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Sonder-Bauministerkonferenz: Klare Absage an Verstaatlichungs-Experimente

Berlin – Anlässlich der Sonder-Bauministerkonferenz am 11. Juni 2026 in ­Berlin hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW von Bund, Ländern und EU ein klares Signal für mehr bezahlbaren Wohnraum gefordert. Auf der ­Tagesordnung standen zentrale Weichenstellungen: europäische und ­nationale Strategien für bezahlbares Wohnen, das Wohngeld sowie die Initiative von ­Bayern und ­Nordrhein-Westfalen, Vergesellschaftungs-Experimenten von ­Wohnungsbeständen Grenzen zu setzen. Ein Antrag der beiden Länder gegen eine Vergesellschaftung ist bei der Bauministerkonferenz angenommen worden.

19. Juni 2026
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SenStadt / Johannes Fischer

Auf der Sonder-Bauministerkonferenz am 11. Juni 2026 stand neben europäischen und nationalen Strategien für bezahlbares Wohnen auch das Thema Vergesellschaftung auf der Agenda.

SenStadt / Felix Muenter

„Die Wohnungsfrage duldet keinen Aufschub mehr. Deutschland braucht jetzt einen echten Befreiungsschlag für den Wohnungsbau: weniger Bürokratie, verlässliche Förderung, soziale Absicherung und klare Investitionssicherheit“, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. „Es reicht nicht, die Probleme immer wieder neu zu analysieren. Jetzt müssen Entscheidungen fallen.“

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Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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