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Gebäudemodernisierungsgesetz: Wohnungswirtschaft legt 8-Punkte-Appell für praxistaugliche Wärmewende vor

Berlin – Anlässlich der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes im Deutschen Bundestag am 11. Juni 2026 hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW Nachbesserungen am Gesetzentwurf gefordert. Die Wohnungswirtschaft unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Entscheidend ist jedoch, dass die Wärmewende im Gebäudebestand nicht durch zusätzliche Bürokratie, unkalkulierbare Kostenrisiken und praxisferne Einzelvorgaben ausgebremst wird.

11. Juni 2026
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Foto: Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com

„Die Wärmewende gelingt nicht mit Pflichten auf dem Papier, sondern mit Lösungen, die vor Ort funktionieren. Wir brauchen mehr Quartiersansätze, klare Verantwortlichkeiten, faire Kostenregeln und einen konsequenten Blick auf die Bezahlbarkeit. Klimaschutz darf nicht zum Kostentreiber werden, der Mieterinnen und Mieter überfordert und Wohnungsunternehmen Investitionen unmöglich macht“, sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Der GdW hat dazu einen 8-Punkte-Appell vorgelegt. Die zentralen Forderungen der Wohnungswirtschaft sind:

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Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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