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Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebten Ende 2025 in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zum Stand der kommunalen Wärmeplanung hervor.

30. April 2026
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Im Ländervergleich lag Baden-Württemberg vorn: Dort lebten 64 Prozent der Bevölkerung in Kommunen mit fertigem Wärmeplan, gefolgt von Schleswig-Holstein (51 Prozent) und Bayern (34 Prozent). Bis Ende Dezember 2025 hatten 1.359 Gemeinden (rund 13 Prozent) ihre Wärmeplanung fertiggestellt, Ende Mai 2025 waren es noch 488. Weitere 5.157 Kommunen (rund 48 Prozent) hatten Ende Dezember 2025 mit der Erstellung begonnen. Bis Jahresende wurden 638 Wärmepläne fertiggestellt. Viele davon entstanden in interkommunaler Zusammenarbeit (sogenannte Konvois und Gemeindeverbände) und beinhalten daher die Wärmeplanung für mehrere Gemeinden – ein Modell, das vor allem viele kleinere Kommunen nutzen. Nach Einschätzung des BBSR dürften unter Berücksichtigung der Anzahl an Wärmeplanungen in interkommunaler Zusammenarbeit bis Mitte 2028 nach Ablauf der gesetzlichen Fristen bundesweit mindestens 3.000 Wärmepläne vorliegen. Ein Wärmeplan ist ein strategisches Konzept, das aufzeigt, wie die Wärmeversorgung vor Ort künftig klimafreundlich, effizient und möglichst unabhängig von fossilen Energien gestaltet werden kann. Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihre Pläne bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, alle übrigen bis Mitte 2028. Von den 83 Großstädten verfügten Ende 2025 bereits 38 über einen fertigen Wärmeplan.            

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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