wi Wohnungspolitische Informationen 28/2025

GdW

Nettokaltmieten dämpfen Inflation

Die Nettokaltmieten in Deutschland dämpfen die Inflation und dies nicht erst seit Beginn der Energiekrise, sondern bereits langfristig. Die Nettokaltmieten sind bundesweit seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent gestiegen. Die Inflationsrate lag im selben Zeitraum bei 62 Prozent. Größter Preistreiber bei den Wohnkosten sind auch langfristig eindeutig die Energiepreise. Die Verbraucherpreise für Gas, Heizöl und andere Haushaltsenergie sind seit dem Jahr 2000 um über 205 Prozent gestiegen. Sie haben sich also mehr als verdreifacht. Die Stromkosten, die meistens direkt...

GdW

DSK Digital und Wohnungswirtschaft schließen Kooperationsvertrag zur Nutzung des webbasierten FördermittelNAVI ab

Wiesbaden – Das Unternehmen DSK Digital und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW haben am 7. Juli 2025 den Vertrag über eine fünfjährige Kooperation zur Nutzung des von der DSK Digital entwickelten Expertensystems „FördermittelNAVI“ unterzeichnet. Ziel ist es, den Mitgliedsunternehmen im GdW ein professionelles Tool für die Fördermittelrecherche mit Hilfe des FördermittelNAVI anzubieten.

GdW

ZIA übernimmt Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID)

Berlin – Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) übernimmt im Juli turnusgemäß den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und löst den BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ab. Damit steht ZIA-Präsidentin Iris Schöberl ein Jahr lang an der Spitze der BID, in der die sechs wichtigsten Immobilienverbände zusammenarbeiten.

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Krank durch Tattoo: Keine Entgeltfortzahlung

Mit Urteil vom 22. Mai 2025 (Az.: 5 Sa 284 a/24) hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (LAG) entschieden, dass der grundsätzliche Anspruch eines Beschäftigten auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall entfallen kann, wenn die Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet ist. In dem zu beurteilenden Sachverhalt ließ sich die klagende Arbeitnehmerin ein Tattoo auf den Unterarm stechen. Kurz darauf wurde sie wegen einer Hautentzündung für mehrere Tage krankgeschrieben. Die beklagte Arbeitgeberin verweigerte für diesen Zeitraum die Lohnfortzahlung mit der Begründung, dass eine Tätowierung eine Einwilligung in...

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Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern fördert Barrierearmut

Schwerin – Viele Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern sind nicht behindertengerecht. Die Landesregierung stellt Fördermittel für den Umbau zur Verfügung.Das Landesförderinstitut nehme ab Montag wieder Förderanträge zum Umbau von Wohnungen an, durch den Hindernisse reduziert werden, teilte das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern mit. In diesem Jahr stehen dafür zwei Millionen Euro zur Verfügung.

BBSR

Neue Studie erschienen: Die Stadt der Viertelstunde

Bonn – Die „15-Minuten-Stadt“, in der Alltagsziele wie Supermärkte, Kitas oder Hausärzte in maximal 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, ist in Deutschland deutlich verbreiteter als angenommen. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) herausgegebene Studie.

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4,2

Damit nahm die Zahl der Anlagen gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,7 Prozent zu, die installierte Leistung stieg im selben Zeitraum um 21,9 Prozent. Im März 2024 hatte es gut 3,4 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 80.700 Megawatt gegeben. Erfasst werden alle Photovoltaikanlagen, die in die Netze der öffentlichen Versorgung einspeisen und über einen Stromzähler verfügen, der die eingespeisten Strommengen misst. Kleinere Anlagen, wie etwa die sogenannten Balkonkraftwerke, fallen daher in der Regel nicht darunter. Durch den Betrieb...

Weiterbildung

Weiterbildung

Schallschutz im Holzbau 13. August 2025, Digital Dieses Seminar beleuchtet den Schallschutz im modernen Holzbau zwischen steigenden Anforderungen und dem Anspruch an wirtschaftliche Bauweisen. Anhand aktueller Forschungsergebnisse und praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wann akustische Anforderungen echte Kostentreiber sind – und wann nicht und wie man zum „Einfach Bauen“ im Bereich des Schallschutzes kommen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Deckenkonstruktionen, realitätsnahe Bewertungskriterien wie die Trittschallbewertung mit erweiterten Frequenzbereichen sowie deren Einfluss auf Nutzerzufriedenheit und Investitionssicherheit. Besonderes Augenmerk gilt den Wohnungstrenndecken...