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Ein Jahr Bauturbo: GdW zieht gemischte Bilanz – dringender Handlungsbedarf bei bezahlbarem Wohnungsbau

Berlin – Ein Jahr nach Einführung des Bauturbos zieht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW eine gemischte Bilanz. Zwar zeigt das Instrument, das Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen kann, vielversprechende Potenziale: Die erfolgreiche Anwendung verkürzt Genehmigungsverfahren auf durchschnittlich drei Monate und spart den Unternehmen im Schnitt 13 Monate Bauzeit ein. Doch bislang wird der Bauturbo nur von rund acht Prozent der sozial orientierten Wohnungsunternehmen tatsächlich genutzt. Eine Zahl, die deutlich macht, dass weitere Schritte nötig sind, damit aus schnelleren Genehmigungen mehr bezahlbare Wohnungen entstehen.

3. November 2026
GdW
GdW

Axel Gedaschko, Präsident des GdW, betonte die entscheidende Herausforderung: „Eine Baugenehmigung bietet noch niemandem ein Zuhause. Fakt ist: Der Bauturbo kann wertvolle Zeit sparen. Aber solange sich bezahlbare Wohnungen nicht bezahlbar bauen lassen, bleibt sein Versprechen unerfüllt.“ Er fordert die Politik auf, den Erfolg ihrer Wohnungspolitik danach zu messen, „ob Menschen tatsächlich eine Wohnung finden, die sie bezahlen können.“

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Die #BEG-Reform schafft eine gewaltige Gerechtigkeitslücke. Denn die Mittel für Mehrfamilienhäuser wurden massiv gekürzt. 85 Prozent der Fördergelder kommen nun Hauseigentümern mit überdurchschnittlich hohem Einkommen zugute. Mieter mit schmalem Geldbeutel bleiben auf der Strecke. Lösung: Wir brauchen eine Förderung, die auf sinnvolle Einzelmaßnahmen zur CO2-Vermeidung setzt – bei sozial gerechter Verteilung der Gelder zwischen Mietern und Eigenheimbesitzern. #neinzurBEGreform #BEG #Wohnungswirtschaft https://lnkd.in/g8uzHysc

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