Bundespolitik

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Kahlschlag auf Kosten der Mieter und des Klimas: Deutscher Mieterbund und sozial orientierte Wohnungswirtschaft fordern Rücknahme der BEG-Förderkürzungen

Berlin – Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW üben scharfe Kritik an der kurzfristig am 21. Juli 2026 in Kraft getretenen massiv gekürzten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mit wenigen Tagen Vorlauf hat die Bundesregierung die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher langfristig geplanter Projekte zur klimagerechten Anpassung des Wohnungsbestands deutlich verschlechtert. Bereits der zuvor kurzfristig verhängte Förderstopp bedeutete das abrupte Aus für langjährig vorbereitete Vorhaben und führt bei den betroffenen Wohnungsunternehmen zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen. Die Änderungen haben...

Die abrupten Kürzungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.

Förderreform bremst Klimaschutz und belastet Millionen Mieter

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundlegend zu korrigieren. In einem Brief an Ministerin Katherina Reiche und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft deutlich gemacht: Die neue Förderlogik benachteiligt massiv den vermieteten Mehrfamilienhausbestand und gefährdet sowohl die Klimaziele als auch das bezahlbare Wohnen.

Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Genehmigungsplus täuscht: Wohnungsbaukrise bleibt ungelöst

Berlin – Im Mai 2026 wurden in Deutschland deutlich mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Doch hohe Kosten, schlechte Geschäftsaussichten und eine weiter sinkende Zahl an Fertigstellungen zeigen: Die Wohnungsbaukrise ist längst nicht überwunden.

Citizen service concept aims to improve online government systems for efficient public sector management.

GdW begrüßt Modernisierung des Genossenschaftsrechts – weitere Anpassung bei Leitungsautonomie sinnvoll

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt den gestern von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Genossenschaftsrechts. Die vorgesehenen Regelungen stärken die Attraktivität der genossenschaftlichen Rechtsform, erleichtern digitale Verfahren und tragen dazu bei, Gründungs- und Verwaltungsprozesse zu vereinfachen. Damit werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, damit Genossenschaften auch künftig leistungsfähig, modern und zukunftsfest aufgestellt bleiben.

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Gebäudemodernisierungsgesetz: Zusätzliche Kosten und Bürokratie belasten bezahlbares Wohnen

Berlin – Der Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes, der heute in zweiter und dritter Lesung im Deutschen Bundestag beraten wird, bleibt deutlich hinter den Anforderungen an eine praxistaugliche, wirtschaftliche und sozial ausgewogene Wärmewende zurück. Zentrale Punkte für machbaren Klimaschutz in Wohngebäuden fehlen: ein gebäudeübergreifender Flottenansatz, eine faire Verteilung der Energiekosten und der Abbau bürokratischer Pflichten. Auch die hohen Anforderungen an die Gebäudehülle beim Einsatz von Stromdirektheizungen schränken technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen unnötig ein.

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Sozial orientierte Wohnungswirtschaft kritisiert geplante BEG-Kürzungen: „Jeder gestrichene Förder-Euro trifft am Ende die Mieterhaushalte“

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW warnt mit Nachdruck vor den bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, die Förderung für klimafreundliches Heizen und energetische Gebäudesanierung deutlich zu kürzen. Aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft wäre ein solcher Schritt ein schwerer Rückschlag für Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und die dringend notwendige Sanierung des Gebäudebestands.

Investorenkonferenz 2026 in Frankfurt am Main; 2026-06-19; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen; Verena Hubertz, MdB Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen; Lars Klingbeil, MdB Bundesminister der Finanzen;

Baukostenplan und EH55-Plus-Förderung: Bezahlbares Bauen endlich wieder ermöglichen

Berlin/Frankfurt am Main – Sinkende Baukosten, verlässliche Förderung und Investitionssicherheit – für diese zentralen Anliegen hat Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, bei der Investorenkonferenz des Bundesbauministeriums am 19. Juni 2026 in Frankfurt am Main stark gemacht. Wichtige Ergebnisse: Die Verlängerung der EH55-Plus-Förderung ist ein wichtiges Signal und der Baukostenplan des Bundesbauministeriums setzt an den richtigen Stellen an. Entscheidend ist nun die Umsetzung.