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Seit 2011 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2020 kontinuierlich gewachsen. Die Entwicklung im Jahr 2020 war dabei im Zusammenhang mit der verminderten Zuwanderung während der Corona-Pandemie zu sehen. Bereits im Jahr 2024 war die Bevölkerungszunahme mit 0,1 Prozent geringer als in den Vorjahren ausgefallen. Im Jahr 2025 sank die Bevölkerungszahl nun erstmals seit 2020 wieder. Diese Entwicklung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen und zum anderen aus den Wanderungsbewegungen. Der Überschuss der Sterbefälle über die Geburten lag 2025 mit 352.000 etwas höher als im Vorjahr. Gleichzeitig ging der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen über die Grenzen Deutschlands, von 430.000 im Vorjahr auf 235.000 im Jahr 2025 deutlich zurück. Somit konnte die Nettozuwanderung das Geburtendefizit nicht ausgleichen. Der Bevölkerungsrückgang fiel in den östlichen Bundesländern mit ‑0,5 Prozent prozentual stärker aus als in den westdeutschen Bundesländern mit -0,1 Prozent. Einen Bevölkerungszuwachs hatten nur die drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen zu verzeichnen.
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