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Demgegenüber ist der Anteil der Alleinstehenden im längerfristigen Vergleich gestiegen: von 17 Prozent im Jahr 1996 auf 23 Prozent im Jahr 2025. Und auch der Teil der Bevölkerung, der in Partnerschaften ohne Kinder im Haushalt lebt, nahm zu, wenn auch weniger deutlich: von 26 Prozent im Jahr 1996 auf 28 Prozent im Jahr 2025. Aber auch die Familienformen haben sich langfristig verändert. Der Anteil der Ehepaare mit Kindern sank, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern und Alleinerziehende wurden häufiger. Waren im Jahr 1996 noch 78 Prozent der Familien Ehepaare mit Kindern, so ging dieser Anteil bis 2025 auf 66 Prozent zurück. Im Gegenzug stieg der Anteil Alleinerziehender von 18 Prozent im Jahr 1996 auf 24 Prozent im Jahr 2025. Der Anteil der Lebensgemeinschaften mit Kindern stieg von vier Prozent im Jahr 1996 auf 10 Prozent im Jahr 2025. Hintergrund ist ein gesellschaftlicher Wandel, insbesondere in Westdeutschland, in dem nicht-eheliche Familienformen zunehmend akzeptiert wurden. In Ostdeutschland waren diese schon zuvor stärker verbreitet.
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