Differenzierte Jahresbilanz der sozialorientierten Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen
„Wir erwarten nun von Bund, Ländern und Kommunen endlich und umgehend eine klare Schwerpunktsetzung fürs bezahlbare Wohnen, verbindliche kostensenkende Regeln für Neubau und Sanierung sowie eine stabile und zukunftsgerichtete Förderkulisse, die Mieterhaushalten mit kleinen und mittleren Einkommen zugutekommt. Trotz anhaltend hoher Investitionsbereitschaft, vielversprechender Ansätze auf Länderebene, den Wohnungsbau zu erleichtern, des Bauturbos und der anhaltenden Diskussionen über den Gebäudetyp E warten wir nun schon seit vier Jahren vergeblich auf eine Trendwende.“
Die Geschäftszahlen der 180 Mitgliedsunternehmen im vdw zeichnen ein differenziertes Bild: Während die Gesamtinvestitionen im Jahr 2025 auf 1,37 (2024: 1,30) Milliarden Euro gestiegen sind, deutet sich für das laufende Jahr wieder ein spürbarer Rückgang auf ca. 1,27 Milliarden Euro an. Die Fertigstellungszahlen bleiben weiter stark rückläufig. „Die Unternehmen können jeden Euro nur einmal ausgeben“, sagte Verbandsdirektorin Dr. Schmitt, „und um die Klimaziele zu erreichen. verlegen sie sich immer stärker auf die Bestandssanierung. Aufgrund der dafür nötigen hohen Kosten bleibt für den Neubau dann häufig nichts mehr übrig.
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