Wiesbaden – Die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung initiiert ein neues Forschungsprojekt, das die drängende Frage adressiert, wie bezahlbarer Wohnraum im Neubausegment geschaffen werden kann – und welche Impulse sich aus erfolgreichen Modellen anderer europäischer Länder für den deutschen Kontext ableiten lassen.
Studien & Umfragen
Studie zeigt: Baugenehmigungen leiden unter Überbürokratisierung
München/Darmstadt – Eine aktuelle Studie der Stiftung Familienunternehmen, unter Leitung von Prof. Dr. Nathalie Behnke, analysiert die sozio-kulturellen Ursachen von Bürokratie und Überbürokratisierung in Deutschland. Am Beispiel des Baurechts und des Baugenehmigungsverfahrens zeigt die Studie auf, wie stark bürokratische Hürden und strukturelle Schwächen insbesondere im Bauwesen zum Tragen kommen.
Sozial orientierte Wohnungswirtschaft dämpft Mietpreisentwicklung mit günstigem Angebot in ganz Deutschland
Berlin – Wer eine bezahlbare Wohnung sucht, sollte die sozial orientierten Wohnungsunternehmen im Blick haben. Die aktuelle Diskussion um die Entwicklung der Mietpreise in Deutschland fokussiert sich in der Regel auf die Steigerung der Miete im Falle von Neu- und Wiedervermietung einer Wohnung. Diese viel diskutierten sogenannten Angebotsmieten beruhen auf einer Auswertung zumeist online veröffentlichter Mietangebote. Gerade in angespannten Wohnungsmärkten, wo die Nachfrage größer ist als das Angebot, wird aber ein erheblicher Anteil neu vermieteter Wohnungen bei dieser Betrachtung nicht...
Neue Studie erschienen: Die Stadt der Viertelstunde
Bonn – Die „15-Minuten-Stadt“, in der Alltagsziele wie Supermärkte, Kitas oder Hausärzte in maximal 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, ist in Deutschland deutlich verbreiteter als angenommen. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) herausgegebene Studie.
Neuer Wohnraum braucht neue Flächen: InWIS-Studie stellt 30-Hektar-Ziel auf den Prüfstand
Bochum/Berlin – Wie lässt sich der wachsende Wohnraumbedarf mit dem Ziel des Flächensparens vereinbaren? Dieser Frage ist das Institut für Immobilienwirtschaft InWIS im Auftrag von acht Bau- und Wohnungsverbänden – darunter der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW – im Rahmen der Studie „Wohnungsbau braucht (mehr) Fläche – Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklungspotenziale auf dem Prüfstand“ nachgegangen. Die Ergebnisse wurden am 18. Juni 2025 in Berlin vorgestellt – und sie fallen eindeutig aus: Die alleinige Fokussierung auf Innenentwicklung reicht nicht aus, um den Wohnungsbedarf...
Mietpreisbremse verschärft Wohnungskrise
Berlin – Bundesbauministerin Verena Hubertz will die Mietpreisbremse rückwirkend auf Gebäude mit Baujahr bis 2019 ausweiten. Bis zu 40.000 Wohnungen pro Jahr könnten zusätzlich unter die Preisbremse fallen, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Der Wohnungsbau wird dadurch eher erschwert.
Wohnungsmarkt: Nur 2,6 Prozent aller Mietverträge sind Indexmietverträge
Köln – Bundesweit spielen Indexmietverträge weiterhin nur eine kleine Rolle, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Wer allerdings in einen Neubau in einer Großstadt zieht, muss bei knapp jedem fünften Vertrag mit einer Indexmiete rechnen.
Studie zur Subvention von privatem Solarstrom: Vorabförderung besser als Einspeisevergütung
Mannheim – Solarstrom ist eine nachhaltige Energiequelle, die umweltfreundlich und zukunftsorientiert ist, aber ob Eigenheimbesitzer oder Vermieter Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) installieren, hängt stark davon ab, ob es sich für sie lohnt. Dabei spielen Förderungen, aber auch der Zeitpunkt der Installation eine wichtige Rolle. Eine repräsentative Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt nun: Eine Vorabförderung ist zielführender als eine nachträgliche. Zudem hält der hohe Verwaltungsaufwand insbesondere Vermieter davon ab, mehr PV-Anlagen zu installieren.