Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Umfrage zeigt: Bezahlbares Wohnen braucht verlässliche Förderung, weniger Bürokratie und bezahlbaren Klimaschutz

Berlin – Eine aktuelle Umfrage des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW zeigt: Die sozial orientierten Wohnungsunternehmen erwarten von der Bundesregierung noch in diesem Jahr klare Entscheidungen, um den Wohnungsbau wieder in Gang zu bringen und das Erreichen der Klimaziele beim Wohnen bezahlbar zu ermöglichen. Im Zentrum steht dabei das Anliegen, die Investitionsfähigkeit wiederherzustellen und bezahlbares Wohnen zu sichern sowie im Neubau überhaupt wieder zu ermöglichen.

9. Juni 2026
01_AdobeStock_264573492
Andrii Yalanskyi - stock.adobe.com
Abbildung: GdW

„Die Wohnungsunternehmen formulieren sehr klar, was jetzt nötig ist: verlässliche Förderung, weniger Bürokratie, niedrigere Baukosten und Klimaschutz, der wirtschaftlich machbar bleibt“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. „Die Politik muss jetzt handeln. Ohne planbare Investitionsbedingungen wird es keine Trendwende beim Wohnungsbau geben. Und ohne bezahlbare Lösungen wird auch der Klimaschutz im Gebäudebereich nicht gelingen.“

In der Umfrage unter 72 Wohnungsunternehmen aus ganz Deutschland wurde als wichtigste politische Weichenstellung eine verlässliche, langfristige Förderpolitik, insbesondere über KfW-Programme genannt. Dahinter folgen Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren, die Reduzierung kostentreibender Bauvorschriften und technischer Standards sowie eine Flexibilisierung von Klimazielen und energetischen Anforderungen.

„Die Unternehmen wollen bauen, modernisieren und ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aber sie brauchen dafür verlässliche Rahmenbedingungen. Wer immer neue Anforderungen stellt, Förderprogramme stoppt oder komplizierter macht und Genehmigungsverfahren nicht beschleunigt, verhindert am Ende genau das, was politisch gewollt ist: mehr bezahlbare Wohnungen und klimafreundliche Bestände“, so Gedaschko.

Auch die Bewertung der aktuellen politischen Lage zeigt die angespannte Stimmung in der Branche: Nur sechs Prozent der Befragten bewerten die politische Lage für ihr Unternehmen als gut. 42 Prozent bezeichnen sie als schlecht, weitere vier Prozent als sehr schlecht. 48 Prozent bewerten die Lage als normal.

Besonders stark beschäftigen die Wohnungsunternehmen derzeit das Zinsniveau und die Finanzierungskosten, bezahlbares Wohnen, die Förderbedingungen, die Finanzierung energetischer Modernisierungen sowie die Anforderungen rund um Digitalisierung, Energieeffizienz und Bürokratie.

„Die Ergebnisse der Umfrage sind ein deutliches Warnsignal aus der Praxis. Die Lage ist nicht abstrakt schwierig. Die Lage ist ganz konkret schwierig bei Investitionsentscheidungen, bei Neubauprojekten, bei Modernisierungen und am Ende auch bei den Mieterinnen und Mietern“, sagte Gedaschko. „Gerade jetzt darf die Politik die sozial orientierte Wohnungswirtschaft nicht zusätzlich belasten. Wer bezahlbares Wohnen, Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt sichern will, muss die Investitionsbedingungen dringend verbessern.“ (schi)

🌱 Road2Green: Jetzt für den DW-Zukunftspreis 2027 bewerben! 🏢✨ Wie gelingt der Spagat zwischen Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen? Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2027 (ausgerichtet von DW Die Wohnungswirtschaft, präsentiert von Aareon) sucht überzeugende Gesamtstrategien zur Klimaneutralität – egal ob Bestand oder Neubau, groß oder klein! Gesucht wird die Vielfalt an Wegen: Ob Quartiersansatz, serielle Sanierung oder digitale Lösungen – Hauptsache Teil einer nachvollziehbaren Gesamtstrategie. 💡 Ihre Chance: Präsentation vor einer namhaften Jury (Vorsitz: Prof. Elisabeth Endres) Hohe Medienpräsenz in DW Die Wohnungswirtschaft & Haufe.Immobilien Preisverleihung beim WohnZukunftsTag 2027 Schirmherr ist GdW-Präsident Axel Gedaschko. 📅 Frist: Bis zum 31. Januar 2027 online bewerben unter: www.dw-zukunftspreis.de.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 39/2026

page_1

WI 39/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw