, Gründungs- und Verwaltungsprozesse zu vereinfachen. Damit werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, damit Genossenschaften auch künftig leistungsfähig, modern und zukunftsfest aufgestellt bleiben.

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Kurzmeldung

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Kurzmeldung

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

Neues von LinkedIn

Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

Auf der zweiten Station der #Sommertour von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] in #Hamburg ging es auf die Veddel zum Warmwasserblock der @[SAGA Unternehmensgruppe], gemeinsam mit Vorstand @[Snezana Michaelis] und VNW-Direktor @[🔵🟡Andreas Breitner] sowie @[Ljudmila Hermoni], @[Thorsten Schulte] und Tugba Göc.   Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich #Denkmalschutz, #bezahlbaresWohnen und wirtschaftliche #Verantwortung miteinander verbinden lassen.   Der Wohnblock mit rund 160 #Wohnungen aus den Jahren 1928/29 – damals das erste Gebäude auf der Veddel mit fließend warmem Wasser – wurde seit 2022 in fünf Bauabschnitten denkmalgerecht saniert und vor wenigen Wochen fertiggestellt.   Besonders bemerkenswert: Trotz der komplexen Anforderungen konnten sowohl das historische Erscheinungsbild langfristig gesichert als auch wichtige bauliche und energetische Verbesserungen umgesetzt werden.   Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden dokumentiert und werden im Museum vor Ort präsentiert – ein gelungenes Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

🏗️ Bezahlbarer #Neubau braucht Mut zum Ausprobieren Die #Sommertour von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] führt heute in den Norden Deutschlands. Erste Station ist das Projekt Vielohweg der @[Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG] in Hamburg – gemeinsam mit @[🔵🟡Andreas Breitner] vom @[Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen VNW] und Vertreterinnen und Vertretern der Genossenschaft, darunter @[Jörg Tondt] und @[Felix Buth] sowie Architekt @[Sven Kukuk]. In dem Quartier entsteht ein vielfältiges #Wohnungsangebot mit klimaneutraler #Energieversorgung: Bestandsgebäude werden energetisch #modernisiert, #Seniorenwohnungen geschaffen und insgesamt 85 neue #Wohnungen gebaut. Im zweiten Bauabschnitt entstehen 26 Wohnungen mit rund 50 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche, davon 16 im zweiten Förderweg. Besonders spannend: Hier wird der neue #HamburgStandard für kostengünstiges Bauen in der Praxis erprobt. Der größte Hebel liegt im Verzicht auf Keller und Tiefgarage. Hinzu kommen geringere Deckenstärken, optimierte Trennwände und weniger Stellplätze – ausgeglichen durch ein modernes Mobilitätskonzept mit #Carsharing. Das Ergebnis: weniger Material, weniger #CO2 und niedrigere Baukosten. Messungen zeigen zugleich, dass die Anforderungen an den #Schallschutz weiterhin erfüllt werden. Das Projekt macht deutlich: Berechnungen auf dem Papier reichen nicht aus. Wir müssen neue Lösungen praktisch erproben, messen und daraus lernen. Dafür braucht es Mut – und diesen Mut hat die FLUWOG-NORDMARK gezeigt!

Ein Genehmigungsplus ist noch keine Trendwende – die #Wohnungsbaukrise hält an Die heute veröffentlichten Zahlen zu den #Baugenehmigungen für Mai 2026 zeigen ein Plus. Doch von einer Entwarnung kann immer noch keine Rede sein. Zwischen der Genehmigung auf dem Papier und dem fertigen #Wohnraum auf der Baustelle klafft eine riesige Lücke. Die Genehmigungszahlen bewegen sich in die richtige Richtung, allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Entscheidend ist, was tatsächlich auf den Baustellen ankommt. Die Realität im #Wohnungsbau bleibt dramatisch: 📈 Lücke bei Fertigstellungen: Wir rechnen für 2026 bundesweit mit nur noch rund 200.000 fertiggestellten Wohnungen – bei einem tatsächlichen Bedarf von 320.000. 📈 Investitionsstau: Auch die sozial orientierten Wohnungsunternehmen müssen ihre Neubauaktivitäten massiv um fast 26 % zurückfahren. 📈 Hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie ständig neue Anforderungen machen viele Projekte trotz Genehmigung zu „Schubladenprojekten“. Ein Lichtblick ist die kürzlich verbesserte #EH55-Förderung, für die sich der GdW stark gemacht hat – ein wichtiger Schritt für mehr Planungssicherheit. Doch das reicht nicht aus. Was wir jetzt brauchen, ist ein wirksamer Maßnahmen-Mix:  ✅ Verlässliche und langfristig planbare Förderbedingungen  ✅ Deutliche Senkung der Bau- und Finanzierungskosten  ✅ Schnellere Genehmigungsverfahren  ✅ Gezielte Anreize für bezahlbaren Wohnungsbau Der Weg von der Genehmigung zur Fertigstellung muss geebnet werden. Nur so kann der massive Einbruch im #Neubau gestoppt werden und der bezahlbare Wohnungsbau endlich wieder angekurbelt werden. https://lnkd.in/g37DAvMw

