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Recht so

Abwägungsvorrang als wichtige Ergänzung zum Bau-Turbo: Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW. „Time is money“ gilt auch beim Bauen. Je schneller und unkomplizierter gebaut werden kann, umso geringer die Kosten und am Ende auch die Miete. Deshalb wird mit dem Entwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs, der sich derzeit in der Verbändeanhörung befindet, an der richtigen Stellschraube gedreht. Planungs- und Genehmigungsprozesse sollen beschleunigt werden durch Digitalisierung, Fristen und eine effizientere Behördenbeteiligung.

7. Mai 2026
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Man kann das ein oder andere im Detail natürlich noch hinterfragen, aber der Anfang ist gemacht. Fristen für behördliche Stellungnahmen müssen am Ende durch den zuständigen Mitarbeiter oder die zuständige Mitarbeiterin im Bauamt und die kommunalen Entscheidungsträger umgesetzt und vertreten werden – sowohl politisch als auch im Streitfall vor Gericht. Ist man unsicher, so wird häufig der sichere Weg gewählt oder eben vom Vorhaben oder den Möglichkeiten der Beschleunigung Abstand genommen. Denn Ausnahmen müssen begründet und mit den zahlreichen öffentlichen Belangen im Baurecht abgewogen werden. Und das dauert. Keiner möchte eine juristische Niederlage verantworten und sich vorwerfen lassen müssen, falsch abgewogen zu haben. Und eben hier würde der Abwägungsvorrang ansetzen, den der GdW ins Spiel gebracht hat: Im Zweifel für den Wohnungsbau und Rückendeckung für die Bauämter. Ein Abwägungsvorrang für den Wohnungsbau würde also bei Konflikten in der Abwägung mit anderen Interessen bei den jeweiligen Einzelvorhaben ansetzen. Dieser Abwägungsvorrang wäre eine wichtige Ergänzung zum Bau-Turbo, der ebenfalls Ermessen vorsieht und den Kommunen vor allem die Möglichkeit gibt, Bauland schneller freizugeben. Daneben würde ein Abwägungsvorrang für einzelne Vorhaben nicht nur für künftige Planverfahren anwendbar sein, wie dies im aktuellen Entwurf vorgesehen ist, sondern auch auf sämtliche Vorhaben, die noch nicht genehmigt sind bzw. auch auf Vorhaben, für die es keinen Bebauungsplan gibt.  

Foto: GdW/ Urban Ruths

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Urbaner #Wohnungsmarkt am Limit: Wie viel Bezahlbarkeit ist noch finanzierbar? 🏙️ Steigende #Baukosten, das aktuelle Zinsniveau und eine immer komplexere Regulierung setzen den Wohnungsbau massiv unter Druck. Während der politische Ruf nach bezahlbarem #Wohnraum lauter wird, klafft die Schere zur marktwirtschaftlichen Realität immer weiter auseinander. Lässt sich dieses Spannungsfeld überhaupt noch auflösen – und wer trägt am Ende die Verantwortung? Genau diesen brennenden Fragen widmet sich #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf dem 20. IREBS Immobilien-Symposium. In seinem Impulsvortrag „Urbaner Wohnungsmarkt unter Druck: Wie viel Bezahlbarkeit ist noch finanzierbar?“ wird er die Grenzen und Zielkonflikte zwischen politischem Anspruch und ökonomischer Machbarkeit schonungslos beleuchten. Doch dabei bleibt es nicht: Direkt im Anschluss vertieft er das Thema in der Paneldiskussion „Zwischen Rendite, Regulierung und Verantwortung: Wer baut morgen die bezahlbaren Wohnungen?“ Save the Date: 📅 12. Juni 2026 📍 Kloster Eberbach (Eltville am Rhein) 💡 Leitthema: „Auf festem Grund: Perspektiven geben in bewegten Zeiten“ Mehr zum Programm: https://lnkd.in/gPxnMjT

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