Multi-family House or Modern Apartment Building with Solar Panel, Wooden Facade and Community Garden Landscape is Trendy of Urban Construction in Europe, Germany. Eco Housing concept.

Warum die Netzentgeltreform die Vor-Ort-Versorgung nicht ausbremsen darf

Berlin – Mit der Reform der Netzentgeltsystematik – kurz AgNes – ordnet die Bundesnetzagentur neu, wie sich Stromkunden an den Netzkosten ­beteiligen. Das Ziel ist richtig: Kosten fairer verteilen und netzdienliches Verhalten ­belohnen. Doch in der aktuellen Ausgestaltung droht die Reform ausgerechnet jene Modelle zu schwächen, die das Netz entlasten – die dezentrale Versorgung im Mehrfamilienhaus.

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Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebt in Familien zusammen. Familien sind dabei definiert als Haushalte, in denen Eltern mit ihren Kindern zusammenleben. Dazu gehören zum einen Paare mit Kindern und zum anderen Alleinerziehende. Der Anteil hat sich nach längerem Rückgang ab Mitte der 2010er-Jahre stabilisiert und liegt aktuell bei einem ähnlichen Wert wie 2015 (48 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, hatten 1996 noch 57 Prozent der Bevölkerung als Elternteil oder Kind in einer Familie gelebt.

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Neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz muss Wohnraumförderung und Landesbauordnung angehen

Mainz – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz fordert mehr Geschwindigkeit bei der Wohnraumförderung. Auch die Landesbauordnung müsse weiter reformiert werden, um mehr bezahlbare Wohnungen im Land zu ermöglichen. Über diese und weitere Themen diskutierten Vertreter von Wohnungsunternehmen sowie des Verbands der ­Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) und des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW Rheinland Westfalen) mit Bauminister Sven Teuber und weiteren Politikern auf dem Parlamentarischen Abend der sozial ­orientierten Wohnungswirtschaft am 16. September in Mainz.

KI-Bild BauGB

GdW zum BauGB-Update: Bezahlbarer Wohnungsbau braucht echte Vorfahrt

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert entscheidende Nachbesserungen am Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts. Zwar begrüßt der Verband die vorgesehenen Schritte zu schnelleren und digitaleren Planungsverfahren. Der geplante Abwägungsvorrang für den Wohnungsbau greift aus Sicht des GdW jedoch deutlich zu kurz.

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Kurzmeldung

Keine Mehrheit für Enteignung

Eine Mehrheit der Berliner unterstützt Enteignungen großer Wohnungsunternehmen derzeit nicht. Nach Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegel bewerten 43 Prozent der Befragten die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids von 2021 positiv, darunter 31 Prozent sehr positiv. Allerdings sehen 40 Prozent solche Pläne negativ, 32 Prozent sind sogar strikt dagegen. (wi)

Kurzmeldung

Weniger Wohngeldempfänger

Im Jahr 2029 sollen noch rund eine Million Haushalte Wohngeld bei jeweils verringertem Niveau beziehen. Bis dahin soll sich die Wirkung der geplanten Wohngeldreform vollständig entfalten haben. Dies teilte die Bundesregierung unter Bezugnahme auf Mikrosimulationsrechnungen mit. Rund 238.000 Haushalte würden nach diesen Berechnungen ihren Anspruch auf Wohngeld vollständig verlieren. Die Wohnungswirtschaft warnt indes vor den Folgen möglicher Einschnitte. Gerade in einer Phase steigender Wohnkosten, hoher Baupreise und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit sei das Wohngeld für viele Haushalte ein unverzichtbarer Stabilitätsanker. (wi)

Neues von LinkedIn

Bezahlbarer Wohnungsbau braucht echte Vorfahrt statt Symbolpolitik! 🏗️📉 Anlässlich der Bundestags-Anhörung zum geplanten BauGB-Update stellt der GdW klar: Zwar sind schnellere, digitale Verfahren und Erleichterungen beim seriellen Bauen ein Schritt in die richtige Richtung – beim wichtigsten Hebel, dem Abwägungsvorrang für bezahlbaren Wohnungsbau, droht das Gesetz jedoch zu kurz zu greifen. Das muss sich ändern: Echter Abwägungsvorrang: Die geplante Bevorzugung des Wohnungsbaus darf nicht auf die abstrakte Bauleitplanung beschränkt bleiben, sondern muss auch für konkrete Vorhaben und den unbeplanten Innenbereich gelten. Im Zweifel muss es heißen: Im Zweifel für den Wohnungsbau! Keine neuen Kostenfallen: Die geplante Ersatzgeldpflicht bei Eingriffen in Natur und Landschaft würde das Bauen gerade in dicht besiedelten Metropolen weiter verteuern – das Gegenteil dessen, was wir aktuell brauchen. Verfahren entbürokratisieren: Schluss mit unnötigen Hürden, damit bezahlbarer Wohnraum endlich schneller entstehen kann. Wir brauchen jetzt Gesetze, die in der Praxis wirken und den Druck auf den angespannten Wohnungsmärkten spürbar senken.

