Energie

Die rechtzeitige Planung einer Umrüstung sichert die ausreichende Verfügbarkeit moderner Erfassungsgeräte.

Jetzt für die Nachrüstung rüsten: Gebäude brauchen bis Jahresende 2026 digitale Zähler – Fernablesbare Technik ist Pflicht und Chance zugleich

Rudolstadt/Berlin – Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut Paragraf fünf der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.

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Bundestag stimmt Geothermie-Beschleunigungsgesetz zu

Berlin - Der Bundestag hat am Donnerstag, 4. Dezember 2025, nach halbstündiger Debatte den Entwurf der Bundesregierung für das „Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus von Geothermieanlagen, Wärmepumpen und Wärmespeichern sowie zur Änderung weiterer rechtlicher Rahmenbedingungen für den klimaneutralen Ausbau der Wärmeversorgung“ (21/1928) in der vom Ausschuss für Wirtschaft und Energie geänderten Fassung (21/3101) angenommen.

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Wärmezähler: Neue Rechtsgrundlage für bestehende Tauchhülsen – Metallrohre zur Aufnahme von Temperaturfühlern bleiben weiter zulässig

Berlin – Tauchhülsen sind schmale Metallrohre, in die die Temperaturfühler von Wärmezählern eingeschoben werden. Sie ermöglichen es, die Fühler zu wechseln, ohne das Heizungswasser abzulassen oder die Anlage zu öffnen. Tauchhülsen wurden über Jahrzehnte in Heizungsanlagen eingesetzt und sind ein zentraler Bestandteil vieler vorhandener Wärmemessstellen. Da sie jedoch etwas ungenauer messen als direkt in den Wasserkreislauf eintauchende Fühler, wurden sie im europäischen Messwesen nur befristet geduldet. Diese Duldungsregelung läuft am 30. Oktober 2026 aus – ein Zeitpunkt, der die Branche...

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Die Gemeinschaftsprojekte von Wohnungswirtschaft und eco2nomy

Barrieren weg. Kosten runter. Geschwindigkeit hoch. Darum geht es, wenn die Wohnungswirtschaft und eco2nomy Gemeinschaftsprojekte gemeinsam auf den Weg bringen. Mit Vorteilen für Wohnungsunternehmen sowie für relevante Anbieter von Dekarbonisierungsleistungen, die deutlich über das hinausgehen, was einzelne Akteure allein schaffen können.

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Energiewirtschaftsgesetz: Übergangsregelung zu Kundenanlagen schafft wichtige Planungssicherheit – GdW fordert dauerhafte Lösung

Berlin – Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag hat sich dafür ausgesprochen, im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) eine Übergangsregelung zu verankern, um sogenannte Bestands-Kundenanlagen bis Ende 2028 von den Regulierungsbestimmungen für Verteilnetzbetreiber auszunehmen. Dabei handelt es sich um lokale Energieversorgungsstrukturen – etwa Stromnetze innerhalb von Wohnquartieren oder Gebäudekomplexen –, über die Mieterinnen und Mieter direkt mit vor Ort erzeugtem Strom, beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, versorgt werden. Diese Anlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Energieerzeugung und sind zentrale Bausteine für Mieterstrom-...

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Energetische Sanierung im Preis-Leistungs-Check – Neue Folge von „Bei uns ist zu Hause“

Heidelberg – In fünf neuen Video-Reportagen zeigt die sozial orientierte Wohnungswirtschaft, wie wir aus der Kostenfalle beim Bauen und beim Klimaschutz herauskommen. Dabei geht es um schnellen und kostengünstigen Wohnungsbau und Lösungen, mit denen wir die Wärmewende sozialverträglich schaffen können. In der zweiten Folge geht es bezahlbaren Klimaschutz im Bestand.

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Solarenergie: Millionen Haushalte könnten von Mieterstrom profitieren

Mit Mieterstrom können Mieter günstigeren Solarstrom direkt vom Hausbesitzer beziehen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Das Modell lohnt sich und könnte einen großen Teil des Photovoltaik-Bedarfs decken. Bislang wird es jedoch kaum genutzt.