Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus
„Das Plus bei den Baugenehmigungen ist ein positives Zeichen. Dennoch ist bislang keine echte Trendwende beim Wohnungsbau abzuleiten. Die Zahlen steigen von einem historisch niedrigen Ausgangsniveau. Zudem ist eine genehmigte Wohnung noch lange keine gebaute Wohnung und erst recht noch keine Wohnung, die sich breite Teile der Bevölkerung leisten können“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.
Die Entwicklung im Wohnungsbau bleibt insgesamt noch weit vom tatsächlichen Bedarf entfernt. In Deutschland werden jährlich rund 320.000 neue Wohnungen benötigt, darunter 100.000 Sozialwohnungen. Für 2026 sind aber bundesweit nur noch rund 200.000 Fertigstellungen neuer Wohnungen zu erwarten. Bei den sozial orientierten GdW-Unternehmen sinken die Neubauinvestitionen aufgrund der anhaltend sehr schwierigen Bedingungen könnten in diesem Jahr voraussichtlich um rund 26 Prozent.
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