Berlin – Der Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende 2026 brachte am 27. Januar 2026 in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Genossenschaften, Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft zusammen. Flankiert wurde die Fachveranstaltung durch den gemeinsamen Jahresempfang des Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) und des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, der den politischen Austausch zwischen Verbänden und Entscheidungsträgern vertiefte.
Themen
Jetzt für die Nachrüstung rüsten: Gebäude brauchen bis Jahresende 2026 digitale Zähler – Fernablesbare Technik ist Pflicht und Chance zugleich
Rudolstadt/Berlin – Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut Paragraf fünf der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.
Mikrozensus 2026 gestartet: Amtliche Befragung bei einem Prozent der Bevölkerung
Wiesbaden – Der Mikrozensus 2026 hat begonnen. Von Januar bis Dezember 2026 wird insgesamt ein Prozent der Bevölkerung in privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften nach einem statistischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bittet die zufällig ausgewählten Haushalte um ihre Unterstützung. Stellvertretend für viele andere Menschen in Deutschland geben sie Auskunft zu Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Migration, Einkommen und Lebensbedingungen, Wohnsituation sowie Internetnutzung. Die Ergebnisse des Mikrozensus stehen der Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien zur Verfügung.
Weniger Autoverkehr, mehr Stadt
Bonn – Eine vergleichende Analyse europäischer Städte – von der Metropole Paris bis zur Mittelstadt Villach – macht deutlich, mit welchen Strategien der Autoverkehr reduziert und urbane Lebensqualität gesteigert wird.
Bautrends 2035: Wie sich Bauen, Investieren und Standorte in den kommenden Jahren verändern
München – Die Bau- und Immobilienbranche steht vor einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Nicht kurzfristige Konjunkturzyklen, sondern langfristige Trends wie Fachkräftemangel, steigende Projektkomplexität und veränderte Investitionsmodelle werden das Bauen in den kommenden Jahren prägen. Das zeigt die Studie „Bautrends 2035“ der auf Bau und Infrastruktur spezialisierten Strategieberatung S&B Strategy, für die rund 200 Marktteilnehmer aus Planung, Bauausführung, Industrie und Investorenumfeld befragt wurden.
Glasfaser und Digitalisierung: Neues Gremium für die Immobilienbranche
Berlin – Die Deutsche Telekom und führende Vertreter der deutschen Immobilienwirtschaft haben am 20. Januar 2026 in Berlin den Immobilienwirtschaftlichen Beirat (IWB) gegründet. Das neue Gremium begleitet zentrale Fragen der digitalen Gebäudeinfrastruktur – von Glasfaseranschlüssen bis hin zu weiteren Digitalisierungsthemen und künftigen Innovationen – und fördert den branchenübergreifenden Austausch. Erstmals vereint der Beirat Wohnungsunternehmen, Immobilienverwalter, Genossenschaften, Projektentwickler und Verbände in einem dauerhaften Forum. Ziel ist es, den Dialog über digitale Infrastrukturen in Gebäuden strukturiert zu bündeln und bestehende Kooperationen sinnvoll...
Sprung aus dem Fenster zur Selbstrettung ist kein Arbeitsunfall
Mit Urteil vom 9. Oktober 2025 (Az.: L 21 U 47/23) hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) entschieden, dass ein zur Selbstrettung vorgenommener Sprung aus dem Fenster der eigenen Wohnung in Folge von explodierenden E-Roller-Akkus nicht als Arbeitsunfall gewertet werden kann. In dem zu beurteilenden Sachverhalt war der klagende Arbeitnehmer, während er im Homeoffice arbeitete aufgrund der Explosion zweier in seiner Wohnung gelagerten E-Roller-Akkus und der damit verbundenen Feuer- und Rauchentwicklung aus dem Fenster gesprungen und hatte sich dabei beide Füße...
Weiterbildung
Diplomatisch und serviceorientiert in Konfliktsituationen schreiben 18. Februar 2026, Berlin In diesem Seminar geht es darum, Korrespondenzfälle mit schwierigem Hintergrund, wie Beschwerden, Einsprüche oder Schreiben aufgrund erhöhter Heizkosten, zu erörtern und diplomatische Lösungswege zu entwickeln. Das Schreiben muss einerseits in einer einfachen beziehungsweise leichten Sprache, andererseits aber auch unmissverständlich und diplomatisch formuliert sein. Die Methodenkompetenz wird gezielt für Konfliktsituationen geschult. Effizient arbeiten mit KI in Microsoft Office 19. Februar 2026, online Im Unternehmensalltag sind MS Office-Anwendungen wie Word, PowerPoint, Excel...