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Aktuelle Meldungen

14. Juni 2026
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Geschäftsklima in der Wohnungsbaubranche gesunken

Die Wohnungsbaubranche leidet dem Ifo-Institut zufolge unter der wirtschaftlichen Ungewissheit. Demnach sank das Geschäftsklima in der Branche im Mai leicht von minus 28,2 auf minus 29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter, während die Erwartungen sich marginal verbesserten. Sie seien aber weiterhin von großem Pessimismus geprägt. Die Auftragslage der befragten Unternehmen verbesserte sich leicht. Zugleich nahm die Zahl der Stornierungen und die Sorge um die Materialversorgung zu. ⇒(wi)

Erwerbsbevölkerung schrumpft 

Laut einer neuen Studie des Instituts für Wirtschaft (IW) trifft der Renteneintritt der Babyboomer den deutschen Arbeitsmarkt stärker als bislang befürchtet: Bis 2036 – dann erreicht der letzte Jahrgang der geburtenstarken Generation das Rentenalter – schrumpft die Erwerbsbevölkerung um rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte. Noch vor zwei Jahren rechnete das IW mit einer Lücke von drei Millionen. ⇒(wi)

Berlin plant Mietenkataster

Die Regierung in Berlin will das angekündigte Mietenkataster noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Das Gesetz werde voraussichtlich am 2. Juli verabschiedet. Laut dem Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Kataster führen. Es soll sämtliche Mietwohnungen im Land Berlin erfassen. ⇒(wi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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