Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Wählen gehen, Demokratie stärken und Bauen wieder bezahlbarer machen

Berlin – Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) ruft alle Wahlberechtigten zum Wählen bei der bevorstehenden Bundestagswahl auf. Die wachsende gesellschaftliche Spaltung, der eklatante Wohnungsmangel und die wirtschaftlichen Herausforderungen der Immobilien- und Wohnungswirtschaft verlangen nach einem klaren Kurs und verlässlichen Rahmenbedingungen.

20. Februar 2025
Die Wohnungswirtschaft zur BundestagsWahl 2025 – 1

„Gehen Sie wählen! Das Wahlrecht ist das wichtigste Element der Demokratie und die wirksamste Form der Beteiligung an der politischen Entwicklung. Wir stehen vor wichtigen Entscheidungen, die die Zukunft und den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes beeinflussen. Billiger Populismus will spalten, sorgt nicht für das friedliche Miteinander und ein gutes Ergebnis für unser Land. Unseriöse, einfache Antworten werden den komplizierten Herausforderungen nicht gerecht“, betonte der BID-Vorsitzende und Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Dirk Salewski, in Berlin.

„Es muss einer kommenden Bundesregierung gelingen, Bauen wieder bezahlbarer zu gestalten. Wir müssen mehr Bauen, mit weniger und nicht mehr Vorschriften und Regeln. Dazu müssen klare, verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und Erleichterungen bei der Erlangung von Eigentum erreicht werden. Dazu gehört auch, dass das Bundesbauministerium gestärkt wird und alle relevanten Kompetenzen erhält. Baupolitik litt bislang an mangelnder politischer Bedeutung und fehlender Durchsetzungskraft. Das muss sich ändern. Ansonsten werden wir eine zunehmende soziale Spaltung, Abwanderung von Fachkräften und eine Zunahme bei Unternehmensinsolvenzen in unserem Land erleben, die niemand wollen kann“, sagte Salewski.

„Die bevorstehende Wahl ist richtungsweisend – es geht nicht nur darum, eine neue Regierung zu wählen, sondern auch darum, unsere demokratischen Werte zu stärken. Wer eine stabile Gesellschaft will, muss Parteien unterstützen, die sich für die Schaffung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, für den Bau bezahlbarer Wohnungen, sowie für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Dazu gehört, dass sich die Parteien der Mitte endlich mit Nachdruck und Verantwortung um das Wohnen als die soziale Frage unserer Zeit kümmern und echte, wirksame Lösungen auf den Weg bringen. Statt den Mangel nur zu verwalten, braucht es einen Bau-Boost: Baukosten senken, vergünstigte Grundstücke bereitstellen und den sozialen Wohnungsbau massiv fördern. Ohne flexible Bauvorschriften, schnellere Genehmigungen, eine Baukostenbremse und ein verlässliches Fördersystem bleibt bezahlbares Wohnen eine Illusion“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

„Die höchsten Baustandards in Europa, hohe Steuern und Bürokratie sowie falsche Förderungen und massive Regulierungen verteuern, erschweren und verhindern den Wohnungsbau – mit gravierenden Folgen für Arbeitsmarkt, Wirtschaft und sozialen Zusammenhalt“, warnte Dirk Wohltorf, Präsident des Immobilienverband Deutschland IVD. „Wohnungsmangel ist kein isoliertes Problem, sondern eine Gefahr für sozialen Frieden und wirtschaftliche Entwicklung. Fachkräfte finden in den Wachstumsregionen keinen bezahlbaren Wohnraum, Investoren schrecken vor unsicheren Rahmenbedingungen zurück. Nur eine echte Wohnwende wird die Lösung bringen: Der Immobilienmarkt muss entfesselt, der Wohnungsbau wiederbelebt werden. Die neue Regierung muss den Bauturbo zünden und die Legislaturperiode der Eigentumsbildung ermöglichen. Die Bau- und Wohnpolitik muss so ausgerichtet werden, dass sie den Menschen die Türen zum Eigenheim öffnet. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht! Stärken Sie wirtschaftlich kompetente Kräfte der politischen Mitte. Deutschland steht am Scheideweg – verharren wir im Krisenmodus oder wagen wir die Wirtschafts- und Wohnwende? Nutzen wir diese Wahl klug.“

„Die zukünftige Bundesregierung muss Voraussetzungen schaffen, in denen der Immobiliensektor endlich wieder wachsen kann. Gesetze müssen praktikabel und umsetzbar sein – ohne zu überfordern. Auch eine zielgerichtete und breit angelegte Förderung des Wohneigentums, die insbesondere junge Familien und Haushalte mit mittlerem Einkommen stärker beachtet, muss endlich auf den Weg gebracht werden. Eigentumsbildung ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft. Eine Politik, die Wohneigentum befördert, stärkt nicht nur sozialen Frieden, sondern kurbelt auch das Wirtschaftswachstum an, sichert Arbeitsplätze und ermöglicht eine Altersvorsorge für breitere Schichten unserer Bevölkerung“, betonte Sylvia Pruß, Präsidentin des Verbandes der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV).

