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Aktuelle Meldungen

9. April 2026
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KfW-Programm „Barriere-
reduzierung“ startet am 8. April

Das Bundesbauministerium hat angekündigt, der KfW im Jahr 2026 insgesamt 50 Millionen Euro für das Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ zur Verfügung zu stellen. Ab dem 8. April 2026 können die Zuschüsse direkt bei der KfW beantragt werden. Gefördert werden bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, etwa der Einbau bodengleicher Duschen, das Entfernen von Türschwellen oder die Installation von Aufzügen. (wi)

Rekorddefizit bei Kommunen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wiesen die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände im Jahr 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro aus – das höchste Finanzierungsdefizit seit der Wiedervereinigung. Diese prekäre Haushaltslage hoffen einige Städte nun über ihre Wohnungsbaugesellschaften in den Griff zu bekommen. Experten warnen, dass sich diese Summe nur durch Mieterhöhungen, den Verzicht auf Modernisierungen und Neubauprojekte sowie den Verkauf von Wohnungen erwirtschaften lässt. (wi)

Strompreise wieder leicht gestiegen

Im zweiten Halbjahr 2025 kostete Strom für private Verbraucher durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025, liegt jedoch 1,6 Prozent unter dem Preis der zweiten Jahreshälfte 2024. Im Vergleich zur zweiten Hälfte des Jahres 2021 lagen die Kosten fast ein Viertel über dem damaligen Niveau. (destatis)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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