Berlin – Eine mögliche Erhöhung der Stromsteuer sorgt für Kritik in der Wohnungswirtschaft. Nach Medienberichten will sich das Bundesfinanzministerium auf europäischer Ebene offenbar die Möglichkeit offenhalten, die Stromsteuer künftig wieder anzuheben. Für die Wohnungswirtschaft stellt sich damit die Frage, wie verlässlich die politischen Rahmenbedingungen für die weitere Dekarbonisierung des Gebäudebestands sind.
Themen
Energiewende im Wohnungsbestand braucht verbindlichen Schulterschluss
Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die schleswig-holsteinische Realisierungsvereinbarung zur klimaneutralen Transformation des Wohnungsbestandes als sinnvollen und nachahmenswerten Ansatz. Sie soll einen gemeinsam getragenen, praxistauglichen Transformationspfad schaffen, der ambitionierten Klimaschutz mit bezahlbarem Wohnen und der Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen verbindet. Die Staatskanzlei Schleswig-Holstein und der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) haben sich deshalb in einem gemeinsamen Schreiben von Staatskanzleichef Dirk Schrödter und VNW-Direktor Andreas Breitner an die anderen Bundesländer gewandt, um für vergleichbare und an die jeweiligen regionalen Bedingungen angepasste...
Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus
Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni bundesweit 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehr-familienhaussegment stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Genehmigungen.
GdW News
Deutscher Bauherrenpreis: Die Preisträger Platensiedlung, Frankfurt am MainDie Platensiedlung im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ist in Deutschland ein einzigartiges Nachverdichtungsprojekt einer 50er-Jahre-Siedlung. Die Umsetzung erfolgt in einer stadträumlichen und architektonischen Qualität, die heutzutage in Deutschland ihresgleichen sucht. Dank der Vorfertigung und serieller Bauweise konnten die Kosten bei energetisch überdurchschnittlichem Standard in einem verträglichen Rahmen gehalten werden. Dafür wurde das Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Bauherrschaft: ABG Frankfurt Holding GmbH, Frankfurt am MainArchitektur: Stefan Forster GmbH, Frankfurt am MainFreiraumplanung: freiraumX, Frankfurt am Main
75,4
Prozent betrug die Kapazitätsauslastung des Baugewerbes im zweiten Quartal 2026. Damit nahm die Kapazitätsauslastung im gesamten Baugewerbe im Vergleich zum ersten Quartal 2026 um 4,2 Prozentpunkte zu. Der Anstieg im Bauhauptgewerbe (75,4 Prozent) fiel mit 3,1 Prozentpunkten etwas geringer aus. Das Ausbaugewerbe konnte mit 6,2 Prozentpunkten den stärksten Zuwachs verbuchen und liegt damit bei 74,3 Prozent.
Recht so
Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform Ein neuer Versuch! Bereits die vergangene Bundesregierung hatte sich das Ziel gesetzt, die genossenschaftsrechtliche Rechtsform attraktiver zu machen und zugleich zu stärken. Dieses Vorhaben ist mit dem Ende der Ampel ebenfalls gescheitert. Seit vergangenem Monat liegt erneut ein Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform vor.
Thüringer Wohnungswirtschaft zeigt Zukunftslösungen vor Ort
Erfurt – Im Rahmen seiner Sommertour durch Deutschland machte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, am 5. und 6. August 2026 gemeinsam mit Frank Emrich, Verbandsdirektor des Verbandes Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw), Station in Thüringen. Nach Besuchen in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Norddeutschland stand damit eine weitere Etappe der Tour im Zeichen innovativer Projekte, die zeigen, wie Wohnungsunternehmen auf die aktuellen Herausforderungen von Wohnungsbau, Klimaschutz, Demografie und Quartiersentwicklung reagieren.
Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus
Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni bundesweit 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehrfamilienhaussegment stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Genehmigungen.