Düsseldorf – Bis zum Jahr 2045 müssen 651 Milliarden Euro in den Ausbau der Stromnetze auf allen Spannungsebenen fließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kurzanalyse der Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Die notwendigen Investitionen in die Übertragungsnetze (328 Milliarden Euro) und in die Verteilnetze (323 Milliarden Euro) halten sich demnach ungefähr die Waage. Laut der Studie müssten die jährlichen Ausgaben aller Betreiber für den Netzausbau von zuletzt rund 15 Milliarden auf 34 Milliarden pro Jahr ansteigen.
Themen
Aufruf zur Teilnahme am Tag der Städtebauförderung 2025: Lebendige Orte, starke Gemeinschaften
Berlin – Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat auch in diesem Jahr zusammen mit den Ländern sowie dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund die Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich am Tag der Städtebauförderung am 10. Mai 2025 mit öffentlichkeitwirksamen Aktionen zu beteiligen und aktuelle Projekte zu präsentieren. An diesem Tag finden in ganz Deutschland Veranstaltungen unter dem Motto "Lebendige Orte, starke Gemeinschaften" statt, die zeigen, wie die Städtebauförderung vor Ort wirkt.
Entwurf des Bundeskabinetts zur Mietpreisbremse ist Verfassungsbruch mit Ansage
Am 11. Dezember 2024 hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Verlängerung der Mietpreisbremse beschlossen. Die Mietpreisbremse soll bis Dezember 2029 verlängert werden, die Ausnahme für den Neubau sollen um fünf Jahre verschoben werden und – anders als der Entwurf des Bundesjustizministeriums – von erhöhten Anforderungen an die Begründung, dass es sich um angespannte Wohnungsmärkte handelt, wurde abgesehen.
Weihnachtsspendenprojekt der DESWOS: Schutz vor Wetterextremen und extremer Armut
Köln – Mit ihrem diesjährigen Weihnachtsprojekt unterstützt die Deutsche Entwicklungshilfe für Soziale Wohnungsbauprojekte (DESWOS) Menschen in der Provinz Cabañas im Norden El Salvadors, die von Extremwettern, Naturausbeutung und starker Armut betroffen sind.
Aktuelle Meldungen
Mietpreisbremse verländert Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Mietpreisbremse am 11. Dezember 2024 beschlossen. Der Anwendungsbereich der Mietpreisbremse soll auch auf Wohnungen ausgedehnt werden, die nach dem 1. Oktober 2014 und bis zum 1. Oktober 2019 erstmals genutzt und vermietet werden. Bisher waren diese Wohnungen von der Mietpreisbremse ausgenommen. Mehr Strom aus Erneuerbaren Im dritten Quartal 2024 wurden in Deutschland 96,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das...
Weiterbildung
Hydraulischer Abgleich 16. Januar 2025, Bochum Der hydraulische Abgleich ist eine entscheidende Maßnahme, um die Energieeffizienz von Heizungsanlagen in Gebäuden zu optimieren und dadurch Heizkosten zu senken. Gerade für die Wohnungswirtschaft stellt dieser ein enormes Einsparpotenzial dar. Der hydraulische Abgleich ist ein Verfahren zur optimalen Einstellung der Heizungsanlage, bei dem die Wasserzufuhr in die Heizkörper so eingestellt wird, dass jeder Raum die benötigte Wärme erhält, ohne dass andere Räume zu viel oder zu wenig Wärme erhalten. Durch den hydraulischen Abgleich...
Verzerrtes Bild bei Mietentwicklung: Angebotsmieten sind nicht repräsentativ
Berlin – Die Debatte um steigende Mieten wird in Deutschland oft von Zahlen zu Angebotsmieten dominiert. Diese bieten jedoch nur einen Ausschnitt des Gesamtmarktes und zeichnen ein unvollständiges Bild. Wer ausschließlich auf Angebotsmieten blickt, übersieht, dass die Bestandsmieten eine ganz andere Dynamik aufweisen. Dies führt nicht nur zu einem verzerrten Verständnis des Wohnungsmarktes, sondern beeinflusst auch politische Diskurse auf eine einseitige Weise.
Aktuelle Meldungen
Bündnistag ohne Kanzler Der Wohnungsbaugipfel im Rahmen des „Bündnisses bezahlbarer Wohnraum“ unter der Schirmherrschaft von Kanzler Olaf Scholz wurde abgesagt. Der geplante Bündnistag wird mit Blick auf die verkürzte Legislaturperiode im Rahmen einer Spitzenrunde am 5. Dezember im Bundesbauministerium stattfinden. An dem Treffen nimmt auch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW teil und bringt seine Vorstellungen und Impulse für die nächste Legislaturperiode ein. (wi) Deutsche geben rund ein Viertel für Wohnen aus Die Deutschen geben rund ein Viertel ihres Haushaltseinkommens fürs...