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Knapp ein Drittel lebt in Kommunen mit fertigem Wärmeplan

Bonn – Die kommunale Wärmeplanung kommt bundesweit voran. Ende 2025 lebten bereits 29 Prozent der Bevölkerung beziehungsweise 24,2 Millionen Menschen in Deutschland in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

1. April 2026
Olivier-Tuffé - stock.adobe.com
Olivier-Tuffé - stock.adobe.com

Im Ländervergleich lag Baden-Württemberg vorn: Dort lebten 64 Prozent der Bevölkerung in Kommunen mit fertigem Wärmeplan, gefolgt von Schleswig-Holstein (51 Prozent) und Bayern (34 Prozent).

Bis Ende Dezember 2025 hatten 1.359 Gemeinden (rund 13 Prozent) ihre Wärmeplanung fertiggestellt, Ende Mai 2025 waren es noch 488. Weitere 5.157 Kommunen (rund 48 Prozent) hatten Ende Dezember 2025 mit der Erstellung begonnen. Bis Jahresende wurden 638 Wärmepläne fertiggestellt. Viele davon entstanden in interkommunaler Zusammenarbeit (sogenannte Konvois und Gemeindeverbände) und beinhalten daher die Wärmeplanung für mehrere Gemeinden – ein Modell, das vor allem viele kleinere Kommunen nutzen. Nach Einschätzung des BBSR dürften unter Berücksichtigung der Anzahl an Wärmeplanungen in interkommunaler Zusammenarbeit bis Mitte 2028 nach Ablauf der gesetzlichen Fristen bundesweit mindestens 3.000 Wärmepläne vorliegen.

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🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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