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Neue Wissensplattform hilft, Wohnungslosigkeit zu überwinden

Berlin/Bonn – Wie lässt sich verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren? Welche Hilfen führen aus der Wohnungslosigkeit zurück in ein dauerhaftes Mietverhältnis? Und welche Lösungen funktionieren bereits in anderen Städten und Gemeinden? Antworten auf diese Fragen bietet die Nationale Wissensplattform zum Thema Wohnungslosigkeit, die am 29. September freigeschaltet wurde. Die Plattform ist Teil des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit der Bundesregierung. Sie bündelt erstmals an zentraler Stelle Praxiswissen, Daten, Instrumente sowie Fortbildungs- und Vernetzungsangebote.

8. Oktober 2026
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„Niemand in Deutschland soll ohne Wohnung sein. Daran arbeiten wir gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Akteuren aus der Praxis. Um das Ziel zu erreichen, haben wir unter anderem die Mittel für den Sozialen Wohnungsbau auf Rekordniveau angehoben. Aber es geht nicht nur um finanzielle Unterstützung, die Verantwortlichen in den Städten und Kommunen brauchen auch Wissen darüber, was bei der Überwindung von Wohnungslosigkeit gut funktioniert. Überall im Land gibt es bereits gute Lösungen. Diese wollen wir mit der neuen Wissensplattform bündeln, damit alle davon profitieren können. Das hilft den vielen engagierten Kräften in den Kommunen, sozialen Einrichtungen oder den Wohlfahrtsverbänden ganz unmittelbar“, erklärte Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Zum Start bietet die Plattform mehr als 150 kuratierte Inhalte zu Prävention, Hilfesystemen und Wohnraumversorgung. Ein Werkzeugkasten versammelt Praxisbeispiele, Checklisten, Mustervereinbarungen und Arbeitshilfen – etwa zu Housing First, zur Zusammenarbeit von Kommunen und Wohnungsunternehmen oder zur Unterstützung junger wohnungsloser Menschen. Ein interaktives Datendashboard macht zudem Ausmaß und Struktur der Wohnungslosigkeit sichtbar und ermöglicht regionale Auswertungen. Netzwerkgruppen sowie Fortbildungsangebote unterstützen den fachlichen Austausch.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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