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Serielles Sanieren: Ausschreibung für neue GdW-Rahmenvereinbarung startet Ende Juni

Berlin – Die Wohnungswirtschaft steuert zielstrebig auf einen wichtigen Meilenstein beim seriellen Sanieren zu: Die Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ soll planmäßig Ende Juni starten. Dies wurde im Rahmen eines Treffens des Begleitkreises zur Projektgruppe beim Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bestätigt.

28. Mai 2026
Der Begleitkreises zur Projektgruppe bei seinem Treffen in Berlin – mit GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser (5. v. r.) und Fabian Viehrig, Leiter Bauen und Technik im GdW (ganz rechts).
Der Begleitkreises zur Projektgruppe bei seinem Treffen in Berlin – mit GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser (5. v. r.) und Fabian Viehrig, Leiter Bauen und Technik im GdW (ganz rechts).Foto: GdW

Die Rahmenvereinbarung entsteht gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der dena – Deutsche Energie-Agentur. Begleitet wird das Verfahren durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Gemeinsam mit dem Projektteam wurden der aktuelle Stand der Ausschreibung sowie letzte offene Punkte intensiv beraten. Ziel der Rahmenvereinbarung ist es, Wohnungsunternehmen den Zugang zu verlässlichen, qualitativ hochwertigen und skalierbaren Lösungen für die serielle energetische Sanierung zu erleichtern.

„Mit der Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren schaffen wir die Grundlage dafür, energetische Modernisierung schneller, effizienter und wirtschaftlicher umzusetzen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Klimaziele im Gebäudesektor praxistauglich zu erreichen und gleichzeitig die Wohnungsunternehmen bei ihren individuellen Klimapfaden zu unterstützen“, sagt GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser.

„Das serielle, modulare Bauen ist längst fester Bestandteil der Wertschöpfungskette Bau – und das ist auch gut so, denn industrielle Produktions- und Bauweisen sind ein zentraler Hebel gegen lange Bauzeiten, hohe Baukosten und erhöht die Attraktivität für unsere Fachkräfte. Es ist deshalb konsequent, dass wir nach dem Neubau mit der neuen Rahmenvereinbarung ‚Serielles Sanieren 1.0‘ nun auch die Modernisierung des Bestands in den Blick nehmen, denn hier liegt bekanntlich der Schlüssel, um Emissionen im Gebäudebereich zu reduzieren“, sagt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

„Die Rahmenvereinbarung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Breitenmarkt: Sie vereinfacht die Vergabe, schafft Transparenz über die verfügbaren Lösungen, sorgt für Akzeptanz und erleichtert der Wohnungswirtschaft damit die Entscheidung für eine serielle Sanierung“, erklärt Christian Stolte, Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude, dena – Deutsche Energie-Agentur.

Das serielle Sanieren gilt als zentraler Hebel für die Transformation des Gebäudebestands. Durch standardisierte Prozesse und industrielle Vorfertigung können Sanierungen schneller umgesetzt, Kosten reduziert und Kapazitäten effizienter genutzt werden.

Mit der geplanten Rahmenvereinbarung verfolgt die Wohnungswirtschaft insbesondere drei Ziele:

  • Strukturierte und verlässliche Prozesse für Wohnungsunternehmen,
  • die aktive Beschleunigung und Skalierung des Marktes für serielle Sanierungslösungen, sowie
  • die Unterstützung der Energiewende und der Klimaziele im Gebäudesektor.

Der GdW dankt allen Beteiligten des Begleitkreises und der Projektgruppe für die konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam solle die Energiewende im Gebäudesektor entscheidend vorangebracht werden. (schi)

Impressionen einer Seriellen Sanierung in Merseburg (Fotos: Felix Zahn / photothek.de):

Felix Zahn/photothek.de
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Felix Zahn/photothek.de
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Felix Zahn/photothek.de
Felix Zahn/photothek.de

🟡 Zweite Station unserer Sommerfachreise 2026 im Südwesten: die Große Langgasse in Mainz Am Nachmittag geht es mit unserer Delegation, GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und VdW-südwest-Vorstand @[Dr. Axel Tausendpfund] weiter zur @[Wohnbau Mainz]. Am westlichen Ende der Großen Langgasse entsteht ein sechsgeschossiger Wohn- und Geschäftskomplex, der neuen Wohnraum mit Gewerbe und einer Aufwertung des öffentlichen Raums verbindet. Dafür werden mehrere Bestandsgebäude abgerissen und eine bisher als Parkplatz genutzte Fläche in einen öffentlichen Platz umgewandelt. Die Highlights des Projekts: 🏙️ Neue urbane Qualität: Der neugestaltete Platz bildet künftig den westlichen Abschluss der Großen Langgasse und schafft einen attraktiven öffentlichen Raum in zentraler Lage. 🍽️ Lebendiger Nutzungsmix: Im Erdgeschoss sind Gastronomie und zwei bis vier Läden vorgesehen, die den Platz und das umliegende Quartier beleben sollen. 🏠 Mehr bezahlbarer Wohnraum: In den darüberliegenden Geschossen entstehen 44 Wohnungen – 16 davon werden öffentlich gefördert. 📅 Klare Perspektive: Der Mietbeginn für das neue Innenstadtprojekt ist für Herbst 2027 vorgesehen. Das Projekt zeigt, wie innerstädtische Entwicklung, bezahlbares Wohnen, Handel und mehr Aufenthaltsqualität sinnvoll miteinander verbunden werden können. 🏗️🏬 Mit dabei in Mainz sind außerdem Staatsminister @[Sven Teuber], Sozialdezernentin @[Jana Schmöller], der Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy, die Landtagsabgeordnete Dr. @[Dr. Lea Heidbreder], Stadtrat Thomas Gerster und Oliver Bördner aus dem Büro des Mainzer Oberbürgermeisters. Von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz nehmen @[Sandra Baumbach], Dr. @[Ulrich Link] und @[Folker Gratz] teil, aus dem zuständigen Landesministerium @[Bianca Klein] und Susanne Hannes sowie von der LEA Hessen Dr. @[Dr. Karsten McGovern]. #Sommerfachreise #Mainz #Wohnungswirtschaft #BezahlbaresWohnen #Stadtentwicklung #Urbanität #Sommertour

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