Nettokaltmieten dämpfen Inflation
Die Nettokaltmieten in Deutschland dämpfen die Inflation und dies nicht erst seit Beginn der Energiekrise, sondern bereits langfristig. Die Nettokaltmieten sind bundesweit seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent gestiegen. Die Inflationsrate lag im selben Zeitraum bei 62 Prozent.
Größter Preistreiber bei den Wohnkosten sind auch langfristig eindeutig die Energiepreise. Die Verbraucherpreise für Gas, Heizöl und andere Haushaltsenergie sind seit dem Jahr 2000 um über 205 Prozent gestiegen. Sie haben sich also mehr als verdreifacht. Die Stromkosten, die meistens direkt mit den Anbietern abgerechnet werden und daher kein Bestandteil der Mietbuchhaltung sind, kletterten seit dem Jahr 2000 ebenfalls um 175 Prozentund trugen somit weit mehr zur Überteuerung des Wohnens bei als die Nettokaltmieten.
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