Bundespolitik

Multi-family House or Modern Apartment Building with Solar Panel, Wooden Facade and Community Garden Landscape is Trendy of Urban Construction in Europe, Germany. Eco Housing concept.

Warum die Netzentgeltreform die Vor-Ort-Versorgung nicht ausbremsen darf

Berlin – Mit der Reform der Netzentgeltsystematik – kurz AgNes – ordnet die Bundesnetzagentur neu, wie sich Stromkunden an den Netzkosten ­beteiligen. Das Ziel ist richtig: Kosten fairer verteilen und netzdienliches Verhalten ­belohnen. Doch in der aktuellen Ausgestaltung droht die Reform ausgerechnet jene Modelle zu schwächen, die das Netz entlasten – die dezentrale Versorgung im Mehrfamilienhaus.

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DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2027 – Ausschreibungsstart: Jetzt bewerben!

Hamburg/Berlin – Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2027 steht unter dem Motto „Road2Green: Der Weg zur Klimaneutralität" und sucht Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die ihre Klimastrategie konsequent verfolgen und konkret umsetzen. Ausgezeichnet werden nicht einzelne Leuchtturmprojekte, sondern überzeugende Gesamtstrategien auf dem Weg zur Klimaneutralität – gleichzeitig offen für Bestand und Neubau, für große wie kleine Unternehmen.

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Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik – Wege zu mehr Handlungsfähigkeit in der Stadtentwicklung

Köln – Wie können Städte und Gemeinden schneller ins Handeln kommen und zugleich lebenswerte, gerechte und ­zukunftsfähige Orte bleiben und werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 19. Bundeskongresses Nationale ­Stadtentwicklungspolitik, der vom 14. bis 16. September 2026 in Köln stattfand. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiterdenken: Städte für alle gestalten“ kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, ­Wirtschaft, Planung und Zivilgesellschaft zusammen. Im Fokus standen unter anderem Planungs- und Umsetzungsbeschleunigung, ­bezahlbarer Wohnraum, Klimaanpassung, moderne Infrastruktur und neue Formen der Zusammenarbeit.

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GdW zum BauGB-Update: Bezahlbarer Wohnungsbau braucht echte Vorfahrt

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert entscheidende Nachbesserungen am Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts. Zwar begrüßt der Verband die vorgesehenen Schritte zu schnelleren und digitaleren Planungsverfahren. Der geplante Abwägungsvorrang für den Wohnungsbau greift aus Sicht des GdW jedoch deutlich zu kurz.

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Baugenehmigungen steigen – bezahlbarer Neubau braucht aber mehr als Zuversicht

Berlin – Im Juli wurden in Deutschland 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Juli summiert sich die Zahl auf 148.800 Wohnungen und liegt damit 12,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Bei neuen Mehrfamilienhäusern stiegen die Genehmigungen um 15,1 Prozent auf 79.700 Wohnungen. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW sieht darin ein ermutigendes Signal, aber noch keine Entwarnung für den bezahlbaren Mietwohnungsbau.

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Wohnungswirtschaft warnt vor Sanierungsbremse für Mietwohnungen

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat bereits vor der Bauministerkonferenz am 10. und 11. September 2026 und mit Blick auf die aktuellen Haushaltsberatungen vor einer massiven Benachteiligung von Mietwohnungen durch die neuen Förderbedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gewarnt. Bei einem Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis für einzelne Sanierungsmaßnahmen von bislang 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro.

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Bundesrat verlangt einheitliche Gebäudedatenbank

Berlin – Der Bundesrat fordert Nachbesserungen am Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes. Vor allem die Datenerhebung und Datenverarbeitung sollen für die Gemeinden handhabbarer werden. Die Länderkammer verlangt „eine flächendeckende, standardisierte und datenschutzkonforme Gebäudedatenbank“. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesrats hervor, die als Unterrichtung vorliegt. Der Gesetzentwurf sieht Erleichterungen und eine vereinfachte Wärmeplanung für kleinere Gemeinden mit bis zu 15.000 Einwohnern vor, um den bürokratischen und finanziellen Aufwand zu senken.