Berlin – Das Statistische Bundesamt hat für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Januar 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat ein reales Orderplus von 10,3 Prozent, gegenüber dem Vormonat Dezember von 5,2 Prozent gemeldet.
Wohnungsbau
BBSR beziffert Neubaubedarf auf jährlich rund 320.000 Wohnungen
Bonn – Auch in den kommenden Jahren bleibt der Bedarf an Wohnraum in Deutschland hoch. Er liegt bei jährlich rund 320.000 neuen Wohnungen. Je nach Region zeigen sich jedoch große Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in seiner Wohnungsbedarfsprognose. Die Prognose bezieht sich auf den Zeitraum 2023 bis 2030. Das BBSR hat sie im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erstellt.
Wohnungsbau mitdenken: unabdingbar für Wirtschaftswachstum
Berlin – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft begrüßt die kurzfristige Einigung von CDU/CSU und SPD über die Regelung zur Finanzierung der Verteidigungsausgaben und das Sondervermögen „Infrastruktur Bund/Länder/Kommunen“. „So ist klar, dass sich die Sicherheitssituation dramatisch verändert hat. Und ohne Sicherheit ist alles nichts“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.
Wohnungsbaukrise: Baugenehmigungen auf Tiefstand – nächste Bundesregierung muss Wohnungsmangel zur Priorität Nummer eins machen
Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im Jahr 2024 auf 215.900 gesunken – ein Rückgang um 16,8 Prozent oder 43.700 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreicht die Anzahl der in einem Jahr neu genehmigten Wohnungen den niedrigsten Stand seit 2010. Besonders alarmierend ist der drastische Einbruch bei Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Wählen gehen, Demokratie stärken und Bauen wieder bezahlbarer machen
Berlin – Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) ruft alle Wahlberechtigten zum Wählen bei der bevorstehenden Bundestagswahl auf. Die wachsende gesellschaftliche Spaltung, der eklatante Wohnungsmangel und die wirtschaftlichen Herausforderungen der Immobilien- und Wohnungswirtschaft verlangen nach einem klaren Kurs und verlässlichen Rahmenbedingungen.
Hamburger Initiative für kostenreduziertes Bauen als Modell für Deutschland
Berlin – Die Wohnungswirtschaft in Deutschland steht vor einer zentralen Herausforderung: Hohe Baukosten und steigende regulatorische Anforderungen erschweren die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Eine in Hamburg entwickelte Initiative könnte nun als Vorbild für ganz Deutschland dienen. Die "Initiative kostenreduziertes Bauen" zeigt, wie durch reduzierte Standards und den Verzicht auf Kostentreiber Bauprojekte wieder wirtschaftlicher werden können. Die Ergebnisse der Initiative wurden am 10. Februar 2025 bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Auftragsmangel im Wohnungsbau auf Rekordniveau
Berlin – Noch nie haben so viele Unternehmen im Wohnungsbau über fehlende Aufträge geklagt. 57 Prozent der Unternehmen meldeten im Januar einen Mangel an Aufträgen, nach 53,6 Prozent im Dezember. Das ist der höchste jemals gemessene Wert.
Wirtschaftsbericht 2025: Ernüchternde Zahlen und kontroverse Einschätzungen
Berlin – Am 31. Januar 2025 hat Wirtschaftsminister Robert Habeck die neue Prognose für das Wirtschaftswachstum vorgestellt. Laut der aktuellen Einschätzung der Bundesregierung wird die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr lediglich um 0,3 Prozent wachsen. Dies stellt eine erhebliche Absenkung der zuvor prognostizierten 1,1 Prozent dar und zeigt die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen.