Berlin – Wer eine bezahlbare Wohnung sucht, sollte die sozial orientierten Wohnungsunternehmen im Blick haben. Die aktuelle Diskussion um die Entwicklung der Mietpreise in Deutschland fokussiert sich in der Regel auf die Steigerung der Miete im Falle von Neu- und Wiedervermietung einer Wohnung. Diese viel diskutierten sogenannten Angebotsmieten beruhen auf einer Auswertung zumeist online veröffentlichter Mietangebote. Gerade in angespannten Wohnungsmärkten, wo die Nachfrage größer ist als das Angebot, wird aber ein erheblicher Anteil neu vermieteter Wohnungen bei dieser Betrachtung nicht...
Studien & Umfragen
Neue Studie erschienen: Die Stadt der Viertelstunde
Bonn – Die „15-Minuten-Stadt“, in der Alltagsziele wie Supermärkte, Kitas oder Hausärzte in maximal 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, ist in Deutschland deutlich verbreiteter als angenommen. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) herausgegebene Studie.
Neuer Wohnraum braucht neue Flächen: InWIS-Studie stellt 30-Hektar-Ziel auf den Prüfstand
Bochum/Berlin – Wie lässt sich der wachsende Wohnraumbedarf mit dem Ziel des Flächensparens vereinbaren? Dieser Frage ist das Institut für Immobilienwirtschaft InWIS im Auftrag von acht Bau- und Wohnungsverbänden – darunter der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW – im Rahmen der Studie „Wohnungsbau braucht (mehr) Fläche – Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklungspotenziale auf dem Prüfstand“ nachgegangen. Die Ergebnisse wurden am 18. Juni 2025 in Berlin vorgestellt – und sie fallen eindeutig aus: Die alleinige Fokussierung auf Innenentwicklung reicht nicht aus, um den Wohnungsbedarf...
Mietpreisbremse verschärft Wohnungskrise
Berlin – Bundesbauministerin Verena Hubertz will die Mietpreisbremse rückwirkend auf Gebäude mit Baujahr bis 2019 ausweiten. Bis zu 40.000 Wohnungen pro Jahr könnten zusätzlich unter die Preisbremse fallen, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Der Wohnungsbau wird dadurch eher erschwert.
Wohnungsmarkt: Nur 2,6 Prozent aller Mietverträge sind Indexmietverträge
Köln – Bundesweit spielen Indexmietverträge weiterhin nur eine kleine Rolle, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Wer allerdings in einen Neubau in einer Großstadt zieht, muss bei knapp jedem fünften Vertrag mit einer Indexmiete rechnen.
Studie zur Subvention von privatem Solarstrom: Vorabförderung besser als Einspeisevergütung
Mannheim – Solarstrom ist eine nachhaltige Energiequelle, die umweltfreundlich und zukunftsorientiert ist, aber ob Eigenheimbesitzer oder Vermieter Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) installieren, hängt stark davon ab, ob es sich für sie lohnt. Dabei spielen Förderungen, aber auch der Zeitpunkt der Installation eine wichtige Rolle. Eine repräsentative Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt nun: Eine Vorabförderung ist zielführender als eine nachträgliche. Zudem hält der hohe Verwaltungsaufwand insbesondere Vermieter davon ab, mehr PV-Anlagen zu installieren.
Gebäudeabbrüche: Studie zeigt Potenziale langlebiger und ressourcenschonender Bauweisen auf
Bonn – In Deutschland werden jährlich immer weniger Gebäude abgerissen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts „Long-Lasting Real Estate(LoLaRE): Anforderungen zukunftsfähiger Gebäude mit langen Lebensdauern“, das vom Institut für Baubetriebswesen unter Leitung von Prof. Jens Otto an der Technischen Universität Dresden durchgeführt und vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Rahmen des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert wurde. Der nun veröffentlichte Ergebnisbericht analysiert erstmals statistische Datensätze zu Bauabgängen von Hochbauten in Deutschland in einem Zeitraum von 2007...
Neue Studie zeigt: Immer mehr Wohnquartiere in Deutschland sind überfordert – Politik muss handeln
Berlin – Immer mehr Wohnquartiere in Deutschland stehen unter massivem sozialen Druck. Die neue Studie „Überforderte Quartiere. Engagement – Auswege – Lösungen“ zeigt auf, dass sich gesellschaftliche Herausforderungen wie Armut, Migration, Wohnungsmangel, Überalterung und Einsamkeit in bestimmten Stadtteilen bündeln – mit zunehmend dramatischen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Studie wurde im Auftrag des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW vom InWIS- Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung erstellt.