Thüringer Wohnungswirtschaft zeigt Zukunftslösungen vor Ort
Die vier Stationen in Ilmenau, Erfurt, Nordhausen und Leinefelde-Worbis verdeutlichten die Bandbreite der Lösungsansätze, mit denen die Thüringer Wohnungswirtschaft die Zukunft des Wohnens gestaltet – von nachhaltigem Holzbau über serielles Bauen bis hin zu innovativen Energiekonzepten und der Weiterentwicklung bestehender Wohnquartiere.
Den Auftakt bildete Ilmenau. Dort stand mit dem Projekt „Wohnen am Königsgarten“ ein Neubauvorhaben im Mittelpunkt, das in Thüringen Pilotcharakter besitzt. In mehrgeschossiger elementierter Massivholzbauweise entstehen 29 Wohnungen. Besonderheit des Projekts ist die Verwendung von rund 3.000 Festmetern Borkenkäferholz aus dem städtischen Forst. Das Vorhaben verbindet innovative Bauverfahren mit der Nutzung regionaler Ressourcen und zeigt, wie nachhaltiger und zugleich bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. Gerade in einer Hochschulstadt wie Ilmenau, die von einer konstanten Nachfrage nach Wohnraum profitiert, gewinnen solche Konzepte zunehmend an Bedeutung.
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