„Deutschland steht vor einem entscheidenden Jahr. Es muss gelingen, endlich spürbare wirtschaftspolitische Impulse zu setzen. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken, Wirtschaftswachstum stimulieren und sich so auch positiv auf den Immobilienmarkt auswirken. Die Schaffung von mehr Wohnraum gehört zu den aktuell drängendsten politischen und sozialen Aufgaben, sie birgt in gesellschaftlicher Hinsicht großen Konfliktstoff. Die neue Bundesregierung wird hier besonders gefordert sein, schnell umfassende und zielführende Maßnahmen zu ergreifen, die den Wohnungsbau vor allem in den Großstädten ankurbeln“, erklärte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Gute und aussichtsreiche Maßnahmen seien im Bündnis bezahlbarer Wohnraum erarbeitet worden. Jetzt komme es auf deren zügige Umsetzung an.

„Es braucht ein kräftiges Zeichen für die Demokratie. Sie bietet die Basis für Innovation und Fortschritt, für eine leistungsfähige Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen in dieser Republik. Umso wichtiger, dass eine künftige Bundesregierung der Mitte die ökonomische Kehrtwende vollzieht. Die Politik muss den Anteil staatlich bedingter Kosten bei Bau und Verkauf runterschrauben, die Regulierung zurückfahren und ein investitionsfreundliches Umfeld schaffen. Damit kann die Immobilienwirtschaft ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, Klimaschutz und Wohlstand in diesem Land weiter leisten. Gehen Sie bitte wählen. Die Demokratie steht unter Druck, sie braucht Sie“, betonte Iris Schöberl, Präsidentin des Spitzenverbandes der deutschen Immobilienwirtschaft (ZIA).

In der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland arbeiten die Verbände BFW, VDIV, GdW, IVD, vdp, und ZIA zusammen, um mit gebündelten Kräften gemeinsam inhaltliche Positionen effektiver in der Öffentlichkeit zu vertreten. Mit der BID steht der Politik und anderen Wirtschaftszweigen sowie weiteren Verbänden ein unterstützender und durchsetzungsfähiger immobilienwirtschaftlicher Partner zur Seite. Weitere Informationen über die BID finden Sie im Internet unter www.bid.info (kag/schi)

Mehr zu den ausführlichen Positionen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft im GdW zur Bundestagswahl 2025 finden Sie unter www.wohwi.online

Deutschland braucht endlich eine echte Wohnpolitik mit oberster Priorität. Statt den Wohnungsmangel nur zu verwalten, muss die neue Regierung für einen Bau-Boost sorgen. GdW, Adobe Stock
Memes wie dieses kennen Sie sicherlich aus Ihren Social-Media-Kanälen. Dieses Meme spricht Bände: Die Wohnungskrise eskaliert, die Baugenehmigungen befinden sich auf einem Rekordtief seit 2010 (siehe auch Beitrag auf Seite 4 in dieser Ausgabe). Doch in der politischen Debatte spielt das Wohnen kaum eine Rolle. Statt Lösungen wird vielerorts nur verwaltet – oder schlimmer noch: ignoriert. Dieses Meme und viele weitere Inhalte finden Sie in unseren Social-Media-Kanälen auf LinkedIn unter „GdW Bundesverband Wohnungswirtschaft“ und auf Instagram unter @gdwwohnen GdW

🟡 Zweite Station unserer Sommerfachreise 2026 im Südwesten: die Große Langgasse in Mainz Am Nachmittag geht es mit unserer Delegation, GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und VdW-südwest-Vorstand @[Dr. Axel Tausendpfund] weiter zur @[Wohnbau Mainz]. Am westlichen Ende der Großen Langgasse entsteht ein sechsgeschossiger Wohn- und Geschäftskomplex, der neuen Wohnraum mit Gewerbe und einer Aufwertung des öffentlichen Raums verbindet. Dafür werden mehrere Bestandsgebäude abgerissen und eine bisher als Parkplatz genutzte Fläche in einen öffentlichen Platz umgewandelt. Die Highlights des Projekts: 🏙️ Neue urbane Qualität: Der neugestaltete Platz bildet künftig den westlichen Abschluss der Großen Langgasse und schafft einen attraktiven öffentlichen Raum in zentraler Lage. 🍽️ Lebendiger Nutzungsmix: Im Erdgeschoss sind Gastronomie und zwei bis vier Läden vorgesehen, die den Platz und das umliegende Quartier beleben sollen. 🏠 Mehr bezahlbarer Wohnraum: In den darüberliegenden Geschossen entstehen 44 Wohnungen – 16 davon werden öffentlich gefördert. 📅 Klare Perspektive: Der Mietbeginn für das neue Innenstadtprojekt ist für Herbst 2027 vorgesehen. Das Projekt zeigt, wie innerstädtische Entwicklung, bezahlbares Wohnen, Handel und mehr Aufenthaltsqualität sinnvoll miteinander verbunden werden können. 🏗️🏬 Mit dabei in Mainz sind außerdem Staatsminister @[Sven Teuber], Sozialdezernentin @[Jana Schmöller], der Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy, die Landtagsabgeordnete Dr. @[Dr. Lea Heidbreder], Stadtrat Thomas Gerster und Oliver Bördner aus dem Büro des Mainzer Oberbürgermeisters. Von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz nehmen @[Sandra Baumbach], Dr. @[Ulrich Link] und @[Folker Gratz] teil, aus dem zuständigen Landesministerium @[Bianca Klein] und Susanne Hannes sowie von der LEA Hessen Dr. @[Dr. Karsten McGovern]. #Sommerfachreise #Mainz #Wohnungswirtschaft #BezahlbaresWohnen #Stadtentwicklung #Urbanität #Sommertour

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 32/2026

page_1

WI 32/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw