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Denkmalschutz muss auch die Bezahlbarkeit des Wohnens im Blick haben

Hamburg – Der Hamburger Denkmalschutz hat Vorgaben für die Fassaden von Altbauten aus dem 20. Jahrhundert formuliert. Demnach sei „ein breites überliefertes Farbspiel von mittleren bis hellen Grau-, Braun- und Ockertönen“ nötig. Die ab den 1980er Jahren aufgekommenen weißen oder teilweise mit Farbflächen abgesetzten Gestaltungen würden dem Ursprung widersprechen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Altonaer CDU-Wahlkreisabgeordneten Antonia Goldner hervor.

7. April 2026
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„So wichtig Denkmalschutz ist, genauso wichtig ist es, dass auch das Wohnen in den denkmalgeschützten Wohngebäuden bezahlbar bleibt. Viele soziale Vermieter müssen heute auf Grund der Energiewende massiv in ihre Bestände investieren. Solarzellen und Außendämmung sind nur zwei Beispiele.

Dabei sind sie nicht selten mit den hohen Anforderungen des Denkmalschutzes konfrontiert, die sie umsetzen müssen. Diese treiben jedoch die Investitionskosten, für die am Ende die Mieterinnen und Mieter aufkommen müssen. Damit wird das bezahlbare Wohnen nachhaltig gefährdet. Zudem wird die Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude schwieriger.

Hinzu kommt, dass denkmalgeschützte Gebäude oft nicht mehr den modernen Anforderungen beim Schallschutz, beim Brandschutz oder bei der Verkehrssicherheit entsprechen. Es muss die Möglichkeit bestehen, diese Gebäude zu modernisieren, ohne dass die Kosten ins Utopische steigen.

Das Hamburgische Denkmalschutzgesetz kennt im Grundsatz kein Nutzungsende der geschützten Gebäude. Diese Vorstellung kollidiert jedoch mit den praktischen Erfordernissen einer zeitgemäßen Wohnraumnutzung“, erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) dazu. (schir)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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