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Sozial orientierte Wohnungswirtschaft dämpft Mietpreisentwicklung mit günstigem Angebot in ganz Deutschland

Berlin – Wer eine bezahlbare Wohnung sucht, sollte die sozial orientierten Wohnungsunternehmen im Blick haben. Die aktuelle Diskussion um die Entwicklung der Mietpreise in Deutschland fokussiert sich in der Regel auf die Steigerung der Miete im Falle von Neu- und Wiedervermietung einer Wohnung. Diese viel diskutierten sogenannten Angebotsmieten beruhen auf einer Auswertung zumeist online veröffentlichter Mietangebote. Gerade in angespannten Wohnungsmärkten, wo die Nachfrage größer ist als das Angebot, wird aber ein erheblicher Anteil neu vermieteter Wohnungen bei dieser Betrachtung nicht erfasst. Dies sind eher die preisgünstigen Angebote, die nicht im Internet inseriert werden.

10. Juli 2025
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten in Berlin sind bei GdW-Unternehmen pro Quadratmeter im Durchschnitt um 47 Prozent günstiger als in Online-Portalen.
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten in Berlin sind bei GdW-Unternehmen pro Quadratmeter im Durchschnitt um 47 Prozent günstiger als in Online-Portalen.

Dazu zählt auch ein Großteil der Neuvermietungen der im Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW vertretenen Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften. Für das zweite Halbjahr 2024 hat der GdW nun neue Daten für die Erst- und Wiedervermietungsmiete seiner Mitgliedsunternehmen erhoben.

Insgesamt konnten bei der Befragung zu Erst- und Wiedervermietungsmieten für das zweite Halbjahr 2024 bundesweit rund 140.000 Neuvermietungen der Wohnungsunternehmen berücksichtigt werden. Im Ergebnis liegen damit für 337 der 400 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland Werte zur Wiedervermietung von Bestandswohnraum vor. Angaben zur Miete bei Erstvermietung von Neubau konnten für 130 Kreise und kreisfreie Städte ermittelt werden.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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