wi Wohnungspolitische Informationen 25/2025

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Konvent der Baukultur widmet sich dem Quartier als Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Potsdam – Am 10. und 11. Juni 2026 fand in Potsdam der Konvent der Baukultur statt. Der Konvent der Baukultur bildet alle zwei Jahre das zentrale Forum und fachübergreifende Plattform für den Austausch zu baukulturell relevanten Themen in Deutschland. Auf dem Konvent wurde von der Bundesstiftung Baukultur der neue Baukulturbericht 2026/27 mit dem Titel „Gestalten. Prozesse – Bauen – Zusammenhalt“ vorgestellt und auf dem Konvent in mehreren Foren diskutiert.

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Sonder-Bauministerkonferenz: Klare Absage an Verstaatlichungs-Experimente

Berlin – Anlässlich der Sonder-Bauministerkonferenz am 11. Juni 2026 in ­Berlin hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW von Bund, Ländern und EU ein klares Signal für mehr bezahlbaren Wohnraum gefordert. Auf der ­Tagesordnung standen zentrale Weichenstellungen: europäische und ­nationale Strategien für bezahlbares Wohnen, das Wohngeld sowie die Initiative von ­Bayern und ­Nordrhein-Westfalen, Vergesellschaftungs-Experimenten von ­Wohnungsbeständen Grenzen zu setzen. Ein Antrag der beiden Länder gegen eine Vergesellschaftung ist bei der Bauministerkonferenz angenommen worden.

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Prozent ist die Bevölkerungszahl in Deutschland im Laufe des Jahres 2025 gesunken. Damit lebten zum Jahresende rund 110.000 Personen weniger in Deutschland als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, lag die Bevölkerungszahl damit zum Jahresende 2025 bei 83,5 Millionen Personen.

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Wohnungsbau in Baden-Württemberg auf Talfahrt – politischer Einsatz gefordert

Stuttgart – Der Wohnungsbau in Baden-Württemberg ist 2025 erneut deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig zeigen erste Indikatoren vorsichtige Hoffnungsschimmer. Für den vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen steht fest: Die Trendwende im Mietwohnungsbau ist möglich, wenn zentrale Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag konsequent umgesetzt werden und alle Verantwortlichen diesen Weg konsequent unterstützen.

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Recht so

Haftung eines Schadens eines „Photovoltaik-Daches“: Mit Urteil vom 10. März 2026 (Az.: 3 U 136/23) hat sich das Oberlandesgericht Brandenburg (OLG) zur Haftung des Betreibers einer Photovoltaik (PV)-Anlage für Schäden am Dach verhalten. In dem zu beurteilenden Sachverhalt wurde ein Hallendach zum Betrieb einer PV-Anlage mit einer langfristigen Nutzungsdauer einer Betreiberfirma überlassen. Der Betreiber installierte die Anlage – allerdings nicht so, wie es vom Hersteller vorgesehen war.

Weiterbildung

Weiterbildung

Modernisierung: Die richtige Kommunikation⇒06. Juli 2026, Online Eine Modernisierungsmaßnahme hat in der Regel einen wesentlichen Eingriff in die Privatsphäre des Mieters zur Folge. Aus diesem Grund sollte das Wohnungsunternehmen vor, während und nach der Modernisierungsmaßnahme ehrliche, gut abgestufte und vorbereitete Informationen an die Mieter weitergeben. Das Ziel dieses Seminars soll es deshalb sein, einerseits die Mitarbeiter für eine stärkere Kundenorientierung zu sensibilisieren und sie andererseits mit Lösungsstrategien vertraut zu machen, um erfolgreich (im Sinne der Gesellschaft und der Mieter) Modernisierungsmaßnahmen...

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Aktuelle Meldungen

Geschäftsklima in der Wohnungsbaubranche gesunken Die Wohnungsbaubranche leidet dem Ifo-Institut zufolge unter der wirtschaftlichen Ungewissheit. Demnach sank das Geschäftsklima in der Branche im Mai leicht von minus 28,2 auf minus 29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter, während die Erwartungen sich marginal verbesserten. Sie seien aber weiterhin von großem Pessimismus geprägt. Die Auftragslage der befragten Unternehmen verbesserte sich leicht. Zugleich nahm die Zahl der Stornierungen und die Sorge um die Materialversorgung zu. ⇒(wi) Erwerbsbevölkerung schrumpft  Laut einer...

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Gebäudemodernisierungsgesetz: Wohnungswirtschaft legt 8-Punkte-Appell für praxistaugliche Wärmewende vor

Berlin – Anlässlich der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes im Deutschen Bundestag am 11. Juni 2026 hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW Nachbesserungen am Gesetzentwurf gefordert. Die Wohnungswirtschaft unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Entscheidend ist jedoch, dass die Wärmewende im Gebäudebestand nicht durch zusätzliche Bürokratie, unkalkulierbare Kostenrisiken und praxisferne Einzelvorgaben ausgebremst wird.