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Serielles Bauen: STADT UND LAND setzt in Berlin ersten Meilenstein für „Neue Mitte Tempelhof“

Berlin – Mit dem symbolischen Spatenstich für ein Wohnungsbauprojekt in der Götzstraße 20 hat die STADT UND LAND AM 14. September den Startschuss für das erste Wohnungsbauvorhaben im Stadtumbaugebiet „Neue Mitte Tempelhof“ gegeben. Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, dem Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann, der Hauptgeschäftsführerin des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, Ingeborg Esser, der Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino sowie zahlreichen Projektbeteiligten wurde der Baubeginn für insgesamt 70 Wohnungen gefeiert. Alle Wohnungen sind gefördert und werden nach Fertigstellung an Inhaber eines Wohnberechtigungsschein (WBS) vermietet. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 vorgesehen.

24. September 2026
Spatenstich Projekt Götzstraße Berlin Tempelhof: Von links: Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Eva Majewski, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung und Facility Management in Tempelhof-Schöneberg; Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW; Natascha Kiemen, Geschäftsführerin STADT UND LAND; Dr. Christoph Landerer, Vorsitzender des Aufsichtsrats STADT UND LAND; Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND
Stadt und Land/Marius Schwarz

Das Neubauvorhaben der STADT UND LAND wird auf Grundlage der GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles und Modulares Bauen 2.0“ realisiert. Sie ermöglicht es Wohnungsunternehmen, auf bereits entwickelte und vergaberechtlich geprüfte Planungskonzepte zurückzugreifen. Dadurch können Planungs- und Vergabeprozesse deutlich beschleunigt sowie Kosten stabil gehalten werden, ohne auf Wettbewerb und architektonische Qualität zu verzichten. Mit dem Projekt setzt die STADT UND LAND zugleich ein Zeichen für wirtschaftlichen und bezahlbaren Wohnungsbau in herausfordernden Zeiten. Die Kombination aus innerstädtischer Nachverdichtung, einer langfristig angelegten Quartiersentwicklung und innovativen Beschaffungsmodellen zeigt, wie zusätzlicher Wohnraum schneller und effizienter geschaffen werden kann.

Mit dem Projekt beginnt zugleich die Umsetzung eines zentralen Bausteins der „Neuen Mitte Tempelhof“. Das Stadtentwicklungsgebiet rund um das Rathaus Tempelhof soll in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Quartier mit Wohnraum, öffentlichen Einrichtungen, Grünflächen und einer modernen sozialen Infrastruktur weiterentwickelt werden. Insgesamt entstehen dort rund 500 neue Wohnungen.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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