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Wohngeldkürzung beschleunigt sozialen Abstieg vieler Menschen im Norden

Kiel/Schwerin/Hamburg – VNW-Direktor Andreas Breitner unterstützt die Forderung von SPD-Landeschefs nach einem ­Verzicht auf Kürzungen beim Wohngeld. „Die Pläne der Bundesregierung, die Wohngeldausgaben um mehr als 40 Prozent zu kürzen, beschleunigen den sozialen Abstieg vieler Menschen im Norden“, sagte der Direktor des Verbands norddeutscher ­Wohnungsunternehmen (VNW). „Es ist richtig, dass Bund und Länder sparen müssen. Warum das aber auf Kosten der Schwachen in unserer Gesellschaft passieren muss, verstehe, wer will.“

20. August 2026
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Das Wohngeld sei ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität und ermögliche vielen Menschen – vor allem Rentnerinnen und Rentnern – ein bezahlbares Wohnen, so der Verbandsdirektor. „Seit die Wohngeldreform Anfang 2023 in Kraft getreten ist, stieg die Zahl der Empfänger in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern deutlich“, sagte Breitner.

Das Wohngeld sei vor allem deshalb eine gute Lösung, weil es die Wohnkosten als Ganzes betrachte, also auch die stark steigenden Nebenkosten ‚einpreise‘. „Während Wohnungsgenossenschaften und am Gemeinwohl orientierte Gesellschaften ihre Mieten – wenn überhaupt – nur moderat erhöhen, werden die Menschen derzeit in erster Linie mit deutlich erhöhten Fernwärme- und Strompreisen konfrontiert. Auch bei den Gebühren langen Kommunen gern und kräftig zu“, so der VNW-Direktor.

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#Baugenehmigungen steigen – aber der #Wohnungsbau bleibt im Krisenmodus Das Statistische Bundesamt meldet für das erste Halbjahr 2026 ein Plus von 15,1 % (126.300 Wohnungen). Ein positives Signal, aber eine Genehmigung ist noch keine gebaute und bezahlbare Wohnung. Wir starten von einem historischen Tief. Die Lücke zwischen Bedarf (320.000 p.a.) und erwarteten Fertigstellungen (ca. 200.000) bleibt riesig. Viele Projekte sind wegen hoher Kosten und Auflagen zu „Schubladenprojekten“ geworden. Um den „Aufschwung auf dem Papier“ in echte Baustellen zu verwandeln, brauchen wir:  1️⃣ Baukosten senken: Gebäudetyp E bundesweit rechtssicher im Werksvertrags- und #Mietrecht verankern und Normen begrenzen.  2️⃣ Verlässliche Förderung: #EH55-Plus fortführen und langfristig bezahlbare Mieten sichern.  3️⃣ „Fast Lane“ für den #Bau: Planungs- und Genehmigungsverfahren radikal beschleunigen. Jetzt muss die Politik handeln, damit Investitionsbereitschaft nicht an der Realität scheitert!

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