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Wie klimaangepasst sind deutsche Städte? Neues Dashboard macht Unterschiede sichtbar

Bonn – Wie gut sind Städte auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet? Mit dem neuen Stadtklimadashboard stellt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung in deutschen Städten gebündelt online zur Verfügung. Das Dashboard zeigt unter anderem, wie gut Menschen kühlende Grünflächen erreichen
können oder wie hoch der Anteil versickerungsfähiger Flächen in Städten ist. Ziel ist es, Kommunen, Fachöffentlichkeit und Politik bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen.

3. Juni 2026
Wetter_Köln

Das Stadtklimadashboard wurde am 7. Mai 2026 auf dem 4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ vorgestellt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Künftig sollen die wichtigsten Indikatoren regelmäßig für alle deutschen Städte ab 10.000 Einwohnern berechnet werden.

Im Mittelpunkt der Darstellung stehen zwei zentrale Indikatoren. Die Erreichbarkeit kühlender Grünflächen beschreibt, wie viele Menschen Grün- und Wasserflächen innerhalb von 500 Metern zu Fuß erreichen können. Der Indikator zu versickerungsfähigen Oberflächen zeigt, wie hoch der Anteil wenig oder nicht versiegelter Flächen im Siedlungsgebiet ist. Diese Flächen tragen dazu bei, Regenwasser aufzunehmen und das Stadtklima zu verbessern.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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