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Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt bekräftigt Erwartungen an die neue Landespolitik

Magdeburg – Ein Tag voller Austausch, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven: Am 9. September 2026 haben der ­Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt (VdWg) und der Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt (VdW) ihren gemeinsamen Verbandstag in Magdeburg ausgerichtet. Vertreter der Mitgliedsunternehmen sowie zahlreiche Gäste aus ­Wirtschaft und Wissenschaft nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen Herausforderungen der ­Wohnungswirtschaft
auszutauschen und gemeinsam den Blick nach vorn zu richten.

24. September 2026
09.09.2026 Sachsen Anhalt Magdeburg

Verbandstag 2026 VdW VdWg Die Wohnungswirtschaft 
im Maritim Hotel MD
Jessica Seja Verbandsdirektorin VdWg
Jens Zillmann Verbandsdirektor VdW
Gäste:Prof.Reint Gropp Leibnitz Institut
Roger Jürg Köppel Verleger Die Weltwoche
Partner der Wohnungswirtschaft



Copyrigth Peter Gercke,
Foto Honorarpflichtig auch für Internet
Peter Gercke

GdW-Präsident Axel Gedaschko unterstrich durch seine Anwesenheit die Bedeutung des Austauschs zwischen Politik und Wohnungswirtschaft und bot Gelegenheit für persönliche Gespräche und Begegnungen.

Austausch als Grundlage für konkrete Lösungen

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Bezahlbarer Wohnungsbau braucht echte Vorfahrt statt Symbolpolitik! 🏗️📉 Anlässlich der Bundestags-Anhörung zum geplanten BauGB-Update stellt der GdW klar: Zwar sind schnellere, digitale Verfahren und Erleichterungen beim seriellen Bauen ein Schritt in die richtige Richtung – beim wichtigsten Hebel, dem Abwägungsvorrang für bezahlbaren Wohnungsbau, droht das Gesetz jedoch zu kurz zu greifen. Das muss sich ändern: Echter Abwägungsvorrang: Die geplante Bevorzugung des Wohnungsbaus darf nicht auf die abstrakte Bauleitplanung beschränkt bleiben, sondern muss auch für konkrete Vorhaben und den unbeplanten Innenbereich gelten. Im Zweifel muss es heißen: Im Zweifel für den Wohnungsbau! Keine neuen Kostenfallen: Die geplante Ersatzgeldpflicht bei Eingriffen in Natur und Landschaft würde das Bauen gerade in dicht besiedelten Metropolen weiter verteuern – das Gegenteil dessen, was wir aktuell brauchen. Verfahren entbürokratisieren: Schluss mit unnötigen Hürden, damit bezahlbarer Wohnraum endlich schneller entstehen kann. Wir brauchen jetzt Gesetze, die in der Praxis wirken und den Druck auf den angespannten Wohnungsmärkten spürbar senken.

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