wi Wohnungspolitische Informationen 34/2026

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Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus

Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2026 ­gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni ­bundesweit 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehr-familienhaussegment stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Genehmigungen.

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Spekulationen um Verkauf von VW Immobilien: „Folgen für Mieter unabsehbar“

Hannover – Die Volkswagen AG hat kürzlich im Zuge ihrer Sanierungsüberlegungen den Verkauf von rund 10.000 Wohnungen in und um Wolfsburg ins Spiel gebracht. Die Wohnungen gehören zur Konzerntochter VW Immobilien, die wiederum Mitglied im Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) ist. Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt hat in Briefen an Ministerpräsident Olaf Lies, an Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann und an den VW-Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume vor den sozialen Folgen eines derartig großen Immobiliendeals gewarnt. Sie appellierte, die Spekulationen um...

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GdW News

Deutscher Bauherrenpreis: Die Preisträger Platensiedlung, Frankfurt am MainDie Platensiedlung im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ist in Deutschland ein einzigartiges Nachverdichtungsprojekt einer 50er-Jahre-Siedlung. Die Umsetzung erfolgt in einer stadträumlichen und architektonischen Qualität, die heutzutage in Deutschland ihresgleichen sucht. Dank der Vorfertigung und serieller Bauweise konnten die Kosten bei energetisch überdurchschnittlichem Standard in einem verträglichen Rahmen gehalten werden. Dafür wurde das Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Bauherrschaft: ABG Frankfurt Holding GmbH, Frankfurt am MainArchitektur: Stefan Forster GmbH, Frankfurt am MainFreiraumplanung: freiraumX, Frankfurt am Main

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Aktuelle Meldungen

Unternehmensinsolvenzen gehen zurück Im Mai 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1.995 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren zwei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026 zurückgegangen (-1,0 Prozent). Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. ⇒(destatis) Mehr junge Menschen ohne Job Der Anteil junger Menschen, die nicht in...

Weiterbildung

Weiterbildung

Die richtige Heizung finden: Moderne Lösungen für den Heizungstausch ⇒22. September 2026, online Welche Heizsysteme passen wirklich zum jeweiligen Gebäude – und wie lässt sich die beste Lösung sicher bestimmen? In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer einen fundierten Überblick über aktuelle und künftige Heizsysteme – von Fernwärme über Wärmepumpen bis zu Hybridlösungen. Sie lernen, wie sie technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte praxisnah vergleichen und dadurch fundierte Entscheidungen für unterschiedliche Gebäudetypen treffen. Sie erkennen typische Planungsfehler, analysieren konkrete Anwendungsbeispiele aus Stadt...

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75,4

Prozent betrug die Kapazitätsauslastung des Baugewerbes im zweiten Quartal 2026. Damit nahm die Kapazitätsauslastung im gesamten Baugewerbe im Vergleich zum ersten Quartal 2026 um 4,2 Prozentpunkte zu. Der Anstieg im Bauhauptgewerbe (75,4 Prozent) fiel mit 3,1 Prozentpunkten etwas geringer aus. Das Ausbaugewerbe konnte mit 6,2 Prozentpunkten den stärksten Zuwachs verbuchen und liegt damit bei 74,3 Prozent.

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Recht so

Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform Ein neuer Versuch! Bereits die vergangene Bundesregierung hatte sich das Ziel gesetzt, die genossenschaftsrechtliche Rechtsform attraktiver zu machen und zugleich zu stärken. Dieses Vorhaben ist mit dem Ende der Ampel ebenfalls gescheitert. Seit vergangenem Monat liegt erneut ein Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform vor. 

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Wohngeldkürzung beschleunigt sozialen Abstieg vieler Menschen im Norden

Kiel/Schwerin/Hamburg – VNW-Direktor Andreas Breitner unterstützt die Forderung von SPD-Landeschefs nach einem ­Verzicht auf Kürzungen beim Wohngeld. „Die Pläne der Bundesregierung, die Wohngeldausgaben um mehr als 40 Prozent zu kürzen, beschleunigen den sozialen Abstieg vieler Menschen im Norden“, sagte der Direktor des Verbands norddeutscher ­Wohnungsunternehmen (VNW). „Es ist richtig, dass Bund und Länder sparen müssen. Warum das aber auf Kosten der Schwachen in unserer Gesellschaft passieren muss, verstehe, wer will.“

vtw

Thüringer Wohnungswirtschaft zeigt Zukunftslösungen vor Ort

Erfurt – Im Rahmen seiner Sommertour durch Deutschland machte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, am 5. und 6. August 2026 gemeinsam mit Frank Emrich, Verbandsdirektor des Verbandes Thüringer ­Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw), Station in Thüringen. Nach Besuchen in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und ­Norddeutschland stand damit eine weitere Etappe der Tour im Zeichen innovativer Projekte, die zeigen, wie Wohnungsunternehmen auf die aktuellen Herausforderungen von Wohnungsbau, Klimaschutz, Demografie und Quartiersentwicklung reagieren.