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Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus

Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2026 ­gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni ­bundesweit 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehr-familienhaussegment stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Genehmigungen.

20. August 2026
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„Das Plus bei den Baugenehmigungen ist ein positives Zeichen. Dennoch ist bislang keine echte Trendwende beim Wohnungsbau abzuleiten. Die Zahlen steigen von einem historisch niedrigen Ausgangsniveau. Zudem ist eine genehmigte Wohnung noch lange keine gebaute Wohnung und erst recht noch keine Wohnung, die sich breite Teile der Bevölkerung leisten können“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Die Entwicklung im Wohnungsbau bleibt insgesamt noch weit vom tatsächlichen Bedarf entfernt. In Deutschland werden jährlich rund 320.000 neue Wohnungen benötigt, darunter 100.000 Sozialwohnungen. Für 2026 sind aber bundesweit nur noch rund 200.000 Fertigstellungen neuer Wohnungen zu erwarten. Bei den sozial orientierten GdW-Unternehmen sinken die Neubauinvestitionen aufgrund der anhaltend sehr schwierigen Bedingungen könnten in diesem Jahr voraussichtlich um rund 26 Prozent.

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#Baugenehmigungen steigen – aber der #Wohnungsbau bleibt im Krisenmodus Das Statistische Bundesamt meldet für das erste Halbjahr 2026 ein Plus von 15,1 % (126.300 Wohnungen). Ein positives Signal, aber eine Genehmigung ist noch keine gebaute und bezahlbare Wohnung. Wir starten von einem historischen Tief. Die Lücke zwischen Bedarf (320.000 p.a.) und erwarteten Fertigstellungen (ca. 200.000) bleibt riesig. Viele Projekte sind wegen hoher Kosten und Auflagen zu „Schubladenprojekten“ geworden. Um den „Aufschwung auf dem Papier“ in echte Baustellen zu verwandeln, brauchen wir:  1️⃣ Baukosten senken: Gebäudetyp E bundesweit rechtssicher im Werksvertrags- und #Mietrecht verankern und Normen begrenzen.  2️⃣ Verlässliche Förderung: #EH55-Plus fortführen und langfristig bezahlbare Mieten sichern.  3️⃣ „Fast Lane“ für den #Bau: Planungs- und Genehmigungsverfahren radikal beschleunigen. Jetzt muss die Politik handeln, damit Investitionsbereitschaft nicht an der Realität scheitert!

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