wi Wohnungspolitische Informationen 15/2026

icon_megaphone_1548x1152px

Aktuelle Meldungen

KfW-Programm „Barriere-reduzierung“ startet am 8. April Das Bundesbauministerium hat angekündigt, der KfW im Jahr 2026 insgesamt 50 Millionen Euro für das Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ zur Verfügung zu stellen. Ab dem 8. April 2026 können die Zuschüsse direkt bei der KfW beantragt werden. Gefördert werden bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, etwa der Einbau bodengleicher Duschen, das Entfernen von Türschwellen oder die Installation von Aufzügen. (wi) Rekorddefizit bei Kommunen Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wiesen die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und...

zahl-der-woche_1548x1152px 57

24

Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland sind zwischen 55 und 64 Jahre alt. Damit hat Deutschland innerhalb der Europäischen Union die älteste Arbeitsbevölkerung. Nach Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat waren hierzulande im Jahr 2024 von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren gut 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt.

icon_immobilie10_1548x1152px_©PIXEL to the PEOPLE

BBSR-Prognose: Regionale Unterschiede beim Arbeitskräfteangebot nehmen zu

Bonn – Die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland bleibt bis 2045 insgesamt nahezu stabil. Demnach sinkt das Arbeitskräfteangebot bundesweit leicht um rund 0,5 Prozent auf etwa 43,3 Millionen Menschen. Zugleich verschärfen sich die regionalen Unterschiede. Das geht aus der neuen Erwerbspersonenprognose 2045 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

Solar, Photovoltaik, Energiewende

Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt – Ergebnisse aus dem Projekt TRUST vorgestellt

Dresden/Görlitz – Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg gemeinsam und...

icon_landesverband_hamburg_1548x1152px

Denkmalschutz muss auch die Bezahlbarkeit des Wohnens im Blick haben

Hamburg – Der Hamburger Denkmalschutz hat Vorgaben für die Fassaden von Altbauten aus dem 20. Jahrhundert formuliert. Demnach sei „ein breites überliefertes Farbspiel von mittleren bis hellen Grau-, Braun- und Ockertönen“ nötig. Die ab den 1980er Jahren aufgekommenen weißen oder teilweise mit Farbflächen abgesetzten Gestaltungen würden dem Ursprung widersprechen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Altonaer CDU-Wahlkreisabgeordneten Antonia Goldner hervor.

Weiterbildung

Weiterbildung

Gruppendynamik im Team verstehen ⇒ 05. Mai 2026, Berlin „Gemeinsam sind wir stark!” Im Idealfall ist das so. In der Arbeitswelt finden sich Menschen in einer Gruppe, einem Team zusammen. Eine Gruppe ist jedoch mehr als eine Versammlung von Menschen. In diesem Seminar wird der Fokus auf die Dynamik unter den Gruppenmitgliedern gerichtet. Dabei hilft es zu wissen, welche Positionen es in einer Gruppe gibt, in welcher Abhängigkeit sie zueinander stehen und welche Auswirkungen dies auf die Gruppe, die Führungskraft...

Olivier-Tuffé - stock.adobe.com

Knapp ein Drittel lebt in Kommunen mit fertigem Wärmeplan

Bonn – Die kommunale Wärmeplanung kommt bundesweit voran. Ende 2025 lebten bereits 29 Prozent der Bevölkerung beziehungsweise 24,2 Millionen Menschen in Deutschland in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

tama66-skyscraper-1318518

Leerstand zu Wohnraum: Förderprogramm Gewerbe zu Wohnen startet im Juli 2026

Berlin – In Deutschland besteht weiterhin ein großer Bedarf an neuem Wohnraum. Gleichzeitig gibt es in vielen Städten und Regionen leerstehende und unsanierte Gewerbeimmobilien mit wenig Nutzungsperspektive. Durch Umbau und energetische Ertüchtigung kann daraus neuer Wohnraum geschaffen werden. Das Bundesbauministerium plant deshalb zum Juli 2026 den Förderstart für das Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen (GzW)“. Für das Jahr 2026 stehen 300 Millionen Euro bereit.