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Auftragseingang gestiegen: Auch der Wohnungsbau legt zu – allerdings auf niedrigem Niveau

Berlin – Das Statistische Bundesamt hat für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Januar 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat ein reales Orderplus von 10,3 Prozent, gegenüber dem Vormonat Dezember von 5,2 Prozent gemeldet.

27. März 2025
icon_immobilie01_1548x1152px_©Maxim Studio

„Dies ist überwiegend auf einen deutlichen Anstieg von 35 Prozent im Wohnungsbau zurückzuführen. Das ist erfreulich. Ob es sich hierbei aber um eine Trendwende oder nur um ein Strohfeuer handelt, werden die kommenden Monate zeigen. Schließlich gibt es bereits vereinzelt Meldungen, dass die aktuell wieder gestiegenen Bauzinsen schon einige Projekte ‚abgewürgt‘ hätten“, kommentierte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, die Konjunkturindikatoren für den Bau.

Von der positiven Entwicklung im Wohnungsbau hätten nahezu alle Bundesländer profitiert. Das sei auch kein Wunder, schließlich hätten die meisten Regionen im Januar des Vorjahres deutliche Rückgänge zu verzeichnen gehabt. Die Gegenbewegung im Januar dieses Jahres hätte die Einbrüche des Vorjahres zumeist nicht ausgeglichen.

„Wir befinden uns im Wohnungsbau nach den vergangenen drei Jahren mit rückläufigen Baugenehmigungen und Auftragseingängen auf einem sehr niedrigen Niveau. Die gewerblichen, aber auch die privaten Investoren sind wegen der hohen Baukosten nach wie vor stark verunsichert. Die Baukosten müssen dringend reduziert werden. Da es scheint, dass die Preise für Baumaterialien auf dem mittlerweile erreichten hohen Niveau verharren werden, müssen an anderer Stelle Kosten reduziert werden. Die Unternehmen können ihre Möglichkeiten – wie zum Beispiel serielle Produktion – aber nur dann voll ausschöpfen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen dafür schaffen würde, wie zum Beispiel die Landesbauordnungen zu vereinheitlichen“, so Müller.

Dass es hier noch sehr viel Luft nach oben gebe, zeige das Ergebnis der jüngsten DIHK-Umfrage, wonach fast zwei Drittel der befragten Hochbauunternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingen als größtes Geschäftsrisiko ansehen. (fris/zeis)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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