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Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern fördert Barrierearmut

Schwerin – Viele Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern sind nicht behindertengerecht. Die Landesregierung stellt Fördermittel für den Umbau zur Verfügung.Das Landesförderinstitut nehme ab Montag wieder Förderanträge zum Umbau von Wohnungen an, durch den Hindernisse reduziert werden, teilte das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern mit. In diesem Jahr stehen dafür zwei Millionen Euro zur Verfügung.

10. Juli 2025
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„Ein Zuschuss von 4.500 Euro je Wohnung ist eine gute Nachricht. Angesichts der Alterung der Gesellschaft müssen viele sozialorientierte Vermieter in die Barrierearmut ihrer Bestände investieren. Fahrstühle sind in vielen Fällen eine notwendige Maßnahme. Angesichts der Herausforderungen sind die jährlichen Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro überschaubar, aber anerkennenswert“, erklärte dazu Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW).

Allerdings dürfe nicht vergessen werden, dass ein Fahrstuhl erhebliche Unterhaltskosten verursacht, die Wohnungsunternehmen oftmals davon abhält, diesen einzubauen. Bis zu 500 Euro pro Monat müssen kalkuliert werden, was natürlich die Miete erhöht. Je weniger Wohnungen von einem Fahrstuhl „versorgt“ werden, desto höher sind die Kosten pro einzelner Wohnung. „Zudem sind im ländlichen Raum die Durchschnittsmieten sehr niedrig, so dass viele Bewohnerinnen und Bewohner, vor allem wenn sie in unteren Geschossen leben, die Mehrkosten nicht tragen wollen“, so Breitner.

Unternehmen erleben vermehrt, dass Wohnungen im fünften und sechsten Stock kaum zu vermieten sind. Ein Rückbau von zwei Etagen ist bei den niedrigen Mieten nicht umzusetzen. Manche Unternehmen kappen daher die Versorgungsleitungen für die oberen Etagen und versiegeln die Wohnungen. „Das kann nicht die Lösung sein. Sinnvoll wäre daher eine Förderung aus einem Guss, die neben Barrierefreiheit den Rückbau- und Umbaumaßnahmen im Blick hat“, sagte Breitner.

Viele Wohnblöcke haben eine gute Bausubstanz. Ihre Ausstattung oder ihre Grundrisse passen aber oft nicht zu den Wünschen der potenziellen Mieterinnen und Mieter. Mehr Förderung für den Umbau wäre zudem im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit, denn die meisten klimaschädlichen Emissionen eines Wohngebäudes werden bei dessen Bau verursacht. (schir)

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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