Berlin – Die Wohnungswirtschaft bekräftigt gemeinsam mit führenden Branchenverbänden die Forderung nach einer klaren, verlässlichen und praxistauglichen Strategie für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. In einem gemeinsamen Appell rufen der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und weitere Verbände wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Politik dazu auf, die Wärmewende konsequent, sozial verträglich und wirtschaftlich machbar zu gestalten.
Bundespolitik
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nach der Wahl: Neubau und Sanierung in den Fokus nehmen
Berlin – Die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 hat die politische Landschaft Deutschlands neu geordnet. Die beiden möglichen Koalitionspartner SPD und Union haben nun nach der Wahl Kontakt auf Spitzenebene aufgenommen. SPD-Chef Lars Klingbeil und Unionsvertreter trafen sich laut Medienberichten zu ersten direkten Gesprächen.
Wählen gehen, Demokratie stärken und Bauen wieder bezahlbarer machen
Berlin – Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) ruft alle Wahlberechtigten zum Wählen bei der bevorstehenden Bundestagswahl auf. Die wachsende gesellschaftliche Spaltung, der eklatante Wohnungsmangel und die wirtschaftlichen Herausforderungen der Immobilien- und Wohnungswirtschaft verlangen nach einem klaren Kurs und verlässlichen Rahmenbedingungen.
Hamburger Initiative für kostenreduziertes Bauen als Modell für Deutschland
Berlin – Die Wohnungswirtschaft in Deutschland steht vor einer zentralen Herausforderung: Hohe Baukosten und steigende regulatorische Anforderungen erschweren die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Eine in Hamburg entwickelte Initiative könnte nun als Vorbild für ganz Deutschland dienen. Die "Initiative kostenreduziertes Bauen" zeigt, wie durch reduzierte Standards und den Verzicht auf Kostentreiber Bauprojekte wieder wirtschaftlicher werden können. Die Ergebnisse der Initiative wurden am 10. Februar 2025 bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Bundestagswahl: Was fürs Wohnen jetzt wichtig ist
Berlin – Bezahlbares Wohnen ist die zentrale Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – sie muss langfristig abgesichert und gleichzeitig die klima- und altersgerechte Transformation des Gebäudebestands ermöglicht werden. Nur so wird Deutschland ein Land mit den richtigen Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg und soziale Gerechtigkeit bleiben. Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 legt die sozial orientierte Wohnungswirtschaft ihre Vorschläge für eine bezahlbare Zukunft des Wohnens in Deutschland vor.
Wirtschaftsbericht 2025: Ernüchternde Zahlen und kontroverse Einschätzungen
Berlin – Am 31. Januar 2025 hat Wirtschaftsminister Robert Habeck die neue Prognose für das Wirtschaftswachstum vorgestellt. Laut der aktuellen Einschätzung der Bundesregierung wird die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr lediglich um 0,3 Prozent wachsen. Dies stellt eine erhebliche Absenkung der zuvor prognostizierten 1,1 Prozent dar und zeigt die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen.
Kabinettsbeschluss über eine Grundgesetzänderung zur finanziellen Unterstützung von Kommunen – Wohnungswirtschaft kritisiert zu spätes Handeln
Berlin – Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der eine Grundgesetzänderung vorsieht, um die finanzielle Entlastung hochverschuldeter Kommunen zu ermöglichen. Der Vorschlag, der einen neuen Artikel 143h im Grundgesetz verankern soll, wurde am 24. Januar 2025 vom Kabinett beschlossen und wurde von Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) als „erster wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu mehr Solidarität“ bezeichnet. Ziel ist es, den Kommunen wieder finanzielle Spielräume für dringend notwendige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und sozialen Wohnungsbau zu schaffen.
Wohnungsleerstand: Sozial orientierte Wohnungswirtschaft fordert Nachbesserung der Handlungsstrategie des Bundesbauministeriums
Berlin – Die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, hat am 21. Januar 2025 eine „Handlungsstrategie Leerstandsaktivierung“ im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt. Diese zielt darauf ab, leerstehenden Wohnraum wieder nutzbar zu machen. Sie wurde im vergangenen Jahr unter Einbeziehung von Fachgesprächen und weiteren Bundesressorts erarbeitet. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft begrüßt, dass der Bund sich dem Thema Wohnungsleerstand grundsätzlich verstärkt annehmen will. Die Inhalte der vorgelegten Strategie sind aber angesichts der Dimension der Leerstandsproblematik gerade in den ostdeutschen Bundesländern...