Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung schreibt Studie zu Bezahlbarem Wohnraum aus
In den deutschen Metropol- und Wachstumsregionen ist seit Jahren eine strukturelle Anspannung der Wohnungsmärkte zu beobachten: Mieten steigen kontinuierlich, die Mietbelastungsquote, insbesondere im mittleren und unteren Einkommenssegment, erreicht kritische Werte, und der Nachfrageüberhang wächst. Neubauaktivitäten adressieren überwiegend das hochpreisige Segment, während ökonomische Rahmenbedingungen – insbesondere hohe Boden- und Baukosten – Investitionen in bezahlbaren Wohnraum erschweren und vielfach unprofitabel erscheinen lassen.
Die ausgeschriebene Studie soll nicht nur die zentralen Ursachen dieser Entwicklung empirisch untersuchen, sondern auch in einem europäischen Vergleich erfolgreiche regulatorische, finanzielle und planerische Ansätze identifizieren. Hierbei werden sowohl institutionelle als auch marktwirtschaftliche Faktoren berücksichtigt. Ziel ist die Entwicklung evidenzbasierter Handlungsempfehlungen, die für Politik, Kommunen, Finanzwirtschaft, Projektentwickler, Investoren und Bauwirtschaft gleichermaßen anwendbar sind.
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