Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen
Wiesbaden – Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 Prozent der rund 76.100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen. Binnen 10 Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 Prozent der 105.600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.
Wärmepumpen kommen aber vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 77,9 Prozent aller 2025 fertiggestellten Einfamilienhäuser und in 78,4 Prozent der neugebauten Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe zur Erzeugung der Heizenergie genutzt. Deutlich seltener war deren Einsatz in Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen (52,7 Prozent).
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