#Wärmewende 2026: Zwischen politischen Zielen und praktischer Umsetzung klafft weiter eine Lücke. Kommunen brauchen belastbare Wärmepläne. Energieversorger müssen Investitionen vorbereiten. Gebäudeeigentümer erwarten Klarheit. Genau darüber sprechen Fachleute am 8. Oktober 2026 auf der Energiemanager-Konferenz (EMK) in Berlin! Als Hauptgeschäftsführerin des GdW bringt @[Ingeborg Esser] klare Positionen zum Fortgang der Wärmewende in die Diskussion ein. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen für die Praxis: 📍 Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand 📍Kommunale Wärmeplanung: Das wurde schon erreicht, das gibt es noch zu tun 📍Fernwärme & Wärmepumpe: Wie man beide Systeme sinnvoll versöhnen kann 📍Die Rolle der BEW: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze als Markt-Treiber 📍Technologieoffenheit & Erdgasnetze: Was ist realistisch zwischen Umwidmung, Stilllegung und Rückbau? Wo sehen Sie derzeit das größte Hindernis für die Wärmewende? #EMK2026 #Wärmewende #Energiewirtschaft #GdW #Wohnungswirtschaft 👉 Programm und Anmeldung: https://lnkd.in/eh7MQX9y

🏗️ Baugenehmigungen steigen – jetzt muss aus Zuversicht bezahlbarer Wohnraum werden Die Genehmigungszahlen zeigen weiter nach oben: Im Juli wurden bundesweit 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis Juli waren es 148.800 Wohnungen – ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders wichtig für den Mietwohnungsbau: Bei neuen Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 15,1 Prozent auf 79.700. Das ist ein ermutigendes Signal. Aber: Eine Genehmigung ist noch keine gebaute und vor allem keine bezahlbare Wohnung. Auch die jüngste ifo-Umfrage zeigt: Die Zuversicht im Wohnungsbau wächst, die aktuelle Geschäftslage bleibt jedoch schwierig. Was jetzt zählt: 🏠 Baukosten dauerhaft senken – mit einem praxistauglichen Gebäude-Basisstandard und weniger kostentreibenden Anforderungen. 🏠 Gebäudetyp E endlich rechtssicher machen. Die Verzögerungen dürfen so nicht weitergehen. 🏠 Serielles und modulares Bauen stärken und Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen. 🏠 Neubauförderung verlässlich gestalten, insbesondere für das bezahlbare mittlere Mietsegment, und die EH55-Plus-Förderung über das Jahresende hinaus fortführen. 🏠 Bei der Sonder-AfA nach § 7b EStG das vorgeschriebene Effizienzhaus-Niveau auf den kostengünstigeren EH55-Standard absenken. 📣 Bezahlbarer Neubau braucht mehr als steigende Genehmigungszahlen. Er braucht Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsunternehmen tatsächlich bauen können – und Menschen sich die entstehenden Wohnungen leisten können.

❔ Wie wird Bauen wieder bezahlbar? Was braucht eine sozialverträgliche Wärmewende? Und welche Chancen bieten KI und serielles Sanieren für die Praxis? 📰 Antworten und was die Wohnungswirtschaft bewegt: Jetzt auf www.wohwi.online entdecken! Diese Themen erwarten Sie: 🏗️ Einfacher bauen, Wohngeld sichern: Welche Signale die Bauministerkonferenz setzt – und warum bei der Sanierungsförderung eine entscheidende Lücke bleibt. 🇪🇺 Europas Antwort auf die Wohnungsnot: Was der „Affordable Housing Act“ bewegen soll und wo der GdW Nachbesserungen fordert. 🤖 KI, Prüfung und serielles Sanieren: Wie sich die Branche auf neue Anforderungen einstellt – Einblicke vom Nationalen Prüferkongress. 🏘️ Großsiedlungen mit Zukunft: Was starke Quartiere für Integration und Zusammenhalt leisten und warum auch kleinere Siedlungen mehr Aufmerksamkeit verdienen. 🚲 Wohnen hier, arbeiten dort: Neue Pendlerzahlen zeigen, wie weit Wohnort und Arbeitsplatz auseinanderliegen. Neugierig geworden? Jetzt weiterlesen auf www.wohwi.online! Für Abonnentinnen und Abonnenten sind alle Artikel frei verfügbar

