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Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt – Ergebnisse aus dem Projekt TRUST vorgestellt

Dresden/Görlitz – Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg gemeinsam und erfolgreich weiter zu beschreiten. Ende März hat das IZS die Ergebnisse im Rathaus Görlitz präsentiert.

7. April 2026
Solar, Photovoltaik, Energiewende
Foto: pixabay

Klimaneutralität ist nur zu erreichen, wenn Wissen zusammengeführt und Kräfte gebündelt werden. Dieser Gedanke lag dem Projekt TRUST zugrunde. Die Abkürzung steht für den Projekttitel „Transfer von Wissen zu urbanen Nachhaltigkeitstransformationen: Auf dem Weg zu klimaneutralen Städten 2030 – Görlitz als Pilotvorhaben“. Kern des Projektes war es, engagierte und interessierte Menschen aus Görlitz zusammenzubringen, den Austausch zu fördern, ausgewählte Maßnahmen testweise umzusetzen und mit Information und Kommunikation in die Stadtgesellschaft zu wirken. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus diesem Prozess sind in eine „Agenda für Görlitz. Kräfte bündeln für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Stadtentwicklung“ eingeflossen. Sie soll als Richtschnur dienen für den weiteren Weg der Stadt Görlitz hin zur Klimaneutralität. Denn mit Ende des Projektes ist dieser Weg noch lange nicht abgeschlossen.

Die „Agenda für Görlitz“ und weitere Projektergebnisse präsentierte das Team vom Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) Ende März im Rathaus Görlitz. Das IZS hat das Projekt TRUST initiiert sowie wissenschaftlich begleitet und zwischen 2022 und 2026 gemeinsam mit der Stadtverwaltung Görlitz, den Stadtwerken Görlitz AG, der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH sowie dem Görlitz für Familie e. V., dem Second Attempt e. V. und dem Arbeitskreis Görlitz Nachhaltig umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs | Förderprogramm „Leibniz-Transfer“.

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🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

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