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Recht so

Haftung eines Schadens eines „Photovoltaik-Daches“: Mit Urteil vom 10. März 2026 (Az.: 3 U 136/23) hat sich das Oberlandesgericht Brandenburg (OLG) zur Haftung des Betreibers einer Photovoltaik (PV)-Anlage für Schäden am Dach verhalten. In dem zu beurteilenden Sachverhalt wurde ein Hallendach zum Betrieb einer PV-Anlage mit einer langfristigen Nutzungsdauer einer Betreiberfirma überlassen. Der Betreiber installierte die Anlage – allerdings nicht so, wie es vom Hersteller vorgesehen war.

16. Juni 2026
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Einige Jahre später kam es zum Wassereintritt durch das Dach. Die Eigentümer der Dachfläche verklagten daraufhin den Betreiber auf Schadensersatz, da das Dach durch die PV-Anlage stärker beansprucht worden sei. Ob hierdurch aber der Wassereintritt verschuldet war, blieb offen. Das OLG entschied, dass der Betreiber daher trotz der fehlerhaften Montage nicht für die Schäden am Dach hafte, da dieser Mangel den Wassereintritt nicht verursacht habe und das Dach zudem durch die Anlage nicht übermäßig belastet wurde. Das OLG stellte fest, dass die allgemeine Nutzungsdauer bei einem mit einer PV-Anlage bebauten Dach generell kürzer sei, wodurch der Schadenseintritt dem allgemeinen Vermieterrisiko unterfallen würde.  

Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW

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Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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