Gemeinsam zur #Klimaneutralität – Halle zeigt, wie die #Wärmewende gelingen kann Zum Abschluss der #Sommertour von #GdW-Präsident Axel Gedaschko in Sachsen-Anhalt stand der Besuch des Energieparks Halle auf dem Programm. René Walther, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Stadtwerke Halle GmbH, sowie Olaf Schneider, Geschäftsführer, und Dr. Katja Nowak von der EVH GmbH stellten die Roadmap Klimaneutralität 2045 der Energie-Initiative Halle vor. Die zentrale Botschaft: Klimaneutralität ist weit mehr als Klimaschutz. Sie bedeutet zugleich mehr #Versorgungssicherheit, größere #Unabhängigkeit von fossilen Energien, stabile Preise und eine stärkere regionale Wertschöpfung. Besonders beeindruckend ist der kooperative Ansatz. #Wohnungswirtschaft, #Stadtwerke und weitere Partner entwickeln die Wärmewende gemeinsam – in einem festen Netzwerk mit Lenkungskreisen, Arbeitsgruppen und einem kontinuierlichen Austausch zwischen Technik, Kommunikation und Strategie. So entstehen Lösungen, die nicht am Schreibtisch, sondern aus der #Praxis heraus entwickelt werden. Ein zentrales Projekt ist die kommunale #Wärmeplanung, die in Halle bereits vom Stadtrat beschlossen wurde. Grundlage ist ein digitaler Zwilling der Stadt mit Daten zu allen Gebäuden. Auf dieser Basis werden #Fernwärmeausbau, #Stromnetze und #Gebäudesanierungen aufeinander abgestimmt – mit dem Ziel, den heute noch überwiegend gasbasierten #Wärmesektor Schritt für Schritt zu #dekarbonisieren und gleichzeitig #bezahlbar zu halten. Deutlich wurde aber auch die Dimension der Aufgabe: Allein für den Ausbau der #Energieinfrastruktur rechnen die Stadtwerke mit Investitionen von rund 700 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Umso wichtiger sind langfristige #Planungssicherheit, enge #Partnerschaften und verlässliche politische #Rahmenbedingungen.

Die Bau- und #Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e.G. (BWG) zeigt bei der #Sommertour von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko], wie #Wohnen zum Lebensmittelpunkt wird. Ein Highlight bildete der Besuch des Sozial-, Freizeit- und Dienstleistungszentrums der BWG. Die Vorstände @[Lutz Haake] und Ekkehard Weiß gaben Einblicke in ein Genossenschaftsmodell, das weit über die Bereitstellung von #Wohnraum hinausgeht. Im Mittelpunkt standen die fünf Handlungsfelder der BWG, mit denen die #Genossenschaft das Wohnen ganzheitlich denkt: • #Wohnen – moderne und bedarfsgerechte Wohnungen als Grundlage für gutes Leben. • #Service – vielfältige Dienstleistungen rund ums Wohnen, die den Alltag der Mitglieder erleichtern. • #SozialesMiteinander – Begegnungsstätten, Sozialmanagement und gemeinschaftliche Angebote stärken den Zusammenhalt im Quartier. • #Freizeit und #Kultur – vom BWG-Erlebnishaus über Freizeitangebote bis hin zu kulturellen Veranstaltungen schafft die Genossenschaft Orte der Begegnung für alle Generationen. • Nachhaltige #Quartiersentwicklung – Investitionen in Gebäude, Freiräume und Infrastruktur werden stets mit dem Ziel verbunden, lebenswerte Quartiere langfristig zu sichern. Die BWG macht damit deutlich: Genossenschaften schaffen nicht nur Wohnungen, sondern lebendige #Nachbarschaften. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher und demografischer Herausforderungen sind solche ganzheitlichen Ansätze ein wichtiger Baustein für bezahlbares Wohnen und starke #Quartiere.

Gemeinsam fürs Quartier – das Projekt Unterplan in Halle Die #Sommertour von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] führte zum Projekt Unterplan in Halle – einem überzeugenden Beispiel dafür, wie integrierte #Quartiersentwicklung durch die Zusammenarbeit mehrerer #Wohnungsunternehmen gelingen kann. @[Simone Danz], Geschäftsführerin der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH, Matthias Kirchner, Vorstandsvorsitzender, und Dr. Thomas Schlegel, Vorstand der @[FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG], sowie @[Matthias Simeonow], Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenbahn“ eG, stellten das gemeinsame Vorhaben vor. Im #Quartier wird schrittweise energetisch saniert. Dabei stimmen die beteiligten Unternehmen ihre Maßnahmen nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch miteinander ab. Ein gemeinsames #Farbkonzept sorgt dafür, dass das Quartier als zusammenhängender #Stadtraum weiterentwickelt wird – unabhängig davon, welchem Unternehmen die einzelnen Gebäude gehören. Zugleich geht das Projekt weit über die #Sanierung der Gebäudehüllen hinaus. Vorgesehen sind #Dachbegrünungen und Retentionsdächer, die Entsiegelung befestigter Flächen, begrünte Fassaden, barrierefreie Eingangsbereiche sowie die Aufwertung von Vegetations-, Spiel- und Aufenthaltsflächen. Auch die Zugänglichkeit zum Saaleufer soll verbessert werden. Das Projekt Unterplan zeigt damit beispielhaft, wie energetische Modernisierung, Klimaanpassung, Barrierefreiheit und eine höhere Aufenthaltsqualität zusammengedacht werden können. Entscheidend ist der Blick auf das gesamte Quartier – und die Bereitschaft, über Unternehmensgrenzen hinweg gemeinsam zu planen und zu handeln.