🏗️ Seriell bauen. Planung beschleunigen. Bezahlbaren #Wohnraum schaffen. Wie das konkret geht, zeigt die @[STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH] in Berlin-Tempelhof: In der Götzstraße entstehen 70 neue, vollständig geförderte Wohnungen auf Grundlage unserer GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles und Modulares Bauen 2.0“. Heute wurde der symbolische Spatenstich gefeiert, mit dabei GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser]. Die Rahmenvereinbarung setzt dort an, wo Wohnungsbau häufig zu viel Zeit und Geld kostet: bei Planung und Vergabe. Wohnungsunternehmen können auf bereits entwickelte und vergaberechtlich geprüfte Konzepte zurückgreifen. Zusammen mit industrieller Vorfertigung ermöglicht das schnellere Abläufe und besser kalkulierbare Kosten, bei hoher architektonischer Qualität. Damit wird serielles und modulares Bauen zu einem wichtigen Baustein für mehr bezahlbare Wohnungen. Das Vorhaben in der „Neuen Mitte Tempelhof“ zeigt, wie sich dieser Ansatz auch in die Entwicklung bestehender Stadtquartiere einfügt. Wir freuen uns, dass die STADT UND LAND die Möglichkeiten unserer Rahmenvereinbarung nutzt! 📷 Bildrechte: STADT UND LAND | Fotograf: Marius Schwarz

Der „Affordable Housing Act“ der EU-Kommission ist da – und der GdW bringt es auf den Punkt: Richte Stoßrichtung, aber noch kein Game Changer für den Wohnungsbau. 🏗️🇪🇺 Erstmals benennt die EU das Kernproblem glasklar: Es fehlt an Angebot! Dass Themen wie die Beschleunigung von Genehmigungen, modulares Bauen und die Aktivierung von Leerstand in den Fokus rücken, ist ein starkes Signal und ein wichtiger Erfolg für die Wohnungswirtschaft. Aber: Der Entwurf greift an entscheidenden Stellen zu kurz. Während die Nachfrageseite (wie Kurzzeitvermietungen und Zweitwohnsitze) verbindlich reguliert wird, bleiben die echten Hebel für mehr Wohnungsbau in Deutschland – Baukosten, Zinsen, Fachkräftemangel und zu lange Genehmigungen – oft nur unverbindliche Empfehlungen. Damit aus der Initiative ein echter Durchbruch wird, braucht es mehr Verbindlichkeit:  🔹 Maximale Genehmigungsfristen mit Genehmigungsfiktion (nach dem Vorbild der Erneuerbare-Energien-Richtlinie)  🔹 Europäische Vereinfachung technischer Baunormen zur Senkung der Baukosten  🔹 Erweiterte beihilferechtliche Spielräume für kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen  🔹 Wirtschaftlich tragfähige Ausgestaltung energetischer Sanierungspflichten https://www.wohwi.online/

Ökonomen warnen vor Bundesbaugesellschaft

Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung angekündigt hatte. Das Vorhaben berge große verfassungsrechtliche Risiken, denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am 31. August 2026.  (destatis)

Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,8 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli 2026 bei +2,8 Prozent. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 Prozent und im Mai 2026 bei +2,6 Prozent gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 Prozent gelegen.

44 Millionen Wohnungen

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Neubau setzt auf Wärmepumpen

Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. (destatis)

Mediathek

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Neue Folgen der Videoreportage „Bei uns ist Zuhause”: Neues Heizungsgesetz, und nun?

Duisburg – Um das Heizungsgesetz wurde politisch viel gestritten – jetzt gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz. Doch wird jetzt alles besser? Wie kann die Wärmewende im Bestand gelingen, ohne dass die Wohnkosten explodieren? Ein Beispiel aus Duisburg zeigt: Mit Wärmepumpen, Photovoltaik, KI und einer Dämmung mit Augenmaß lassen sich CO₂-Emissionen senken und Mieter entlasten.

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Ein Haus (fast) ohne Heizung – geht das?

Während in Deutschland erbittert über Wärmepumpen, Öl und Gas gestritten wird, steht in Ingolstadt ein Haus, das diese Debatte fast beiläufig kontert: Es kommt nahezu ohne Heizung aus. Statt auf Technik setzt das Mehrfamilienhaus ohne klassische Heizung auf ein Prinzip, das so alt ist wie das Bauen selbst: die intelligente Nutzung von Sonnenenergie, Speichermasse und Abwärme.

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