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Spekulationen um Verkauf von VW Immobilien: „Folgen für Mieter unabsehbar“

Hannover – Die Volkswagen AG hat kürzlich im Zuge ihrer Sanierungsüberlegungen den Verkauf von rund 10.000 Wohnungen in und um Wolfsburg ins Spiel gebracht. Die Wohnungen gehören zur Konzerntochter VW Immobilien, die wiederum Mitglied im Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) ist. Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt hat in Briefen an Ministerpräsident Olaf Lies, an Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann und an den VW-Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume vor den sozialen Folgen eines derartig großen Immobiliendeals gewarnt. Sie appellierte, die Spekulationen um einen solchen Verkauf schnellstens zu beenden.

20. August 2026
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VW steht mit seiner Tochter VW Immobilien GmbH in einer bewährten Tradition von sozial verantwortlichen Immobilienunternehmen, die tausenden Menschen das Zuhause in einer sicheren, modernen und bezahlbaren Wohnung ermöglichen. Dies ist von einem hohen gesellschaftlichen Wert – im Fall eines Verkaufs wäre dieses Zuhause für viele Menschen in Niedersachsen in Gefahr.

In ihren Schreiben verwies Dr. Schmitt auf die durchweg schlechten Erfahrungen, die mit den Verkäufen kommunaler und privatwirtschaftlicher Wohnungsunternehmen vor 20 bis 25 Jahren gemacht worden sind. Damals wurden unter anderem die NILEG, die BauBeCon, Preussag-Immobilien in Salzgitter sowie städtische Unternehmen in Wilhelmshaven, Bremen und Osnabrück vor allem an internationale Investmentfonds verkauft. „Bei all diesen Verkäufen haben wir gesehen, dass die soziale Verantwortung der Unternehmen und das Wohl der Mieter dem Ziel der höchstmöglichen Rendite geopfert wurde“, stellte die vdw-Verbandsdirektorin heraus.

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#Baugenehmigungen steigen – aber der #Wohnungsbau bleibt im Krisenmodus Das Statistische Bundesamt meldet für das erste Halbjahr 2026 ein Plus von 15,1 % (126.300 Wohnungen). Ein positives Signal, aber eine Genehmigung ist noch keine gebaute und bezahlbare Wohnung. Wir starten von einem historischen Tief. Die Lücke zwischen Bedarf (320.000 p.a.) und erwarteten Fertigstellungen (ca. 200.000) bleibt riesig. Viele Projekte sind wegen hoher Kosten und Auflagen zu „Schubladenprojekten“ geworden. Um den „Aufschwung auf dem Papier“ in echte Baustellen zu verwandeln, brauchen wir:  1️⃣ Baukosten senken: Gebäudetyp E bundesweit rechtssicher im Werksvertrags- und #Mietrecht verankern und Normen begrenzen.  2️⃣ Verlässliche Förderung: #EH55-Plus fortführen und langfristig bezahlbare Mieten sichern.  3️⃣ „Fast Lane“ für den #Bau: Planungs- und Genehmigungsverfahren radikal beschleunigen. Jetzt muss die Politik handeln, damit Investitionsbereitschaft nicht an der Realität scheitert!

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