#Sommertour 2026: #Quartiersentwicklung heißt mehr als Wohnungsbau Eine weitere Station der #Sommertour von #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] führte in Halle im Wohnquartier „Am Mühlwerder“ zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie #Stadtentwicklung gelingen kann: der #Revitalisierung eines lange brachliegenden denkmalgeschützten Ensembles durch die Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt (GWG). Geschäftsführerin Jana Kozyk zeigte, dass es bei Quartiersentwicklung nicht nur um die #Sanierung einzelner #Gebäude geht. Entscheidend ist, ein lebendiges #Umfeld zu schaffen. Deshalb wurde das historische Ensemble nicht nur gesichert und umfassend saniert, sondern bewusst um eine #Gastronomie ergänzt – ein Angebot, das im Stadtteil lange gefehlt hat und von den Bewohnerinnen und Bewohnern hervorragend angenommen wird. Das Projekt stärkt die Verbindung zwischen der Hallenser Altstadt und den großen Wohnquartieren im Süden der Stadt. Es zeigt, wie #Investitionen in historische Bausubstanz, #Nahversorgung und #Aufenthaltsqualität ein gesamtes #Quartier attraktiver machen können. Gerade #Großwohnsiedlungen brauchen solche Impulse. Sie müssen attraktive Lebensräume für Menschen mit unterschiedlichen Einkommen bleiben und dürfen nicht auf einzelne Bevölkerungsgruppen reduziert werden. Dafür braucht es den #Mut, Quartiere ganzheitlich weiterzuentwickeln – mit #Wohnungen, #Infrastruktur, Gastronomie, #Grünflächen und Orten der Begegnung.

Geringere Ausgaben für Integrationskosten

Die finanziellen Leistungen des Bundes im Kontext von Flucht und Migration lagen 2025 bei 24,8 Milliarden Euro. Das sind 3,2 Milliarden Euro weniger als 2024, wie aus dem Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten und die Mittelverwendung durch die Länder im Jahr 2025 hervorgeht. (hib)

Abfallaufkommen erneut gefallen

Im Jahr 2024 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen insgesamt 362,7 Millionen Tonnen Abfälle entstanden. Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2026 mitteilt, sank das Abfallaufkommen damit um 17,4 Millionen Tonnen oder 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein noch niedrigeres Gesamtabfallaufkommen war lediglich im Jahr 2009 mit 359,4 Millionen Tonnen erreicht worden. (destatis)

Inflation im Mai bei 2,6 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich 2,6 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilte, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 Prozent. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich 2,5 Prozent. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 Prozent. (destatis)

Treibhausgasemissionen 2025 kaum gesunken

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2025 laut einem Bericht des Umweltbundesamtes über die Treibhausgas-Projektionen 2026 kaum gesunken. Der Bericht zeigt, dass Deutschland im Jahr 2025 rund 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente emittiert hat. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Ausstoß nahezu unverändert. Die Reduktion lag bei knapp einer Million Tonnen oder 0,1 Prozent CO2-Äquivalente. Während die Industrie vor allem aufgrund niedrigerer Auslastung deutlich Emissionen einsparte, stiegen in den Sektoren Verkehr und Gebäude die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr an.

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Ein Haus (fast) ohne Heizung – geht das?

Während in Deutschland erbittert über Wärmepumpen, Öl und Gas gestritten wird, steht in Ingolstadt ein Haus, das diese Debatte fast beiläufig kontert: Es kommt nahezu ohne Heizung aus. Statt auf Technik setzt das Mehrfamilienhaus ohne klassische Heizung auf ein Prinzip, das so alt ist wie das Bauen selbst: die intelligente Nutzung von Sonnenenergie, Speichermasse und Abwärme.

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Bei uns ist Zuhause – Staffel 3

Die dritte Staffel unserer Reihe ist da und beleuchtet die drängendsten Fragen der Wohnungswirtschaft: Von innovativen Ansätzen wie „Haus fast ohne Heizung“ und den neuesten digitalen Tools bis hin zu politisch relevanten Themen wie dem Heizungsgesetz und Strategien gegen den Wohnungsmangel. Wir gehen zudem der Frage nach, wie wir unsere Quartiere für alle Generationen attraktiv gestalten und Wohnen dort ermöglichen, wo Menschen arbeiten. Denn die Wohnungswirtschaft, der Verbund aus über 3.000 Genossenschaften und Unternehmen hat eines immer im Blick: faire Mieten, die sich jeder...

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